"Big Brother" an der Spree: Hungern für das russische Fernsehen - DER SPIEGEL
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"Big Brother" an der Spree Hungern für das russische Fernsehen

Ausgerechnet Berlin - nicht Moskau, Sibirien oder sonst wo. Berlin ist der Schauplatz der neuen russischen Reality-Show "Golod". Zwölf Frauen und Männer sind eingesperrt, hungern in einem Container und werden ständig von Videokameras überwacht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der kleine russische Privatsender TNT hat sich etwas besonderes für seine Kandidaten ausgedacht. "Golod" heißt Hunger, und um dem zu entgehen, müssen die russischen Show-Teilnehmer hinaus in den Großstadtdschungel. Jeweils im Duo und von Kameras begleitet, werden die Russen auf der Suche nach Lebensmitteln in Berlin ausgesetzt.

Das Bekanntwerden der Show sorgte für Wirbel, auch bei der Polizei. Falls die Container-Bewohner Straftaten begingen, müsse man einschreiten, hieß es. Die Golod-Produzenten beschwichtigen, die Kandidaten hätten sich verpflichtet, die Gesetze einzuhalten. Und im übrigen sei das ganze sowieso nur eine besondere Art der Völkerverständigung.

Reporterin Anna Sadownikowa ist es gelungen, exklusiv für SPIEGEL TV einen Blick hinter die Kulissen der russischen Hunger-Show "Golod" zu werfen.







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