Gorleben

Aus für Gorleben könnte schon 2010 kommen

Ergebnisoffene UntersuchungAus für Gorleben könnte schon 2010 kommen

Bis 2020 soll die Entscheidung für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland gefallen sein. Einen Zeitungsbericht zufolge droht dem niedersächsischen Standort Gorleben möglicherweise schon bald das endgültige Aus.

Niedersachsen kündigt Widerstand gegen Endlagersuche an

AtomtransporteNiedersachsen kündigt Widerstand gegen Endlagersuche an

Osnabrück (RPO). Niedersachsen wird sich mit aller Macht gegen eine neue Standortsuche für ein Atomlager stemmen. Das kündigte Ministerpräsident Christian Wulff an. "Ein neuer Standort kommt in Niedersachsen nicht in Frage. Dazu ist die Landesregierung nicht bereit, dagegen wird es von uns erbitterten Widerstand geben", sagte der CDU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zuvor hatte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bekräftigt, dass er an der Suche nach Alternativen zu Gorleben festhalte.

Atomkraftgegner feiern in Gorleben

"Widerstands-Jubiläum"Atomkraftgegner feiern in Gorleben

Am Wochenende haben Atomkraftgegner vor dem atomaren Zwischenlager in Gorleben 30 Jahre Widerstand gegen die Castortransporte und die Eröffnung eines Endlagers in Wendland gefeiert.

Jecke Zeiten mit Doppel-Jens

NeussJecke Zeiten mit Doppel-Jens

Noch gut zwei Wochen bis Altweiber, und der närrische Teil der Nation zählt schon die Stunden. Mittenmang dabei: Hofnarr Jens Neutag. Verwunderlich war es kaum, dass der quirlige Kabarettist am Montagabend im Further Hof zu Hornbrille und Sessions-Kluft griff.

Nikoläuse protestieren gegen Atomkraft

NiedersachsenNikoläuse protestieren gegen Atomkraft

Hannover (RPO). Atomkraftgegner in Nikolauskostümen haben in und vor dem niedersächsischen Landtag gegen die geplante Endlagerung von Atommüll in Gorleben protestiert. Einige Demonstranten drangen bis in den Plenarsaal vor oder entrollten Plakate. Dutzende blockierten kurzzeitig den Haupteingang des Landesparlaments.

Castortransport erreicht Gorleben
Castortransport erreicht Gorleben

Trotz ProtestenCastortransport erreicht Gorleben

Der Castor-Transport hat das Zwischenlager Gorleben erreicht. Auf dem Weg hatten Demonstranten ihn aufgehalten, indem sie Sitzblockaden formierten oder sich an Bahnschienen ketteten. Transportiert wurde Abfall aus einer französischen Wiederaufbereitungsanlage.

Castor-Transport erreicht unter Protesten Dannenberg

Castor-Transport nach GorlebenCastor-Transport erreicht unter Protesten Dannenberg

Unter zahlreichen Protesten hat der zehnte Castor-Transport auf seinem Weg nach Gorleben die Zwischenstation in Dannenberg erreicht. Acht der insgesamt zwölf Atommüll-Behälter wurden bis Sonntagabend bereits auf einen Tieflader umgesetzt, am Montagmorgen soll der Transport fortgesetzt werden.

Polizei räumt Traktorblockade gegen Castor-Transport
Polizei räumt Traktorblockade gegen Castor-Transport

Atomkraftgegner demonstrierenPolizei räumt Traktorblockade gegen Castor-Transport

Der in La Hague gestartete Castor-Transport ist in der Nacht zum Samstag mehrfach vorübergehend blockiert worden. Französische Atomkraftgegner begaben sich auf die Gleise, im niedersächsischen Wendland räumte die Polizei 36 Traktoren von einer Bundesstraße.

Erste Ausschreitungen in Niedersachsen
Erste Ausschreitungen in Niedersachsen

Castor-TransportErste Ausschreitungen in Niedersachsen

Am Freitagabend setzt sich der Castor-Transport in Richtung Gorleben in Bewegung, doch schon 24 Stunden vor dem Start ist es im Wendland zu Ausschreitungen gekommen. Das berichtete die Polizei in Lüneburg am Freitag.

