SPD-Kanzlerkandidat: Partei könnte am 10. Januar entscheiden - DER SPIEGEL
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Vertrauliches Treffen SPD-Kanzlerkandidat könnte am 10. Januar feststehen

Wer tritt gegen Kanzlerin Angela Merkel an? Die SPD hat sich bisher offiziell noch nicht entschieden: Ein Treffen des Führungszirkels kurz nach dem Jahreswechsel könnte Klarheit bringen.
Martin Schulz und Sigmar Gabriel
Martin Schulz und Sigmar Gabriel

Martin Schulz und Sigmar Gabriel

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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Gabriel, Schulz oder doch Scholz? Die SPD hat ihren Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl noch nicht gekürt. Auch den genauen Zeitplan für die Entscheidung gaben die Sozialdemokraten bisher nicht bekannt. Einem Bericht des "Tagesspiegel" zufolge will die SPD-Führung nun am 10. Januar klären, wer die Partei in den Wahlkampf führt. Das vertrauliche Treffen soll in der Nähe von Düsseldorf stattfinden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf SPD-Kreise.

Teilnehmer sollen demnach SPD-Chef Sigmar Gabriel, die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sowie mehrere stellvertretende Parteivorsitzende sein.

Ein SPD-Sprecher wollte das Treffen in Düsseldorf laut "Tagesspiegel" weder bestätigen noch dementieren.

Bisher hieß es von der SPD , die Partei habe einen offiziellen Zeitplan: Ende Januar werde entschieden, wer für die SPD ins Rennen geht.

Parteichef Gabriel hat das erste Zugriffsrecht. Er selbst hatte seine Kandidatur bisher nicht verkündet, aber angedeutet. In einem Interview sagte er auf die Frage, ob Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz in einer Hand liegen sollten: "Dafür spricht manches".

Will der Vizekanzler nicht gegen Amtsinhaberin Merkel antreten, könnte Martin Schulz für die Sozialdemokraten ins Rennen gehen.

mho/dpa