Uraufführung in Salzburg Spazieren zwei Clowns durch Peter Handkes Hirn Der Nobelpreisträger Peter Handke hat ein Drama geschrieben, das vor allem ein kauziges Selbstgespräch ist. Bei den Salzburger Festspielen zeigt sich, wie man daraus trotzdem federleichtes Theater macht. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Elias Hirschls »Schleifen« Ist das noch Literatur – oder schon Wahnsinn? Der Wiener Autor Elias Hirschl legt einen brillanten Roman vor: Was man gemeinhin »Ideenfeuerwerk« nennt, verhält sich zu diesem Buch wie eine matte Wunderkerze zum Silvesterhimmel. Trotzdem ist das Buch unlesbar. Von Andreas Bernard Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Claus Peymann Er spielte den Narren – und war ein König des Theaters Claus Peymann, der nun mit 88 Jahren gestorben ist, gebärdete sich als Fan von Theaterdichtern, leidenschaftlicher Polemiker und Unterhaltungskünstler. Viele Interviewer machte er glücklich. Eine persönliche Erinnerung. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Claus Peymann Viel beschimpft und viel geliebt Er verstand sich als Regiedienstleister, Entertainer und Unterstützer von Dramatikern. So inszenierte er Uraufführungen von Stars wie Elfriede Jelinek, Thomas Bernhard und Peter Handke. Aber Claus Peymann hatte auch ein Händchen für den Skandal. Ein Nachruf von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Neues von Peter Handke Große Poesie im Alltäglichen Peter Handke hat ein Bühnenstück geschrieben, das sich an gar kein Publikum mehr richtet. »Schnee von gestern, Schnee von morgen« ist ein radikal entschlacktes Werk, befreit von Tand und Flitter. Von Arno Frank Zur Merkliste hinzufügen
Bisher unveröffentlichte Tagebucheinträge »Es enthüllt sich der miese Charakter dieses Menschen Max Frisch« Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld führte Tagebuch: über seine Treffen mit Frisch, Walser, Enzensberger, Handke, über Politik und Privates. Der SPIEGEL veröffentlicht Auszüge. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Schöner schreiben Ein schreiendes Kind, ein Keller unter Wasser – und dann? Die Deutschkolumne von Hauke Goos Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 98: Peter Handke und der Schrecken des Alltags.
A Journey Through the Troubled Former Yugoslavia “They Will Never Stop Hating Us” The disintegration of the socialist multiethnic state of Yugoslavia began 30 years ago. Today, its successors still lack stability, and nationalists are increasingly setting the tone. Are the young democracies drifting away from Europe? A journey through a torn region. By Walter Mayr Zur Merkliste hinzufügen
Reise durch das zerstrittene Ex-Jugoslawien »Die werden nie aufhören, uns zu hassen« Die einen sagen, das Problem werde nicht verschwinden, solange Bosnien nicht verschwinde. Die anderen verlangen von den Serben: »Niederknien«. 30 Jahre nach dem Krieg haben die Menschen auf dem Balkan keinen Frieden gefunden. Von Walter Mayr Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Schriftsteller Peter Handke in Serbien Überfall mit Orden Eine Einordnung von Elke Schmitter Der Schriftsteller Peter Handke reist durch Serbien und wird mit Preisen überhäuft. Angeblich hat er nicht damit gerechnet. Dass er jetzt in einer Reihe mit Kriegsverbrechern steht, stört ihn nicht.
Peter Handke bei den Salzburger Festspielen Die Selbstauslöschung ist sein Thema Der umstrittene Literaturnobelpreisträger Peter Handke lässt ein neues Stück uraufführen: Held ist ein 18-jähriger Tscheche, der sich selbst verbrannte. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Suhrkamp-Verleger Unseld Bei Beckett schämte er sich in Grund und Boden – wegen Handke Der Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld hat über seine Reisen zu größenwahnsinnigen und liebesbedürftigen Autoren Berichte geschrieben. Einige lesen sich wie ein Martyrium. Von Volker Weidermann Zur Merkliste hinzufügen
Literaturnobelpreisträger Kosovo erklärt Handke zur Persona non grata Im Kosovo ist Peter Handke ab sofort unerwünscht. Die Regierung des Landes wirft dem umstrittenen Literaturnobelpreisträger vor, Verbrechen zu leugnen. Das sei selbst "ein schreckliches Verbrechen". Zur Merkliste hinzufügen
Nobelpreis-Feierlichkeiten Drinnen Pracht und Ehre - draußen Kälte und Wut Der Tag der Nobelpreisvergabe war so festlich wie sonderbar. Peter Handke erhielt seine Medaille, die Proteste blieben draußen - wurden aber immerhin bemerkt. Am Ende brachte Handke den ersten Toast seines Lebens aus. Von Volker Weidermann Zur Merkliste hinzufügen
"Rassistische Person" Erdogan attackiert Literaturnobelpreisträger Handke Der türkische Präsident Erdogan kritisiert die Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke: Damit würden Verstöße gegen Menschenrechte geehrt. Zur Merkliste hinzufügen
Literaturnobelpreisträger Peter Handke wischt kritische Fragen weg Ein anonymer Brief auf Toilettenpapier sei ihm lieber als Fragen der "New York Times": Zum Auftakt der Nobelpreiswoche zeigt sich Peter Handke gereizt. Eine Versöhnungsgeste scheint derzeit unmöglich. Zur Merkliste hinzufügen
Nobelpreis-Debatte Handke verteidigt Jugoslawien-Haltung Er habe sich nie vor Slobodan Milosevic verbeugt, die Berichterstattung damals aber einseitig gefunden: Der umstrittene Literaturnobelpreisträger Peter Handke versucht in einem Interview, seine Jugoslawien-Haltung zu legitimieren. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Handke-Debatte Die Moral ist prächtig Von Thomas Fischer Es gibt kein Volk auf der weiten Welt, das so oft, so gern und so überzeugt auf der jeweils richtigen Seite steht wie das der Deutschen. Kaum stellt sich ihnen ein Problem, versinken sie in Moral. Was nicht gefühlig ist, wird gefühlig gemacht.
Umgang mit Peter Handke »Dieses krasse Nebeneinander von Werk und Scheiße« Im Streit um den Literaturnobelpreis für Peter Handke gibt es keine Ambivalenzen mehr, keinen Dialog. Oder? Hier versuchen ein Handke-Liebhaber und ein Handke-Kritiker, ins Gespräch zu kommen. Von Arno Frank Zur Merkliste hinzufügen