Die neuesten Informationen zum mutmaßlichen Terroranschlag auf deutsche Touristen in Tunesien Reise in den Tod
Es sollte ein Ausflug während eines unbeschwerten Urlaubes sein, doch die Besichtigungstour zu Afrikas ältester Synagoge wurde für zehn Deutsche zu einer Reise in den Tod.
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Noch ist nicht genau geklärt, warum der mit Gas beladene Tanklastwagen vor dem jüdischen Gotteshaus auf der Ferieninsel Djerba explodierte - doch immer mehr Indizien deuten auf einen Anschlag hin. Auch Innenminister Schily vermutet inzwischen, dass die insgesamt 15 Toten und zahlreichen Verletzten Opfer eines Attentats wurden.
SPIEGEL TV über die Hintergründe des mutmaßlichen Terroranschlags in dem tunesischen Urlaubsparadies.
EXPLOSION VOR SYNAGOGE
Drei weitere Deutsche sterben
Die Zahl der durch eine Explosion auf der tunesischen Ferieninsel Djerba getöteten Deutschen hat sich auf elf erhöht. In der Nacht zum Sonntag starben zwei Frauen in einer Hamburger und Berliner Klinik. Auch ein 18 Monate altes Kind soll gestorben sein. Bundesinnenminister Schily geht mittlerweile davon aus, dass es kein Unfall sondern ein Anschlag war.
EXPLOSION AUF DJERBA
SPD-Nahostexperte vermutet Anschlag
Christoph Moosbauer, der Nahostexperte der SPD-Bundestagsfraktion, geht davon aus, dass es sich bei der Explosion auf der tunesischen Insel Djerba um einen terroristischen Anschlag gehandelt hat. Die Zahl der deutschen Todesopfer hat sich inzwischen auf acht erhöht, zwei Schwerverletzte erlagen in der Nacht zum Samstag ihren Verletzungen. mehr...
DJERBA
Augenzeugen zweifeln an Unfall-Version
Die Zahl der Todesopfer von Djerba steigt. Bestätigt ist inzwischen, dass mindestens vier deutsche Touristen durch die Explosion vor einer Synagoge auf der tunesischen Ferieninsel starben. Am Morgen war ein elfjähriges Kind seinen Verletzungen erlegen. Nach Medienberichten zweifeln Überlebende an der Version, es habe sich um einen Unfall gehandelt. mehr...
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