Australian Open Williams-Schwestern im Gleichklang
Tennisstar Serena Williams: Trotz Bandage ins Viertelfinale
Foto: Shuji Kajiyama/ APHamburg - Der 24. "Sister-Act" der Williams-Schwestern ist bei den Australian Open nur noch eine Runde entfernt. Nach Venus Williams, die im Familien-Vergleich mit 10:13 zurückliegt, schaffte am Montag in Melbourne auch Titelverteidigerin Serena Williams den Sprung ins Viertelfinale. Mit Bandagen um den rechten Oberschenkel und die linke Wade machte die 28-Jährige aus den USA dabei die Hoffnungen der Gastgeber des mit 14,9 Millionen Dollar dotierten Grand-Slam-Tennisturniers zunichte, als sie die an Nummer 13 gesetzte Lokalmatadorin Samantha Stosur mit 6:4, 6:2 bezwang.
Die ein Jahr ältere Venus Williams, die in Melbourne 2003 gewann, darüber hinaus aber nicht die besten Erinnerungen hegt, hatte zunächst einige Mühe mit Francesca Schiavone. "Sie hat aber auch sehr gut gespielt, alle Achtung", sagte die Weltranglisten-Sechste. Mit 3:6, 6:2, 6:1 gewann sie gegen die an Nummer 17 gesetzte Italienerin.
Bevor es im Halbfinale zum Williams-Treffen kommen kann, muss sich Venus Williams zunächst der Chinesin Na Li erwehren, die überraschend die an Nummer vier gesetzte US-Open-Finalistin Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 6:4, 6:3 aus dem Turnier warf. Serena Williams bekommt es mit der Weißrussin Victoria Asarenka zu tun, die Vera Swonarewa aus Russland 4:6, 6:4, 6:0 besiegen konnte. Die Belgierin Justine Henin trifft am Dienstag auf die Russin Nadia Petrova.
Dauerläufer Nikolai Dawydenko musste gegen Fernando Verdasco fünf Sätze lang hart arbeiten, ehe er den Spanier mit 6:2, 7:5, 4:6, 6:7 (5:7), 6:3 niedergerungen hatte. In der Runde der besten Acht erwartet den Weltmeister aus Russland eine denkbar schwere Aufgabe gegen den Schweizer Roger Federer. Federer hat ohne Probleme das Viertelfinale erreicht. Der Weltranglisten-Erste ließ Lokalmatador Lleyton Hewitt nicht den Hauch einer Chance und kam in der einseitigen Partie zu einem 6:2, 6:3, 6:4-Erfolg.
Novak Djokovic löste das Viertelfinal-Ticket ebenfalls leicht und locker. Der Melbourne-Sieger von 2008 aus Serbien bezwang den Polen Lukasz Kubot mit 6:1, 6:2, 7:5 und trifft nun auf Haas-Bezwinger Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich oder den Spanier Nicolas Almagro.