Im Einsatz erprobt

HildenIm Einsatz erprobt

Polizeidirektor Ulrich Koch ist neuer Leiter der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Kreis Mettmann. Der neue oberste Beamte der Polizeibehörde hat sich bei Demonstrationen und Geiselnahmen bewährt.

Im Einsatz erprobt
Im Einsatz erprobt

MettmannIm Einsatz erprobt

Polizeidirektor Ulrich Koch ist neuer Leiter der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Kreis Mettmann. Der neue oberste Beamte der Polizeibehörde hat sich bei Demonstrationen und Geiselnahmen bewährt.

Polizei nimmt in Köln 127 Hooligans fest
Polizei nimmt in Köln 127 Hooligans fest

Gaststätte umstelltPolizei nimmt in Köln 127 Hooligans fest

Köln/Berlin (rpo). Fans der englischen Nationalmannschaft haben nach dem Vorrundenspiel gegen Schweden in Köln randaliert. Die Polizei nahm 127 Hooligans fest, davon 96 Deutsche und 26 Engländer. Es gab mehrere Verletzte. In der Altstadt umstellte die Polizei eine Gaststätte, in der sich 50 Hooligans aufhielten.

"Müllmenschen" marschieren vor dem Kölner Dom
"Müllmenschen" marschieren vor dem Kölner Dom

Ausstellung"Müllmenschen" marschieren vor dem Kölner Dom

Köln (rpo). Menschenmassen vor dem Kölner Dom sind nichts Ungewöhnliches. Es sei denn, sie bestehen aus Dosen, Computerschrott und anderem Abfall: So wie die 1.000 "Trash People" des Aktionskünstlers HA Schult, die seit Freitag auf dem Roncalli-Platz ausgestellt sind.

Atomlager in Deutschland

HintergrundAtomlager in Deutschland

Berlin (rpo). In Deutschland gibt es außer dem geplanten Atommüllendlager Schacht Konrad in Niedersachsen nur ein einziges anderes Endlager für radioaktiven Müll. Es handelt sich um das frühere Salzbergwerk Morsleben in Sachsen-Anhalt. Ein Überblick über geplante und bestehende Endlager.

Bis 2010 weitere 48 Castoren nach Gorleben

Bis 2010 weitere 48 Castoren nach Gorleben

Lüchow (ddp). Bis 2010 sollen noch fünf Castortransporte mit insgesamt 48 Behältern aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage in La Hague nach Gorleben rollen. Die Betreiberin der französischen Plutoniumfabrik, COGEMA, plane von 2006 bis 2008 Atommülltransporte mit jeweils zwölf Castoren pro Jahr, teilte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg mit. 2009 und 2010 sollen noch jeweils sechs Castoren nach Gorleben gebracht werden. Zuvor hatte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigt, dass auch in diesem Jahr die Castoren rollen werden. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hatte gefordert, die Transporte wegen zu vieler Überstunden der Polizeibeamten bei der Fußballweltmeisterschaft auszusetzen. Die Bürgerinitiative kündigte indes gegen die weiteren Transporte "phantasievollen und entschlossenen Widerstand" an.

Castortransport erreicht Zwischenlager Gorleben
Castortransport erreicht Zwischenlager Gorleben

Letzte EtappeCastortransport erreicht Zwischenlager Gorleben

Dannenberg (rpo). Der Castortransport hat sein Ziel erreicht. Nach einer mehrstündigen Blockade durch Demonstranten war der Castortransport in den frühen Morgenstunden auf seinen letzten Streckenabschnitt aus der Verladestation Dannenberg aufgebrochen. Niedersachsens Innenminister Schünemann (CDU) forderte für die Zukunft eine stärkere Bündelung der Transporte.

Castor-Transport in Dannenberg eingetroffen
Castor-Transport in Dannenberg eingetroffen

Weniger WiderstandCastor-Transport in Dannenberg eingetroffen

Dannenberg (rpo). Der Castor-Transport hat sein Etappenziel erreicht. Der Atommülltransport mit zwölf Castor-Behältern ist im Bahnhof Dannenberg eingetroffen. Der schwer bewachte Zug rollte am Mittag gegen spürbar weniger Widerstand in die niedersächsische Verladestation ein.

