Alle Panorama-Artikel vom 22. Oktober 2011
300 Inderinnen legen den Namen "Ungewollt" ab
300 Inderinnen legen den Namen "Ungewollt" ab

Befreiungstat300 Inderinnen legen den Namen "Ungewollt" ab

Etwa 300 indische Mädchen haben am Samstag ein neues Leben begonnen, indem sie ihren alten Namen ablegten. Der lautete nämlich auf "Nakusa" oder "Nakushi", die auf Hindi "ungewollt" bedeuten. Der Samstag geriet zum Freudentag.

Jäger verwechselt 20-Jährigen mit Bären
Jäger verwechselt 20-Jährigen mit Bären

ErschossenJäger verwechselt 20-Jährigen mit Bären

Ein Jäger hat im US-Staat Oregon einen Wanderer erschossen, weil er ihn für einen Bären hielt. Der 67-Jährige sei mit seinem 12 Jahre alten Enkelsohn am Freitagabend auf Bärenjagd gewesen, als er gesehen habe, wie sich in einem Busch etwas bewegte, teilte das Büro des Sheriffs des Bezirk Marion County mit.

Mindesten 13 Tote bei Brückeneinsturz

IndienMindesten 13 Tote bei Brückeneinsturz

Kolkata (dapd). Beim Einsturz einer Holzbrücke im nordindischen Bezirk Darjeeling sind am Samstag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich, als sich Bewohner der Gebirgsregion auf der Brücke in dem Ort Bijanbari versammelten, um Reden von Vertretern der Kommunalverwaltung zu hören. Menschen stürzten 20 Meter in die Tiefe, Rettungskräfte bargen aus dem Flussbett 50 Verletzte. Dutzende wurden vermisst.

Deutscher Arzt Dieter K. in Paris verurteilt
Deutscher Arzt Dieter K. in Paris verurteilt

15 Jahre Haft im Kalinka-ProzessDeutscher Arzt Dieter K. in Paris verurteilt

Die Geschworenen in Paris haben entschieden. Sie befinden den deutschen Arzt Dieter K. für schuldig. Er ist aus Sicht des Gerichts für den Tod seiner 14-jährigen Stieftochter Kalinka Bamberski vor fast 30 Jahren verantwortlich. Der Mediziner wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Lockt das Fernsehen in die Spielsucht?
Lockt das Fernsehen in die Spielsucht?

Urteil gegen Lottoziehung im TVLockt das Fernsehen in die Spielsucht?

Das Oberverwaltungsgericht Münster wirft den staatlichen Lotterien vor, die Spielsucht der Zuschauer mit Live-Ziehungen im Fernsehen zu fördern. Die Länder sollen die Praxis der Gewinnspiel-Werbung daher überdenken. Das könnte auch im neuen Glücksspielstaatsvertrag Beachtung finden.

Wer ist der klügste Deutsche?
Wer ist der klügste Deutsche?

Wissens-Show im Ersten startet SamstagWer ist der klügste Deutsche?

Wer wird „Der klügste Deutsche 2011“? Dieser Frage geht die ARD ab Samstag an drei Abenden nach. Jeweils sechs Kandidaten treten in den ersten beiden Shows gegeneinander an. Sie müssen Cleverness, Geschick und überdurchschnittliches Allgemeinwissen beweisen.

Milla Jovovich macht auch so was her
Milla Jovovich macht auch so was her

Natürlich schönMilla Jovovich macht auch so was her

In Hollywood geht der Jugendwahn um. Wer nicht mit dreißig beginnt sich die aufkommenden Lachfältchen augenblicklich zu unterspritzen, der ist quasi schon Alt, möchte man manchmal glauben. Wie gut, dass es so schöne Gegenbeispiele wie Milla Jovovich gibt.

Scherzinger und Hamilton offenbar getrennt
Scherzinger und Hamilton offenbar getrennt

Popstar und Formel-1-PilotScherzinger und Hamilton offenbar getrennt

Die Sängerin Nicole Scherzinger und der Rennfahrer Lewis Hamilton sind offenbar kein Paar mehr. Laut einem Informanten aus dem Umfeld der beiden ist der Grund, dass sie zuletzt zu wenig Zeit füreinander hatten.

