Eine wichtige Verhandlung im Job beginnen Arbeitnehmer am besten mit einem kurzen Small-Talk. "Zunächst sollte man über unverfängliche Dinge wie das Wetter sprechen", rät der Karriereberater Martin-Niels Däfler. Denn wichtige Verhandlungen mit dem Vorgesetzten, etwa über das Gehalt oder eine Beförderung, bräuchten eine kurze Aufwärmphase. "Man sollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen." Verhandlungen liefen inhaltlich meist besser, wenn auch das persönliche Verhältnis zwischen den Parteien stimmt. Erst nach dem Small-Talk sollten Arbeitnehmer das eigentliche Thema benennen, indem sie etwa sagen: "Ich möchte mit Ihnen heute gerne über meine berufliche Karriere reden." Dann sei es gut, eine Gliederung für das Gespräch zu präsentieren. Denn das Gespräch verlaufe eher nach den eigenen Vorstellungen, wenn man die Gliederung selbst in die Hand nimmt. Dies sei auch nicht unhöflich dem Vorgesetzten gegenüber. "Man muss nicht darauf warten, dass der Vorgesetzte das macht", sagt Däfler. Im Gegenteil beweise der Arbeitnehmer so, dass er bereit ist, Initiative zu zeigen. Gliedern sollte man das Gespräch nach den bislang erreichten Erfolgen. Themen dabei können abgeschlossene Projekte sein oder besonderes Expertenwissen. Dem Arbeitgeber sollte man in dem Gespräch deutlich machen, dass man gerne mehr Verantwortung übernehmen möchte. (tmn)