
Die meisten Säugetiere tragen Schwänze – auch der Mensch, allerdings nur für sehr kurze Zeit. Aber warum verliert er ihn eigentlich, zumal er doch recht praktisch wäre?

Sascha Karberg (alias „Der Erbonkel“) schreibt über die Lebenswissenschaften und wie sie die Gesellschaft verändern – seit 2000 als freier Wissenschaftsjournalist und seit 2014 für das Wissenschaftsressort des Tagesspiegels, das er seit 2019 leitet. Der Biologe studierte und forschte an der Freien Universität Berlin und war Knight Science Journalism Fellow am Massachusetts Institute of Technology.

Die meisten Säugetiere tragen Schwänze – auch der Mensch, allerdings nur für sehr kurze Zeit. Aber warum verliert er ihn eigentlich, zumal er doch recht praktisch wäre?

Peter Piot, einer der weltweit einflussreichsten Gesundheitsexperten und Mit-Entdecker des Ebola-Virus, warnt im Gespräch vor einer „nicht ausreichend abgestimmten Reaktion“ der Welt auf den Ausbruch im Kongo. Und vor einer Politisierung der Medizin.

Der DNA-Faden bildet eine Doppelhelix. Das habe die früh verstorbene Forscherin Rosalind Franklin nicht erkannt, wurde lange behauptet. Jetzt zeigen Notizen erstmals: Hatte sie doch. Den Nobelpreis bekamen dennoch zwei Männer.

Der Medizin-Nobelpreis 2026 geht an drei Forscher, die mit der Optogenetik ein völlig neues Fenster ins Gehirn geöffnet haben. Ihre Entdeckung macht es möglich, einzelne Nervenzellen an- und auszuschalten.

Ab Montag werden die diesjährigen Nobelpreise bekannt gegeben. Der eine oder andere Anruf des Auswahlkomitees könnte auch in die Forschungsregion Berlin-Brandenburg gehen.

Demi-Lee Brennan ist weltweit einzigartig. Seit einer Lebertransplantation stammen nicht nur das Organ, sondern auch ihr Blut vom Spender.

Weltweit steht die Wissenschaft unter Druck. Manchen Forschenden wird besonders viel Mut abverlangt, wenn sie besonders heikle Themen bearbeiten, politisch verfolgt oder als Whistleblower bedroht werden.

Die Natur dient uns als Vorbild für Erfindungen, gleichzeitig ist sie der Ursprung neuer Erkrankungen – und ein großes Rätsel. Diese Wissenschaftler erforschen das Lebendige: von der kleinsten Zelle bis zum Nashorn. Der vierte Teil unserer Serie.

Diesen Wissenschaftlern verdanken wir Netze für die Quantenkommunikation, energiesparende Materialien oder revolutionäre Krebsmedikamente. Die vielversprechendsten Hitech-Ideen aus Berlin in Teil zwei der Serie.

Auf Katzen, Hunden und Gorillas krabbelt jeweils nur eine Art von Läusen, Menschen beherbergen drei. Ein Blick in deren Gene löst ein uraltes Rätsel der kulturellen Evolution von Homo sapiens.

Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, wird es rasch lebensgefährlich. Seit Langem gelten Viren, die Bakterien töten, als mögliche Alternative. Jetzt haben sich Ärzte auf einen Plan zur Behandlung geeinigt.

Der menschliche Fuß ist ein knöchernes Wunderwerk aus 26 Teilen. Doch erst die Ferse machte Homo sapiens zum Langstreckenläufer.

Wie entsteht das menschliche Gehirn? Um diese Frage zu beantworten, haben Forschende das Großhirn von Mäusen durch menschliches Nervengewebe ersetzt.

Was tun, nach den schlechten Lernergebnissen der Pisa-Studie? Die Kinder müssten einfach mehr büffeln, heißt es. Ganz so einfach ist es aber wohl nicht.

Immer einsatzbereit, immer aggressiv – mit Hormonen und anderen Substanzen sollen Soldaten fitter für den Kampf gemacht werden. Irrsinnig oder überlebensnotwendig?

Eine Studie an über einer Million Menschen hat erstmals die Gene identifiziert, die die Charakterzüge eines Menschen prägen. Es sind Tausende. Genug Luft für Selbstbestimmung ist dennoch.

Die einen singen schön, andere eher schrill, aber alle Menschen können es. Warum eigentlich? Verschaffte die Fähigkeit Homo sapiens irgendwann einen entscheidenden Vorteil?

29 US-Bundesstaaten haben den US-Konzern Meta verklagt, Jugendliche abhängig von seinen Social-Media-Diensten zu machen. Jetzt gab es einen Vergleich. Ist das der Wendepunkt?

Unsere Vorfahren waren schon immer sehr gesellig. Offenbar so sehr, dass nicht nur Neandertaler und Denisovaner ihre Gene in unserem Erbgut hinterlassen haben. Eine „Geisterpopulation“ könnte entscheidend gewesen sein.

Fast überall am Körper verlor der Mensch im Laufe der Evolution seine Haare. Warum eigentlich ausgerechnet unter den Achseln nicht?

Wenn der Schweiß trieft, wird es unangenehm. Bei Hitze ist diese Fähigkeit überlebensnotwendig, für mehr als eine Million Menschen in Deutschland ist sie jedoch eine tägliche Belastung – auch bei Kälte.

Deutschlands hat exzellente Grundlagenforschung doch viel seltener als in den USA entstehen daraus neue Therapien. Ein Expertengespräch darüber, was sich ändern muss – zum Wohle der Patienten. Abschluss der Serie „Live aus der Krebsforschung“.

Der Krebsärztin und Forscherin Sophy Denker ist wichtig, den Kranken auf Augenhöhe zu begegnen. Die meisten kämen schon gut informiert zu ihr: Das sei herausfordernd, aber auch einfacher, sagt sie. Warum?

Zehn Jahre dauerte es, bis die Basis für innovative Therapien an der Charité gelegt war. Warum so lang? Ein Gespräch über die Ausdauer, die die kleinen Patienten, aber auch die Forschenden im Kampf gegen Krebs benötigen.
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