
Es ist kalt und rutschig. Aber wer ohne Gefährt unterwegs ist in dieser Stadt, hat es nicht nur in der Winterzeit schwer. Um den Fußverkehr kümmert sich die Politik zuletzt.

Es ist kalt und rutschig. Aber wer ohne Gefährt unterwegs ist in dieser Stadt, hat es nicht nur in der Winterzeit schwer. Um den Fußverkehr kümmert sich die Politik zuletzt.

Ein Theatererlebnis der besonderen Art, mit Menschen, deren Alltag aus Warten besteht: Die Gruppe „Aufbruch“ spielt Samuel Becketts Klassiker.

Stattliche Zahlen und viele Herausforderungen: Im Jubiläumsjahr will das Goethe-Institut vor allem feiern. Aber es eröffnet auch in den USA und Armenien Niederlassungen außerhalb der Metropolen.

Wenn „Sicherheitskräfte“ bei Demonstrationen „durchgreifen“, wird die Wirklichkeit verschleiert. Es geht dabei ausschließlich um den Machterhalt des Regimes.

Er war Dramaturg, Hochschulleiter und Intendant: Seine größten Erfolge feierte Bernd Wilms am Deutschen Theater Berlin. Jetzt ist er mit 85 Jahren gestorben.

Nihilismus mit Kunstblut. Jens Harzer, Constanze Becker und Kathleen Morgeneyer spielen am Berliner Ensemble das Drama von Sophokles mit hoher Intensität. Aber wer will der Mörder sein?

Erstmals beim Festival dabei: das Staatstheater Cottbus und das Hans Otto Theater Potsdam. Das Programm verspricht ein spannendes Theatertreffen im Mai in Berlin.

Autoren und Alkohol: Das ist eine alte und spektakuläre, traurige Verbindung. Säufergeschichten genießen hohe Aufmerksamkeit. Doch der Monat Januar ist von Natur aus eher nüchtern.

Wir leben in einer Gesellschaft, die auf das gute Glück vertraut, Katastrophenschutz wird dabei gern vernachlässigt. Müssen wir stattdessen jetzt alle zu Preppern werden?

Böller bestimmen die Lage, zumal in der Hauptstadt. Aber viele Menschen wünschen sich einen ruhigen Jahresausklang. Ein Blick in die Geschichte und andere Länder zeigt, dass das möglich ist.

Er leitete fast drei Jahrzehnte lang die Berliner Festspiele, vermittelte zwischen Ost und West, war ein führender Kopf der Kultur: Jetzt ist Ulrich Eckhardt mit 91 Jahren gestorben.

Einsparungen, Rücktritte, Skandale: 2025 wurde die Kultur in Berlin arg gebeutelt. Zuletzt gab es dann doch noch ein paar gute Nachrichten. Doch noch immer fehlt etwas Entscheidendes: eine Vision.

Am 20. Dezember performt Sasha Waltz gemeinsam mit der jungen Cellistin zu Sonaten von Bach, beim „Bach Cello Dance“ im Funkhaus Nalepastraße. Wir haben das Duo vorab getroffen.

Nostalgie und neue Perspektiven: Die Berliner Kulturszene sucht nach einem Ausweg aus der gegenwärtigen Krise. Könnte ein Megaevent wie Olympia helfen?

Sophie Rois als Heiliger Franziskus: In diesem wilden Stück wird gealbert und nach Erlösung gesucht. Und wunderschön gesungen.

Der Winter ist da und viele Menschen tun sich mit der Dunkelheit schwer. Doch in diesem Jahr ist manches anders. Ein Blick über die Hauptstadtgrenze hinaus verspricht Heilung für das Berlin-Syndrom.

Das neue Stück der israelisch-deutschen Regisseurin dreht sich um große moralische Fragen und landet im Ehekrieg Klein-Klein. Dimitrij Schaad spielt die Hauptrolle.

Vor 150 Jahren wurde der Sprachzauberer in Prag geboren: Rainer Maria Rilke wird am 4. Dezember in Marbach mit einer großen, von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffneten Ausstellung geehrt.

Eine außergewöhnliche Stunde in der Akademie der Künste: Freunde und Weggefährten erinnern an den verstorbenen Meister - mit einem langen kollekiven Schweigen.

Künstlerische Differenzen, die politisch sind: Adania Shiblis Palästina-Buch „Eine Nebensache“ kommt kurzfristig nicht auf die Bühne, zu den konkreten Gründen schweigen die Beteiligten. Ein bitterer Vorgang.

Erinnerungen an die frühere Heimat und einen fast vergessenen Krieg: Das Berliner Ensemble bringt ein tragikomisches Buch in ungewöhnlicher Besetzung auf die Bühne.

Auch im Doppelhaushalt 2026/27 wird wieder heftig gestrichen. Derweil muss Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson eine Affäre um Fördergelder aufklären, in der ihre eigene Rolle unklar ist.

Er kämpft gegen Donald Trump und war immer schon politisch engagiert. Neil Young ist ein Baum, an den man sich in schweren Zeiten anlehnen kann. Eine Gratulation.

40 Jahre lang traf sich die Unesco in Paris, nun drängt Usbekistan als Gastgeber auf die internationale Bühne. Präsident Mirziyoyev wirbt für Toleranz – in seinem Land ist es um die Meinungsfreiheit aber schlecht bestellt.
öffnet in neuem Tab oder Fenster