Coca-Cola: US-Orangensäfte mit Pestiziden belastet - DER SPIEGEL
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Coca-Cola US-Orangensäfte mit Pestiziden belastet

Orangensäfte des amerikanischen Getränkekonzerns Coca-Cola sind mit einem unerlaubten Schädlingsbekämpfungsmittel belastet. Auch Produkte von Mitbewerbern in den USA sind betroffen. Gesundheitsgefahr besteht laut Behörde nicht.
Glas Orangensaft: Fungizide in amerikanischen Produkten gefunden
Glas Orangensaft: Fungizide in amerikanischen Produkten gefunden

Glas Orangensaft: Fungizide in amerikanischen Produkten gefunden

Foto: dapd
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Washington - Ein Glas Orangensaft tut dem Körper gut, denkt man. Jetzt hat der US-Getränkekonzern Coca-Cola eine unappetitliche Entdeckung gemacht: Das Unternehmen hat sowohl bei eigenen Orangensäften als auch bei entsprechenden Produkten von Mitbewerbern eine Pestizidbelastung festgestellt.

Es seien niedrige Werte des Fungizids Carbendazim gemessen worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte bereits am Montag mitgeteilt, sie sei von einem Unternehmen über den Fund informiert worden. Am Mittwoch bestätigte sie, dass es sich dabei um Coca-Cola handelte.

Das Schädlingsbekämpfungsmittel Carbendazim ist für die Verwendung auf Zitrusfrüchten in den USA nicht zugelassen. Allerdings kommt es in Brasilien zum Einsatz, das Land exportiert Orangensaft in die USA. Jedes Unternehmen, das Orangensaft aus Brasilien verwendet, ist davon betroffen, sagte ein Sprecher von Coca-Cola.

Die US-Gesundheitsbehörde gab jedoch Entwarnung und teilte mit, es sei ungefährlich Orangensaft zu trinken. Coca-Cola verkauft in den USA Orangensäfte unter den Markennamen Minute Maid und Simply Orange.

lgr/AP