Mit Tempo 200 in den Tod: Auf der Jagd nach Autobahn-Rasern - DER SPIEGEL
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Mit Tempo 200 in den Tod Auf der Jagd nach Autobahn-Rasern

Als Jasmin A. und ihre zweijährige Tochter Rebecca am 14. Juli an der A 5 sterben, rast der mutmaßliche Verursacher des schrecklichen Unfalls einfach weiter. Wenige Augenblicke zuvor hatte die junge Mutter versucht, dem Mercedes 600 des Unfallflüchtigen auszuweichen, verlor dabei die Kontrolle über ihren Kleinwagen und prallte gegen mehrere Bäume.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sechs Wochen nach Jasmin A.s Tod haben die Fahnder den mutmaßlichen Drängler von der A 5 überführt. Er will von dem schrecklichen Unfall nichts bemerkt haben. Die 21-Jährige und ihr Baby wurden Opfer eines gnadenlosen Kampfes, der sich jeden Tag auf deutschen Autobahnen abspielt. Wer zu langsam ist, wird rücksichtslos von der Piste gedrängt. Auf der linken Spur scheinen die Gesetze des Dschungels zu gelten: Der PS-Stärkere gewinnt, der Schwächere weicht, riskiert Kopf und Kragen.

SPIEGEL-TV hat die Polizei bei der Jagd nach Rasern und Dränglern begleitet. Auf einsichtige Autobahn-Rambos treffen die Polizisten bei den Erwischten äußerst selten.





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