Cindy aus Marzahn und Bülent Ceylan gewinnen
Cindy aus Marzahn und Bülent Ceylan gewinnen

Deutscher Comedy-PreisCindy aus Marzahn und Bülent Ceylan gewinnen

Zum dritten Mal in Folge hat Cindy aus Marzahn den Deutschen Comedypreis als Beste Komikerin erhalten. Als Bester Komiker wurde Bülent Ceylan geehrt. Der Comedypreis wurde in 15 Kategorien vergeben.

Sarkozy besucht Giulia und Carla
Sarkozy besucht Giulia und Carla

Frankreichs PräsidentSarkozy besucht Giulia und Carla

Trotz der anstehenden Beratungen zur Eurokrise in Brüssel hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy seine Frau Carla Bruni-Sarkozy und seine neugeborene Tochter Giulia am Samstagmorgen im Krankenhaus besucht.

Weißer Hai tötet Taucher in Australien
Weißer Hai tötet Taucher in Australien

Zweiter Angriff innerhalb einer WocheWeißer Hai tötet Taucher in Australien

Beim Tauchen vor der Westküste Australiens ist ein US-Bürger offenbar von einem Weißen Hai getötet worden. Der 32-Jährige tauchte nach Angaben der Polizei an einem Riff vor der Metropole Perth, als in einem Boot wartende Begleiter auf einmal jede Menge Blasen aufsteigen sahen.

Zeuginnen sprechen von sexueller Belästigung
Zeuginnen sprechen von sexueller Belästigung

Schlussplädoyer im Kalinka-ProzessZeuginnen sprechen von sexueller Belästigung

Im Prozess gegen den deutschen Arzt Dieter K., der in Paris wegen des Todes seiner 14-jährigen Stieftochter vor Gericht steht, hat die Verteidigung auf der Unschuld des Angeklagten beharrt. Mehrere Zeuginnen hatten allerdings von sexuellen Belästigungen berichtet.

Seine Familie fordert Gaddafis Leichnam

Nach Tod des libyschen MachthabersSeine Familie fordert Gaddafis Leichnam

Die Familie des getöteten libyschen Machthabers Muammar Gaddafi hat von der Übergangsregierung die Herausgabe seines Leichnams verlangt. Der entschied derweil, dass es keine Obduktion geben soll.

Ein Blick durch das Herz der Milchstraße
Ein Blick durch das Herz der Milchstraße

Neue Kugelsternhaufen entdecktEin Blick durch das Herz der Milchstraße

Zu gerade mal 158 bislang bekannten Kugelsternhaufen in unserer Milchstraße sind zwei weitere Exemplare hinzugekommen. Zudem wurde der erste Sternhaufen weit hinter dem Zentrum der Milchstraße ausfindig gemacht, dessen Licht mitten durch die dichten Gas- und Staubwolken im Herzen unserer Galaxis zu uns gereist ist.

Pfarrer Fliege gibt Tipps für Kirchenaustritt
Pfarrer Fliege gibt Tipps für Kirchenaustritt

Disziplinarverfahren eingeleitetPfarrer Fliege gibt Tipps für Kirchenaustritt

Dem ehemaligen Fernseh-Pfarrer Jürgen Fliege droht weiterer Ärger mit der Evangelischen Kirche im Rheinland: Das Disziplinarverfahren, das die Landeskirche gegen ihn eingeleitet hat, könnte ausgeweitet werden.

Sultan Ben Abdel Asis gestorben
Sultan Ben Abdel Asis gestorben

Saudiarabischer KronprinzSultan Ben Abdel Asis gestorben

Der saudiarabische Kronprinz Sultan Ben Abdel Asis ist tot. Dies gab der Königspalast in Riad laut einem Bericht des saudiarabischen Staatsfernsehens am Samstag bekannt.

Passanten verweigern Unfallopfer (2) Hilfe

Passanten verweigern Unfallopfer (2) Hilfe

Peking (dapd). Eine kleine Chinesin, die vor einer Woche auf einer belebten Marktstraße zwei Mal angefahren und von Passanten hilflos in ihrem Blut liegen gelassen wurde, ist tot. Die Zweijährige erlag gestern ihren schweren Verletzungen. Das schreckliche Schicksal der zweijährigen Wang Yue war von Überwachungskameras aufgezeichnet worden. Auf den im Internet verbreiteten Aufnahmen war zu sehen, wie das Mädchen in Foshan zwei Mal angefahren wurde. 18 Menschen liefen vorbei, ohne der Kleinen zu helfen.

