"Fortune"-Ranking: Die mächtigsten Manager der Welt - DER SPIEGEL
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"Fortune"-Ranking Die mächtigsten Manager der Welt

Nach Einschätzung des US-Magazins Fortune ist Bill Gates zwar der reichste, nicht aber der mächtigste Mann der Wirtschaftswelt. Diese Ehre gebührt Warren Buffett.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

"Fortune" wählte Buffett zur Nummer eins der "25 Most Powerful People in Business", weil er der erfolgreichste Investor Amerikas sei. Außerdem würden seine Kaufentscheidungen die Börse maßgeblich beeinflussen. Buffett hält unter anderem Anteile an Coca-Cola, Gillette und der "Washington Post". Der zurückhaltende ältere Herr könne alles - von Versicherungen bis hin zu Cowboystiefeln - zu Geld machen und sei dadurch hinter Bill Gates zum zweitreichsten Mann der Welt geworden.

Platz 1: Warren Buffett, 72, Berkshire Hathaway - "Lord Protector des amerikanischen Kapitalismus"

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Foto: AP
Platz 2: Bill Gates, 47, Microsoft - "Befiehlt den Computern, wie sie sich zu verhalten haben"

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Foto: REUTERS
Platz 4: Sandford Weill, 70, Citigroup -"Dirigent der größten Fusionen in der Geschichte"

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Foto: AP
Platz 5: Rupert Murdoch, 72, News Corp. - "Der gefährlichste Mann der Welt"

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Foto: EPA/DPA
Platz 7: Jeff Immelt, 47, General Electric - "Gewann 2001 den harten Kampf um die Nachfolge von Jack Welch"

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Platz 8: Michael Dell, 38, Dell Computer: "Verkauft mehr PCs als jeder andere in der Welt"

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Foto: AP
Platz 13: Sam Palmisano, 52, IBM - "Hat Erfolg damit, alles durcheinander zu wirbeln"

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Platz 14: Craig Barrett, 63, Intel - "Das unangefochtene Schwergewicht der Computerindustrie"

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Foto: REUTERS
Platz 17: Sumner Redstone, 80, Viacom: "Keine Anzeichen einer verlangsamten Geschäftsaktivität"

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Foto: AP
Platz 19: Carly Fiorina, 48, Hewlett-Packard - "Eine globale Staatsfrau"

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Foto: AFP
Platz 21: John Chambers, 53, Cisco - "Er ist immer noch da - gewöhnen Sie sich daran!"

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Foto: AP
Platz 24: Richard Parsons, 55, AOL Time Warner: "Er scheint die Kraft zu haben, das Medienimperium wieder auf die Beine zu stellen"

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Foto: AP


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Aber nicht nur mit seinem Bankkonto kann Buffett überzeugen. Er ist auch ein Sympathieträger: In einer kürzlich ausgewerteten Studie wählten amerikanische College-Absolventen den Freizeitgolfer zu ihrem zweitgrößten Vorbild - direkt nach dem eigenen Vater, aber vor dem US-Präsidenten und dem Papst.

Geht es nach dem Ranking, dann liegt die US-Wirtschaft noch immer klar in der Hand älterer amerikanischer Herren mit weißer Hautfarbe. Die wenigen Ausnahmen sind schnell aufgezählt: Als jüngster Vertreter schafft es Michael Dell unter die Top 25. Der 38-jährige Gründer von Dell Computer belegt den achten Platz.

Beste und einzige Frau im Ranking ist Carly Fiorina. Die Chefin von Hewlett-Packard schafft es mit Platz 19 gerade noch unter die ersten 20.

Eine weitere Auffälligkeit ist Franklin Raines vom Finanzdienstleister Fannie Mae auf Platz 12. Der 54-jährige ist neben Stan O'Neal von Merrill Lynch (Platz 20)und Richard Parsons von AOL Time Warner (Platz 12) einer von drei Schwarzen unter den Mächtigen der Wirtschaft.

Die zwölf mächtigsten Nicht-Amerikaner führt "Fortune" in einer getrennten Rangliste auf. Der einzige Deutsche, Jürgen Schrempp von Daimler Chrysler, liegt hier auf Rang vier. Angeführt wird die Liste von John Browne, Chef des britischen Mineralölkonzerns BP.