Castoren gehen auf die letzte Etappe

Blockaden und FestnahmenCastoren gehen auf die letzte Etappe

Lüneburg (rpo). Neuerlichen Blockadeversuchen von Atomkraftgegnern zum Trotz ist der Castor-Transport weiter unterwegs in Richtung Zwischenlager Gorleben. In der Nacht war es zu Zwischenfällen in der Region Göttingen gekommen, wo laut Polizeiangaben 15 Demonstranten festgenommen wurden. Die Polizei löste ferner eine Blockade durch 100 Traktoren friedlich auf.

Castoren erreichen Deutschland

Trotz ProtestenCastoren erreichen Deutschland

Heilbronn (rpo). Der in Frankreich gestartete Castortransport hat Deutschland erreicht. Westlich von Karlsruhe passierte der Zug mit den zwölf Atommüllbehältern am Mittag die deutsche Grenze. Zu einer Verzögerung kam es kurz vor Heilbronn, wo Atomkraftgegner die Gleise blockierten.

Steinewerfer verletzen Polizisten
Steinewerfer verletzen Polizisten

Castor-TransportSteinewerfer verletzen Polizisten

Lüneburg (rpo). Bei einer Protestaktion gegen den geplanten Castor-Transport nach Gorleben haben Steinewerfer zwei Polizisten verletzt. Die zwei Beamten waren an einer Bahnstrecke bei Harlingen auf Streife, als sie angegriffen wurden.

Grenzwerte bei Atomtransport fünffach überschritten

Nach GorlebenGrenzwerte bei Atomtransport fünffach überschritten

Hannover/Gorleben (rpo). Die zulässigen Strahlenschutzwerte sind bei einem Transport radioaktiver Abfälle aus dem AKW Krümmel bei Hamburg in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben für die benutzten Behälter teilweise um mehr als das Fünffache überschritten worden. Gefahr soll aber nicht bestanden haben.

Gemeinden sollen DSL-Anschluss subventionieren

TelekomGemeinden sollen DSL-Anschluss subventionieren

Bonn (rpo). Kommunen sollen in bestimmten Fällen den Ausbau des Internet-Breitbandnetzes in bestimmten Fällen mitfinanzieren. Die Telekom unterbreite seit Februar ein Kooperationsangebot an Gemeinden, in denen ein Anschluss an das DSL-Netz sonst aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage käme, sagte der Sprecher der Festnetz-Tochter T-Com, Frank Domagalla. Der Verband VATM der Telekomkonkurrenten kritisierte das Vorgehen des Ex-Monopolisten als Wettbewerbsverzerrung.

Panne beim Castor-Transport

MotorschadenPanne beim Castor-Transport

Gorleben (rpo). Der Castor-Transport mit Atommüll ist am Dienstag am Ziel in Gorleben angekommen. Die Tieflader mit den zwölf Containern trafen am Vormittag gegen 09.15 Uhr in dem niedersächsischen Zwischenlager ein. Die letzten 20 Kilometer von dem Umladestation in Dannenberg nach Gorleben hatte der Transport auf der Straße zurückgelegt.

Tausende Polizisten sichern Castor-Transport

NiedersachsenTausende Polizisten sichern Castor-Transport

Lüneburg (rpo). Einen Tag nach dem Tod eines französischen Demonstranten an der Castor-Strecke ist der Zug mit hoch radioaktivem Atommüll ohne größere weitere Zwischenfälle im Wendland angekommen. Tausende Polizeibeamte sicherten den Transport.

Castor-Zug trennt Demonstrant Beine ab

23-Jähriger stirbt auf Weg ins KrankenhausCastor-Zug trennt Demonstrant Beine ab

Nancy (rpo). Bei den Protesten gegen den Castor-Transport aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ist ein Atomkraftgegner im Elsass von dem Zug überrollt worden. Der 23-Jährige hatte sich an die Gleise gekettet und verlor bei dem Unglück beide Beine, wie die Feuerwehr mitteilte. Jetzt ist der Mann seinen Verletzungen erlegen.