Taxi-Lizenz in New York kostet eine Million Dollar

Taxi-Lizenz in New York kostet eine Million Dollar

New york (RP). Für jeweils eine Million Dollar haben in der US-Metropole New York zwei Taxi-Lizenzen den Besitzer gewechselt. 1937 kosteten die ersten Taxi-Lizenzen in der Stadt lediglich zehn Dollar. Im heutigen US-Geldwert wären das rund 157 Dollar. Doch bereits in den 1960er Jahren wurden die Lizenzen bereits mit rund 25 000 Euro gehandelt. Inzwischen gelten die Zulassungen, von denen es in New York 13 237 gibt, als gewinnbringende Geldanlageform. Auf den Handel haben sich inzwischen eigene Broker spezialisiert.

Pfarrer Fliege gibt Tipps für Kirchenaustritt

DüsseldorfPfarrer Fliege gibt Tipps für Kirchenaustritt

Dem ehemaligen Fernseh-Pfarrer Jürgen Fliege droht weiterer Ärger mit der Evangelischen Kirche im Rheinland: Das Disziplinarverfahren, das die Landeskirche gegen ihn eingeleitet hat, könnte ausgeweitet werden. Grund ist ein — nicht von Fliege selbst verfasster — Artikel in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitschrift "Fliege".

Ermittler bestätigen Tod des deutschen Weltumseglers

Ermittler bestätigen Tod des deutschen Weltumseglers

Haselau (dapd). DNA-Analysen brachten im Fall des auf rätselhafte Weise in der Südsee verschwundenen Weltumseglers aus Haselau nun Gewissheit. Französische Ermittler konnten die Identität des Mannes anhand von an einer Feuerstelle gefundenen Überresten bestätigen, sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamts in Wiesbaden gestern. Gerüchte über Kannibalismus haben sich nicht bestätigt. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe leitete ein sogenanntes Nachteilsverfahren ein. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass der 40-Jährige durch eine Straftat ums Leben gekommen ist, sagte Oberstaatsanwalt Ralph Döpper. Zudem sei ein Rechtshilfeersuchen an die französischen Behörden in Vorbereitung. Der Norddeutsche war vor drei Jahren zu einer Weltumseglung mit einem Katamaran gestartet. Begleitet wurde er dabei von seiner Freundin.

Wirbel um Fernseh-Lotterien

MünsterWirbel um Fernseh-Lotterien

Das Oberverwaltungsgericht Münster wirft den staatlichen Lotterien vor, die Spielsucht der Zuschauer mit Live-Ziehungen im Fernsehen zu fördern. Die Länder sollen die Praxis der Gewinnspiel-Werbung daher überdenken. Das könnte auch im neuen Glücksspielstaatsvertrag Beachtung finden.

Comedy-Preis an Bülent Ceylan

Comedy-Preis an Bülent Ceylan

Köln (dapd) Zum dritten Mal in Folge hat Cindy aus Marzahn den Deutschen Comedypreis als Beste Komikerin erhalten. Als Bester Komiker wurde Bülent Ceylan geehrt. Der Comedypreis wurde in 15 Kategorien vergeben.

Lufthansa-Airbus muss in Zürich notlanden

Lufthansa-Airbus muss in Zürich notlanden

Zürich (dapd). Wegen eines "undefinierbaren Geruchs in der Bordküche" ist ein Airbus A 320 der Lufthansa auf dem Flughafen Zürich notgelandet. Drei Crewmitglieder wurden wegen Atemwegsreizungen ins Spital gebracht. Die Maschine war in Frankfurt am Main gestartet und befand sich auf dem Weg nach Madrid. An Bord der Maschine waren 85 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Die Passagiere mussten das Flugzeug verlassen. Sie wurden in Zürich auf andere Flüge umgebucht.

