Alltag in der Unfallchirurgie Ärzte am Limit
Achtung: Der ursprünglich geplante Beitrag "Gegen den Strom - der Rhein von Basel bis zur Quelle" entfällt.
Rund 12.000 Rettungs- und Notarztwagen steuern jährlich die Unfallambulanz an. Bis zu 300 Patienten müssen an einem Wochenende versorgt werden, vom Splitter im Finger bis zu schweren Mehrfachfrakturen Verletzungen jeder Art behandelt werden. Zwei Dutzend Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern arbeiten bis an ihre physische und psychische Grenze. Überstunden und Unterbezahlung gehören zum Alltag. Jetzt droht den Helfern auch noch die neue Gesundheitsreform.
SPIEGEL TV Special begleitet 72 Stunden lang den medizinischen Versorgungs-Marathon.
SPARZWANG IN DEUTSCHLANDS KRANKENHÄUSERN
"Arbeiten und nicht verzweifeln"
Professor Johannes M. Rüger, 50, leitet seit fünf Jahren die Unfallchirurgie am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg. In dieser Funktion ist er nicht nur Lehrstuhlinhaber und Arzt, sondern längst auch Gesundheitsmanager, Controller und Verwaltungsexperte. Mit SPIEGEL ONLINE sprach er über 70-Stunden- Wochen, "Nüllchenrunden" und den täglichen Kampf um jede Stelle. mehr...
PROTEST GEGEN SCHMIDTS NULLRUNDE
Uniklinik nimmt keine Patienten mehr auf
Pure Not oder pure Stimmungsmache? Die Universitätsklinik in Greifswald stellt "aus finanziellen Gründen" für einen befristeten Zeitraum die reguläre Versorgung ihrer Patienten ein. Das staatliche Krankenhaus protestiert damit gegen die Sparmaßnahmen der Bundesregierung. mehr...
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- Ärzteschwund: "Die Besten gehen nach Amerika"
- Junge Mediziner: Flucht aus der Klinik
- Bittere Medizin: Auf der Suche nach dem Patienten
INTERVIEW MIT RHÖN-KLINIKUM-CHEF MÜNCH
"Diese Krankenhäuser wird es erwischen"
Kommunale Krankenhäuser bangen um die Existenz, die Rhön-Klinikum AG fahndet nach Schnäppchen: Deutschlands größte börsennotierte Klinikkette bekommt derzeit mehr Häuser zum Kauf angeboten als je zuvor. SPIEGEL ONLINE sprach mit Vorstandschef Eugen Münch über Sparzwänge, die Gratwanderung zwischen Effizienz und Ethik und das drohende Sterben kleiner Kliniken. mehr...
GESUNDHEITSREFORM
Gut gelaunt in den Ruin
Allzu lange hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt den Problemen tatenlos zugesehen, jetzt will sie die ausufernden Gesundheitskosten mit einer Hauruck-Reform eindämmen. Die Patienten müssen sich auf Engpässe einstellen - und auf weitere Beitragserhöhungen. mehr...