
Ihre Waffen sind Humor und Sex: Nach der erfolgreichen Ausstellung im Gropius Bau zeigt Marina Abramović ihre wilden Rituale im Haus der Berliner Festspiele.

Rüdiger Schaper schreibt seit 1999 für den Tagesspiegel. Er war siebzehn Jahre Ressortleiter Kultur und arbeitet jetzt als Kulturpolitischer Korrespondent.

Ihre Waffen sind Humor und Sex: Nach der erfolgreichen Ausstellung im Gropius Bau zeigt Marina Abramović ihre wilden Rituale im Haus der Berliner Festspiele.

Vor seinem viel zu frühen Tod hat Christoph Schlingensief sämtliche Bühnen und Genres bespielt und verändert, das Chaos hat er kommen sehen. Höchste Zeit, noch mal an seine Kraft zu erinnern.

Ratlosigkeit nach dem großen Auftakt: Im renovierten Prater geht es um „Perfection“. Im großen Haus spuken in „Mononoke“ seltsame Geister und Jungfrauen. Und es bleibt leider brav.

Florentina Holzinger tauft das Theater, und Rimini Protokoll erzählt Weltgeschichte: Dem neuen Intendanten Matthias Lilienthal gelingt ein denkwürdiger Neustart.

Eine neue Machbarkeitsstudie gibt Aufschluss über die möglichen Dimensionen einer Sanierung. Die Bauzeit könnte sich bis in die 2040er-Jahre hinziehen.

Klaus Manns Roman über einen Karriere-Schauspieler ist starker Stoff. Und wird jetzt angesichts der AfD-Erfolge wieder hervorgeholt. Am BE erlebt man eine bewegende Revue.

Kurz vor der Berlin-Wahl gibt es ein neues Abkommen: Der Bund unterstützt die großen etablierten Einrichtungen. Kleinere Häuser und Festivals sorgen sich um ihre Zukunft.

Ehe machen Szenen: Intendant Oliver Reese inszeniert den Roman der einsamen Großstädter im Neuen Haus des Berliner Ensembles.

Die kleinste Bühne des Landes Berlin hat eine große Vergangenheit. Nun stehen die Zeichen auf radikalen Wechsel. Die neue Chefin Çağla Ilk will neue Formen durchsetzen.

Der Blick nach Sachsen-Anhalt fällt, zumal so kurz vor der Wahl, oft einseitig aus. Dabei gibt es dort so viel mehr. Das Theater in Halle macht der Stadtbevölkerung ein breites und populäres Angebot, das nun auf dem Spiel steht.

Sie gehören zur DNA dieser Stadt, seit 1951 machen sie Kultur und Politik. Viele Brücken wurden nach Osten gebaut. Jetzt feiern die Festspiele Jubiläum.

Zurzeit wird in Berlin ein neuer Hauptstadtfinanzierungsvertrag verhandelt. Der Hauptstadtkulturfonds spielt dabei eine wichtige Rolle für die Stadt.

Eigentlich sollte das Schwimmbecken vor der Volksbühne am Freitag für einen Verein der Schwarzen Community reserviert sein. Nach Gewaltandrohungen wurde die Veranstaltung abgesagt.

Gute Laune in trüben Zeiten: Der neue Intendant Matthias Lilienthal schenkt Berlin und der Volksbühne ein sommerliches Happening. Nun wurde das Volksbad eröffnet – und unser Theaterkritiker hat es getestet.

Ausstellungstipps für den Sommer in der Lagune: Eine neue Ausgabe von „Glassstress“ mit prominenter Berliner Beteiligung, letzte Werke von Georg Baselitz und eine Hommage an den Maler Hans Hartung

Prinz Heinrich feierte in Rheinsberg rauschende Feste, Prinzessin Wilhelmine stand abseits. Die Performance-Künstlerin Annika von Trier geht der Geschichte dieser arrangierten Ehe nach.

Seit 1963 war Sybill Mahlke Musikkritikerin für den Tagesspiegel und somit eine Chronistin der so reichen Berliner Musiklandschaft. Ihr Stil war einzigartig, sie blieb neugierig bis zum Schluss.

Nahe Mailand ist eine großartige Privatsammlung zu entdecken, mit spektakulären Werken von James Turrell und Dan Flavin. Und einer aktuellen Josef-Albers-Ausstellung

Der neue Intendant der Volksbühne eröffnet im August sein Schwimmbad am Rosa-Luxemburg-Platz. Ein Gespräch am Beckenrand über seine Pläne, Florentina Holzinger und überzogene Kritik an Berlin.

Einst standen sie für jugendliche Rebellion, jetzt sind sie Vorbilder für Resilienz. Mick Jagger, Keith Richards, Patti Smith & Co. zeigen der alternden Gesellschaft den Weg.

Beziehungsstatus: kompliziert. Die politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Verflechtungen mit den USA sind so eng, dass eine Trennung nicht infrage kommt. Und nun?

Großer Bahnhof im Haus der Berliner Festspiele: Deutschlands größte Kulturinstitution feiert Geburtstag. Und sieht ihre Arbeit auch als gewaltfreien Widerstand.

Vor fünf Jahren eröffnete das Haus hinter Schloss-Fassade, viele Berliner fremdeln bis heute damit. Der Intendant Hartmut Dorgerloh über Kolonialismus, konservatives Abdriften und warum die Welt mehr Humboldt braucht.

Der künftige Intendant plant ein Sommertheater in Badekleidung. Die neue Saison startet dann im Oktober mit einer historisch-theatralen Hausbegehung.
öffnet in neuem Tab oder Fenster