Bergtouristen in tödlicher Gefahr: Abenteuerspielplatz Alpen - DER SPIEGEL
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Bergtouristen in tödlicher Gefahr Abenteuerspielplatz Alpen

Dass waghalsige Trendsportarten bisweilen lebensgefährliche Folgen haben können, zeigt sich auch in den Bergen: Aktivurlauber gefährden sich und andere, wenn sie ohne ausreichende Vorbereitung und gesunde Selbsteinschätzung zu Lande, zu Wasser und in der Luft um Rekorde ringen.
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"Zwei Bergwanderer im Wallis tödlich verunglückt", "Bergwanderer stürzte vor Augen der Töchter in den Tod", "13-jähriger Deutscher im Engadin zu Tode gestürzt" - so lauten die Meldungen der vergangenen Woche über tragische Unfälle in den Alpen.

Allein in der Schweiz sind in diesem Jahr mindestens 26 Menschen beim Bergsteigen oder Wandern ums Leben gekommen. Fachleute warnen schon lange vor der gefährlichen Entwicklung im alpinen Tourismus, das Hochgebirge mit einem überdimensionalen Abenteuerspielplatz gleichzusetzen. Das zeige sich auch am reichhaltigen Angebot neuer Trendsportarten wie Free Climbing, Drachenfliegen oder Rafting, bei dem ungeübte Urlauber oftmals mit dem Leben spielen. "No risk, no fun" scheint das Motto vieler Urlauber zu sein.

SPIEGEL TV über den tödlichen Leichtsinn in den Alpen.


MATTERHORN


König und Killer der Alpen


Wüsste er vom heutigen Rummel auf dem Matterhorn, würde sich Edward Whymper wohl im Grab umdrehen. Seit seiner Erstbesteigung im Jahr 1865 haben Heerscharen von Alpinisten den 4477,54 Meter hohen Gipfel erklommen - darunter Beinamputierte und 90-jährige Greise. mehr...





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