Navigationssatellit Galileo in den Weltraum gestartet

Navigationssatellit Galileo in den Weltraum gestartet

Kourou (dapd). Europas Aufbau eines Rivalen zum Navigationssystem GPS nimmt Konturen an: Bei ihrem Erststart auf dem Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana hob die russische Rakete Sojus-ST gestern mit den ersten beiden Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo ab. Ein erster Versuch musste am Donnerstag wegen eines Problems mit dem Betankungssystem abgebrochen werden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) würdigte den Start als "großen Schritt im Bereich der technologischen Führerschaft Europas im Weltraum".

Nach Job-Absagen den Grund erfahren

Nach Job-Absagen den Grund erfahren

Wollen erfolglose Bewerber die Gründe für eine Absage erfahren, fragen sie am besten telefonisch in der Firma nach. "Das ist besser, als eine E-Mail zu schreiben", sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert. Denn eine E-Mail lasse sich leicht ignorieren. Eine Person am Telefon abzuwimmeln, sei dagegen schon viel schwieriger. Allerdings dürften Bewerber auch am Telefon nicht allzu enttäuscht sein, wenn sie nur allgemeine oder ausweichende Antworten erhalten. "Das wird vielmehr die Regel sein", schätzt Hofert.

Selbstorganisation für Azubis

Selbstorganisation für Azubis

Auszubildende sollten sich angewöhnen, eine To-Do-Liste zu führen. Das rät die Ausbildungsexpertin Esther Hartwich vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Denn den Überblick über die vielen, neuen Aufgabe behielten Lehrlinge am ehesten, wenn sie jede Aufgabe kurz notierten, erklärt Hartwich in der Zeitschrift "position". Die To-Do-Listen könnten die angehenden Fachleute auf Papier, aber auch elektronisch führen.

Firmen checken Bewerber im Netz

Firmen checken Bewerber im Netz

Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter informiert sich gut die Hälfte (52 Prozent) aller Unternehmen im Internet über Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom unter 1500 Firmen ergeben. Im Vergleich zur Befragung im Vorjahr ist der Anteil leicht um drei Prozentpunkte gestiegen. Laut der Bitkom-Umfrage nutzen 49 Prozent der Firmen Internet-Suchmaschinen.

Karte über neue Gefahrensymbole

Karte über neue Gefahrensymbole

Beschäftigte in der Chemiebranche müssen sich umgewöhnen, wenn sie mit gefährlichen Stoffen arbeiten. Denn die bisher in Europa gebräuchlichen Gefahrensymbole für Chemikalien ändern sich erheblich. Als Hilfestellung hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund eine Karte für Arbeitnehmer im Brieftaschenformat herausgegeben. Die "GHS-Memocard" ist kostelos im Internet erhältlich.

Absolventen schreiben mehr Bewerbungen

Absolventen schreiben mehr Bewerbungen

Hochschulabsolventen verschicken im Schnitt 17,4 Bewerbungen, bis es mit dem ersten Job klappt. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Earsandeyes ergeben. Im Vergleich zum Jahr 2008 brauchen Absolventen damit heute länger — damals haben sie bis zur ersten Anstellung nur 12,3 Bewerbungen geschrieben. Im Auftrag der Zeitschrift "Unicum" wurden 1000 Berufsanfänger befragt. Besonders schwer haben es zurzeit Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler. Sie verschicken im Durchschnitt 26,2 Bewerbungen, bis sie den ersten Job erhalten. Geisteswissenschaftler bekommen ihre erste Stelle nach nur 11,9 Bewerbungen.

Weibliche Chefs bei Frauen unbeliebt

Weibliche Chefs bei Frauen unbeliebt

Unter deutschen Fachkräften wünschen sich nur drei Prozent der Frauen eine weibliche Vorgesetzte. 27 Prozent bevorzugen einen Mann als Chef. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Stellenbörse Jobware. Bei den Männern bevorzugen neun Prozent einen Chef, drei Prozent wünschen sich eine Chefin. Der Mehrzahl (89 Prozent) ist das Geschlecht des Vorgesetzten egal.

Mehr Gehalt für Ingenieure

Mehr Gehalt für Ingenieure

Ingenieure verdienen mehr als früher: Ihr Gehalt war im ersten Halbjahr 2011 im Schnitt um 4,2 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Studie der VDI-Nachrichten hervor, die auf den Gehaltsdaten von 15 423 Ingenieuren beruht. Demnach lag das durchschnittliche Jahreseinkommen von Ingenieuren jüngst bei 56 700 Euro. Überdurchschnittlich stark sind die Einkommen von Maschinen- und Anlagenbauern gestiegen — von 56 400 auf 59 940 Euro (plus 6,3 Prozent).

