SPIEGEL TV Special: Frauen hinter Gittern - DER SPIEGEL
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SPIEGEL TV Special Frauen hinter Gittern

In der Stadt Vechta befindet sich die einzige Frauenvollzugsanstalt in Niedersachsen. SPIEGEL TV hat dort einsitzende Frauen zu ihren Straftaten, ihren Problemen und dem Leben hinter Mauern befragt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frauen werden deutlich seltener straffällig als Männer - nur vier Prozent aller bundesweit Inhaftierten sind weiblichen Geschlechts. Die Unterschiede zu den männlichen Gefängnisinsassen sind erfahrungsgemäß groß: Viele Frauen haben vor Ihrer Tat selbst Gewalt erlitten, ein deutlich höherer Anteil ist drogenabhängig und vor allem Mütter leiden stark unter der Trennung von Familie und Kindern.

In der Frauenvollzugsanstalt im niedersächsischen Vechta versucht man, einigen dieser Probleme mit ungewöhnlichen Mitteln beizukommen: So bietet das Gefängnis als eines von nur fünf weiteren in Deutschland die Unterbringung in einem offenen und einem geschlossenen Mutter-Kind-Heim. Die Abgabe von Einwegspritzen soll das Infektionsrisiko unter drogenabhängigen Insassen reduzieren.

SPIEGEL TV hat inhaftierte Frauen in ihrem Alltag hinter Gefängnismauern begleitet. Sie erzählen ihre Geschichten, berichten von ihrer Tat und von ihrem jetzigen Leben, das für Monate oder Jahre auf wenige Quadratmeter beschränkt ist. Stets sind sie konfrontiert mit ihrer Tat und den Fragen nach Gerechtigkeit, Strafe und Schuld.

Isolation und Getrenntsein von der Familie machen vielen Frauen zu schaffen

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Foto: SPIEGEL TV
Abhängigkeits- und Machtstrukturen sind unter Frauen im Gefängnis häufiger als rohe Gewalt

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Mikrokosmos Knast: Jede Frau bringt ihre Geschichte, ihre Vorlieben und Probleme mit

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