Salatgurken: Preise steigen um 130 Prozent - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Knappes Angebot Preise für Salatgurken steigen um 130 Prozent

Durch den heißen Sommer und einen Strategieschwenk zahlreicher Erzeuger wird das Angebot an Salatgurken knapp. Die Preise haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Salatgurke
Salatgurke

Salatgurke

Foto: David Ebener/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Salatgurken sind in Deutschland so teuer wie schon lange nicht mehr. Der durchschnittliche Verbraucherpreis für deutsche Salatgurken hat laut Daten der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft (AMI) in der vergangenen Woche bei 1,14 Euro je Stück gelegen.

Gegenüber dem niedrigen Preisniveau des Vorjahreszeitraum sei die Salatgurke gut 130 Prozent teurer. Damals kostete sie im bundesweiten Durchschnitt nur 49 Cent.

"Selbst für Wintermonate sind Preise über 1 Euro das Stück eher die Ausnahme", sagte der AMI-Marktanalyst für den Gartenbau, Michael Koch, der Deutschen Presse-Agentur.

Fotostrecke

Fotostrecke: Gesunde Kindergerichte

Foto: TMN/ Christin Klose

Hauptgrund für den Preisschub ist ein knappes Angebot. Fast zeitgleich hätten etliche Erzeuger in mehreren Ländern ihre alten Pflanzen herausgenommen und neu gepflanzt, sagte Koch. Auch hätten manche Pflanzen wohl die sommerliche Hitze nicht gut vertragen.

"Die Gurke ist schon ein bisschen ein Sensibelchen", sagt Koch. "Wenn sie es zu warm hat oder zu sonnig, das macht der Gurke Stress."

ssu/dpa-AFX