Firmen geben mehr Stellenanzeigen auf

Firmen geben mehr Stellenanzeigen auf

Deutsche Unternehmen suchen verstärkt über Stellenanzeigen nach Personal. So haben sie im dritten Quartal dieses Jahres fünf Prozent mehr Jobangebote in Zeitungen inseriert als im Vorjahreszeitraum. Das hat der Personaldienstleister Adecco ermittelt, der monatlich die Stellenanzeigen in 40 Printmedien auswertet. Am stärksten ist die Zahl der Stellenanzeigen im Vergleich zum Vorjahr im Industriesektor gewachsen, mit einem durchschnittlichen Plus von 20 Prozent.

Telefonieren

Telefonieren

Unverhofft kommt oft — das gilt auch für geschäftliche Anrufe. Denn oft genug rufen Kunden oder Geschäftspartner an, wenn es einem gerade gar nicht passt. Das darf man sich aber auf keinen Fall anmerken lassen. "Man muss dem anderen das Gefühl geben: Sie sind immer willkommen", erklärt die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang aus Hamburg. Das fängt schon mit dem Tonfall an: So komme es schlecht an, wenn Mitarbeiter am Telefon genervt klingen. Schließlich wollen Kunden freundlich behandelt werden. Wer gerade im Stress ist, sollte daher besser einmal kurz tief durchatmen, bevor er ans Telefon geht. Auch wenn Mitarbeiter gerade partout keine Zeit für den Anrufer haben, dürfen sie ihn nicht einfach abwürgen, erklärt Vogelsang, die Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International ist. Es geht also nicht, zu sagen: "Dafür hab ich jetzt keine Zeit, rufen Sie bitte später nochmal an!" Vielmehr sollten Mitarbeiter dem Anrufer erklären, warum sie so kurz angebunden sind und ihm einen Rückruf anbieten — etwa so: "Tut mir leid, ich habe gleich einen Termin. Wann darf ich Sie zurückrufen?" Wichtig sei es, dabei eine feste Uhrzeit auszumachen. Das wirke verbindlicher. Gut komme es auch an, dem Anrufer nicht nur einen, sondern mehrere mögliche Rückruftermine zu nennen. "Das vermittelt ihm: Er hat die Wahl." (tmn)

Geld für's Praktikum

Geld für's Praktikum

Für Betriebe sind sie wahrlich praktisch: Motivierte Mitarbeiter, die wenig oder gar nichts kosten. Doch das Sparprinzip "Praktikanten statt Angestellte" fliegt den Betrieben immer häufiger um die Ohren. Wenn die jungen Leute letztlich nur gearbeitet haben und nicht ausgebildet wurden, entscheiden die Arbeitsgerichte: Es war ein normaler Arbeitsvertrag und für die Arbeit ist eine angemessene Vergütung zu zahlen, etwa entsprechend Tarifvertrag.

Hier gibt es Jobs

Hier gibt es Jobs

Wer für dieses Jahr noch keine Lehrstelle gefunden hat, kann sich bei seiner zuständigen Arbeitsagentur melden. Hier gibt es noch einige Ausbildungsplatz-Angebote.

Lehrstelle gesucht

Lehrstelle gesucht

Irgendwie ist alles schief gegangen. Als Bianca Reiners die Abschlussklasse freiwillig wiederholt, um ihren Notenschnitt zu verbessern und somit bessere Chancen auf dem Lehrstellenmarkt zu haben, wird sie krank. Drei Monate liegt sie in der Klinik, ihr Ziel vom verbesserten Notenschnitt rückt in weite Ferne. Außerdem stehen auf ihrem Abschluss-Zeugnis nun 29 unentschuldigte Fehltage, weil die Krankmeldung nicht in der Schule ankam. "Das kommt in Vorstellungsgesprächen natürlich nicht gut an", sagt die 19-Jährige aus Viersen-Dülken. Seit zwei Jahren ist die Hauptschul-Absolventin nun schon auf der Suche nach einer Ausbildung. Vergeblich.