"Lachende Kinder gegen strahlenden Müll"

Atomtransporte"Lachende Kinder gegen strahlenden Müll"

Dannenberg (rpo). Gegen den Castortransport nach Gorleben haben mehrere tausend Atomkraftgegner protestiert. Sie gingen mit Plakaten wie "Lachende Kinder gegen strahlenden Müll", "Stoppt den Atomwahnsinn" und schlicht "Schämt Euch" auf die Straße.

Greenpeace blockiert Zwischenlager in Gorleben

Betonblock in der EinfahrtGreenpeace blockiert Zwischenlager in Gorleben

Gorleben (rpo). Im Kampf gegen einen neuen Castortransport setzt Greenpeace auf schwerwiegende Argumente. Mit einem sieben Tonnen schweren Betonklotz blockierten die Umweltschützer die Zufahrt zum Zwischenlager in Gorleben.

Atommüll-Transport: Abfuhr für NRW

Behrens: Chance vertanAtommüll-Transport: Abfuhr für NRW

Düsseldorf (rpo). Nordrhein-Westfalen hat im Streit um die Atommüll-Transporte aus Sachsen ins münsterländische Zwischenlager Ahaus eine weitere Niederlage eingesteckt. Am Dienstag wies das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter einen Widerspruch des Landes gegen die Transportgenehmigung ab.

Castor-Transport ohne große Probleme am Ziel
Castor-Transport ohne große Probleme am Ziel

Kernkraftgegner und Polizei ziehen positive BilanzCastor-Transport ohne große Probleme am Ziel

Gorleben (rpo). Billiger, problemloser, friedlicher - so lautet die Bilanz der Polizei nach dem siebten Castor-Transport nach Gorleben im Vergleich zu den vorherigen Fuhren. "Der Einsatz ist optimal verlaufen", fasste der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann die Polizeiaktionen in seinem Land zusammen.

Castor-Transport in Gorleben angekommen
Castor-Transport in Gorleben angekommen

Sitzblockaden von AtomkraftgegnernCastor-Transport in Gorleben angekommen

Gorleben (rpo). Ohne Störungen ist der Castor-Transport in das Zwischenlager in Gorleben gerollt. Zwischen Dannenberg und Gorleben hatte die Polizei im Vorfeld Sitzblockaden von Atomkraftgegnern aufgelöst

Castor-Transport: Sitzblockade auf den Schienen
Castor-Transport: Sitzblockade auf den Schienen

Polizeikräfte umzingeln ProtestlerCastor-Transport: Sitzblockade auf den Schienen

Göttingen (rpo). Von Protesten begleitet und daher verspätet: Der Atommülltransport mit zwölf Castorbehältern hat am Dienstagnachmittag das Wendland erreicht. Die schwierigste Transport-Phase hat begonnen.

Atomkraftgegner halten Castor-Transport auf
Atomkraftgegner halten Castor-Transport auf

