Tanja Gönner wird neue Chefin der GIZ - DER SPIEGEL
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Entwicklungspolitik Gönner leitet Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Tanja Gönner steht künftig an der Spitze der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit: Die frühere baden-württembergische Umweltministerin soll zur Jahresmitte Nachfolgerin von Vorstandschef Eisenblätter werden.
Tanja Gönner (Archivbild): Neue berufliche Zukunft bei der GIZ
Tanja Gönner (Archivbild): Neue berufliche Zukunft bei der GIZ

Tanja Gönner (Archivbild): Neue berufliche Zukunft bei der GIZ

Foto: Marijan Murat/ dpa
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Berlin/Eschborn - Tanja Gönner will sich beruflich neu orientieren: Die CDU-Politikerin und frühere baden-württembergische Umweltministerin soll künftig die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) leiten. Die 42-Jährige wird zur Jahresmitte Nachfolgerin von Vorstandschef Bernd Eisenblätter, der aus Altersgründen ausscheidet, wie die GIZ am Montag in Eschborn mitteilte. Gönner ist derzeit Vorsitzende des Wirtschafts- und Finanzausschusses im Landtag in Stuttgart.

Gemeinsam mit dem neuen Vorstand wolle sie das Bundesunternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter von Dienstleistungen in der internationalen Zusammenarbeit machen, sagte Gönner laut Mitteilung. Die GIZ mit Sitz in Bonn und Eschborn beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 17.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 130 Ländern aktiv.

Der Aufsichtsrat der staatseigenen GIZ setzte damit am Montag den Beschluss um, den Vorstand auf fünf Mitglieder zu reduzieren und eine Frauenquote von 40 Prozent einzuführen. 2011 hatte die Besetzung des Vorstandes für Aufsehen gesorgt, weil der neuen Organisation seither sieben Männer vorstanden.

Die GIZ ist dem Entwicklungsministerium unter Dirk Niebel (FDP) zugeordnet. Die Opposition im Bundestag hatte Niebel in den vergangenen Monaten Vetternwirtschaft vorgeworfen, weil er hochrangige Stellen mit politischen Gefolgsleuten besetzt habe.

hen/dpa

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