Die Tunnelbauer vom Gotthardmassiv: Mit Gewalt durch den Berg - DER SPIEGEL
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Die Tunnelbauer vom Gotthardmassiv Mit Gewalt durch den Berg

Mit Sprengstoff und Spitzhacke wühlen sich Arbeiter und Ingenieure durch das Zentralmassiv der Alpen. 57 Kilometer wird die Röhre durch den Sankt Gotthard nach ihrer Fertigstellung einmal messen und damit Platz schaffen für den längsten unterirdischen Schienenstrang der Welt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bevor ab 2012 die ersten Personenzüge mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde durch den Gotthard rasen können, werden die Tunnelbauexperten 24 Millionen Tonnen Gestein aus dem Weg geräumt haben. Hunderte Spezialisten aus ganz Europa treiben zur Zeit die Schneise durch das Innere des Berges - in drei Schichten, rund um die Uhr, mehr als 2000 Meter tief im Fels. Die technischen und logistischen Herausforderungen an die Tunnelbauer sind unvergleichlich. Temperaturen bis zu 35 Grad und ohrenbetäubender Lärm machen die Arbeiten unter Tage fast unerträglich.

SPIEGEL TV hat Mineure, Ingenieure und Sprengmeister bei ihrer schweißtreibenden Arbeit an dem 10 Milliarden Euro teuren Bauwerk begleitet und gewährt Einblick in eine faszinierende, aber auch gefährliche Welt.


Zur Fotostrecke: Großbaustelle unterm Gotthard
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FOTOSTRECKE

Großbaustelle unterm Gotthard

Ab 2012 soll der Gotthard-Eisenbahntunnel den Gütertransitverkehr durch die Schweiz auf die Schiene zwingen. Bis dahin wird rund um die Uhr in Schichtarbeit und unter Einsatz von Spezialgerät gebohrt, geprengt und geschuftet. Sehen Sie Bilder von der schweißtreibenden und gefährlichen Arbeit der Tunnelbauer unter dem Zentralmassiv der Alpen. mehr...





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