Gerne Fleisch und Fisch Was die Deutschen essen
Das Geschäft mit dem Fisch boomt, die Ozeane sind überfischt.
Foto: DDPIn Europas größtem und modernsten Schlachthof, im westfälischen Rheda-Wiedenbrück, werden täglich 20.000 Schweine getötet. Geschlachtet wird am Fließband, zerlegt per Hand. Die Produktion findet unter strengsten hygienischen Bedingungen statt, fast wie im OP. Gut 24 Stunden dauert es, bis das Borstenvieh die Fabrik als Schnitzel, Kotelette oder Bratwurst wieder verlässt.
Doch es muss nicht immer nur Fleisch sein. Nirgendwo sonst in Deutschland wird soviel Fisch verladen, verarbeitet und veredelt wie in Bremerhaven. Das Geschäft mit dem Fisch, es boomt. Doch die Ozeane sind überfischt, die Ausbeute an Wildfang stagniert. Schon heute stammt rund ein Drittel der weltweit verzehrten Fische aus Aquakulturen. Tendenz steigend.
Auf Kaffee, Bananen, Salz und Zucker mag heute kein Bundesbürger mehr verzichten. Und doch wissen viele nicht, wie sensibel die Banane, wie aufwendig Fleur de Sel zu ernten ist, was alles aus Zucker entstehen kann und woher der Geschmack aus der kleinen Kaffeebohne kommt.