
Mit brisanten Details über den Machthaber Robert Mugabe hat ein Internet-Aktivist den Wahlkampf in Simbabwe aufgemischt. 300 000 US-Dollar Belohnung sind auf seine Festnahme ausgesetzt.

Mit brisanten Details über den Machthaber Robert Mugabe hat ein Internet-Aktivist den Wahlkampf in Simbabwe aufgemischt. 300 000 US-Dollar Belohnung sind auf seine Festnahme ausgesetzt.

Nur ohne Robert Mugabe kann Simbabwe das endgültige Scheitern abwenden - aber Beobachter fürchten, dass auch nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl alles beim Alten bleibt.
Nur ohne Robert Mugabe kann Simbabwe das endgültige Scheitern abwenden

Simbabwe wählt ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten. Einen Wechsel nach 33 Jahren unter der Herrschaft von Robert Mugabe hätte es bitter nötig. Doch niemand kann mit Gewissheit sagen, ob der einstige afrikanische Vorzeigestaat seine Chance diesmal nutzt.

In Simbabwe will Mugabe Staatschef bleiben – den Sieg wird er wohl wieder mit allen Mitteln erzwingen.

Seit sechs Wochen ringt Nelson Mandela nun schon mit seinem Tod. Zu Tausenden sind die Südafrikaner vor sein Krankenhaus in Pretoria gekommen, um Abschied von ihm zu nehmen. Zugleich ist ein unwürdiger Streit entstanden – um Geld, seine Grabstätte, sein politisches Erbe. Morgen begeht er seinen 95. Geburtstag.

Kaum etwas bremst die Wirtschaftsentwicklung mehr als fehlende Elektrizität. Trotzdem gehören Stromausfälle in Afrika zum Alltag. Bislang sind alle Versuche, die Situation zu verbessern, kläglich gescheitert.

Die sterblichen Überreste von drei Kindern Nelson Mandelas sind am Donnerstag wieder in dessen Heimatdorf Qunu beigesetzt worden. Die Rückverlegung ist ein weitere Etappe in einem erbitterten Familienstreit um Ruhm und Geld. Vielleicht aber, sagen einige, ist damit auch ein auf dem Clan liegender Fluch von den Mandelas genommen worden.

US-Präsident Barack Obama war extra nach Südafrika gereist, um sein Vorbild Nelson Mandela noch einmal zu treffen. Stattdessen hat er jetzt Mandelas Gefängnis auf Robben Island besucht. Die Südafrikaner schütteln den Kopf über den Aufwand dieser Visite.

In 38 Staaten steht Homosexualität unter Strafe. Afrikaner sehen darin eine "Krankheit des weißen Mannes" und lehnen Homosexualität strikt ab.

Das Krankenhaus, in dem Mandela seit drei Wochen behandelt wird, liegt nur einen Kilometer vom südafrikanischen Regierungssitz entfernt, wo Obama am Samstagvormittag mit Jacob Zuma zu Gesprächen zusammentraf. Sein politisches Vorbild kann Obama nicht treffen.

Vor der Klinik in Pretoria sieht es aus wie bei einer Gedenkstätte. Der Mandela-Clan und der ANC schirmen den Gründervater ab und schimpfen auf die ausländische Presse. Das Foto von US-Präsident Obama mit dem kranken Mandela fällt jedenfalls aus.

US-Präsident Barack Obama lobt Afrikas Fortschritte. Im Jahr 2012 ist die afrikanische Wirtschaft um 4,5 Prozent gewachsen - vergleichsweise viel für einen Kontinent, der lange Zeit auf dem Weltmarkt keine Rolle spielte. Doch der Boom könnte sich als Strohfeuer erweisen.
Obama lobt Afrikas Fortschritte. Doch der Boom könnte sich als Strohfeuer erweisen

Barack Obama bereist Afrika. Zum Auftakt seines Besuchs erinnerte er im Senegal an den Sklavenhandel.

Eine neue Streikwelle belastet die Wirtschaft Südafrikas massiv. 25 Prozent verlor die Währung zuletzt an Wert. Es droht die Eskalation – die Folgen für das Land könnten verheerend sein.

Um den großen Mann Südafrikas hat ein unwürdiges Gezerre begonnen – er selbst verfällt zunehmend.
Nach Jahrzehnten des Stillstands regt sich in Afrika Hoffnung. Zum Weltwirtschaftsforum präsentiert der Erdteil kräftiges Wachstum. Wird der Kontinent ein ernst zu nehmender globaler Wirtschaftsfaktor?

Dubiose Geschäfte in Zentralafrikanischer Republik?

In der Zentralafrikanischen Republik haben sich Rebellen an die Macht geputscht – das Ausland sieht zu. Jetzt setzt Rebellenführer Michel Djotodia die Verfassung außer Kraft.

Am Samstag sollen die Bürger des krisengeschüttelten afrikanischen Staates per Referendum ein neues Grundrecht annehmen. Dies hätte Neuwahlen im Juli zu Folge. Beobachter zweifeln aber daran, dass sich die Lage im Land deutlich ändert.

Wahlsieger Uhuru Kenyatta versucht Kenia trotz Strafverfahren zu beruhigen. Seine Kampagne gegen die "weiße Justiz" in Den Haag hat offenbar gezogen.

Frankreich und Tschad melden den Tod eines weiteren Islamistenführers in Mali. Mokhtar Belmokhtar soll für den Überfall auf eine Ölanlage in Algerien verantwortlich sein.

Hilton Botha war bisher Cheffahnder im Fall Pistorius – er hat aber selbst auf sieben Menschen geschossen. Südafrika ist das Land mit der höchsten Kriminalitätsrate auf der Welt. Die Polizei greift rigoros durch.
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