Aktivisten ketten sich an GleiseAtomkraftgegner halten Castor-Transport auf

Gorleben/Sarrebourg (rpo). Der umstrittene Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben wurde am Montag in Lothringen von deutschen und französischen Umweltaktivisten stundenlang aufgehalten.Auf seiner Fahrt durch Baden-Württemberg ist der Atommüll-Transport nach Gorleben am späten Montagabend im Kreis Heilbronn von Atomkraftgegner gestoppt worden. Zwei Menschen hätten sich bei Züttlingen in der Nähe von Jagstfeld am Neckar an die Gleise gekettet, teilte die Landespolizeidirektion Stuttgart mit. Der Zug mit den Castoren, der nach Protesten und Aktionen bereits mit mehr als drei Stunden Verspätung aus Frankreich nach Deutschland gekommen war, stehe deshalb. Nach Angaben von Polizei und Anti-Atom-Initiativen ketteten sich auch ein französischer Aktivist und ein Atomkraftgegner aus dem Wendland gegen 11.50 Uhr bei Sarrebourg in Ostfrankreich an die Eisenbahngleise. Die Polizei benötigte mehr als eineinhalb Stunden, bis sie die Demonstranten vom Gleis getrennt hatte und der Zug seine Fahrt fortsetzen konnte. Nach Angaben der französischen Behörden wurde ein halbes Dutzend Atomkraftgegner festgenommen. Unterdessen setzten Atomkraftgegner in der Umgebung von Gorleben ihren Protest fort. Nach Angaben der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg blockierten ab Sonntagabend Bauern mit Traktoren und Demonstranten an drei Punkten Straßen, die nach Gorleben führen. Bei Hitzacker sei die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg eine Stunde lang besetzt worden. Mehrere hundert Castor-Gegner hätten sich zudem an 16 weiteren Protestveranstaltungen wie Mahnwachen oder Laternenumzügen beteiligt. Das Bundesumweltministerium wies am Montag die Forderung der niedersächsischen CDU/FDP-Regierung zurück, die Planungen für ein Endlager in Gorleben wieder aufzunehmen. Das komme nicht in Frage, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Atommüll werde in Gorleben nur zwischengelagert.Neue Aktionen angekündigtAtomkraftgegner im Landkreis Lüchow-Dannenberg kündigten weitere Aktionen gegen den Castor-Transport an. In drei Ortschaften bei Gorleben würden auf Straßen, die die Atommüllbehälter passieren müssten, Sitzblockaden vorbereitet, sagte am Montag in Dannenberg ein Sprecher der Aktion "WiderSetzen". Die Gruppe "X-tausendmal quer" erklärte, es werde ab Montagabend auch auf Bahngleisen zu gewaltfreien Aktionen des zivilen Ungehorsams kommen. Die Einsatzleitung der Polizei in Lüneburg erklärte, die Proteste seien bislang friedlich geblieben. Lediglich bei einer Straßenblockade, die später freiwillig aufgegeben worden sei, habe man 18 Demonstranten einen Platzverweis erteilt, sagte Polizeisprecher Steffen Mühe. Unnötig aufheizenDie Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) kritisierte die Absicht der Grünen im niedersächsischen Landtag, während der Protestaktionen eine Fraktionssitzung im Wendland durchzuführen. Dies werde die Stimmung in der Region unnötig aufheizen, erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Organisation, Rainer Wendt: "Wer Rechtsbrechern mit seiner Anwesenheit auch noch parlamentarischen Segen erteilt, übernimmt damit auch die Verantwortung für jegliche Eskalation." Nach Angaben des Bündnisses südwestdeutscher Anti-Atom-Initiativen werden die Castoren nach einem planmäßigen Zwischenstopp im pfälzischen Wörth voraussichtlich über Baden-Württemberg, Bayern und Hessen nach Gorleben rollen. Geplant sei, die Schienenstrecke über Karlsruhe, Heilbronn, Würzburg und Fulda zu nutzen.

Atomkraftgegner blockieren Castor-Transport
Atomkraftgegner blockieren Castor-Transport

Zeitplan ist durcheinander geratenAtomkraftgegner blockieren Castor-Transport

Dannenberg/Lüneburg (rpo). Der ursprünglich für den Mittag erwartete umstrittene Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll ist noch auf französischem Gebiet aufgehalten worden. Atomkraftgegner hatten sich an die Gleise gekettet. Der Transport war im französischen La Hague planmäßig gestartet. Ziel der zwölf Behälter ist das Zwischenlager in Gorleben.Die Gegner ketteten sich zwischen Lunéville und Sarrebourg an die Gleise, teilte die französische Atomausstiegs-Initiative "Sortir du nucléaire" mit. Die Polizei erklärte, mindestens sieben Menschen blockierten den Zug. Der Castor-Transport von La Hague ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben hat damit nun mehr als eine Stunde Verspätung. Er sollte eigentlich um 12.40 Uhr Lauterbourg nahe der Grenze erreichen. Der Transport war am Sonntagabend im französischen La Hague planmäßig gestartet. Die Nacht zum Montag verlief im Wendland rund um das Zwischenlager Gorleben ruhig, wie ein Sprecher der Polizei in Lüneburg am frühen Morgen auf Anfrage mitteilte. Rund um Gorleben sind im Tagesverlauf aber zahlreiche Protestaktionen geplant. So will sich die Landtagsfraktion der Grünen zu einer öffentlichen Fraktionssitzung direkt an der Bahn-Transportstrecke treffen. Am Dienstag sollen die Castor-Behälter im wendländischen Dannenberg ankommen und auf Tieflader umgesetzt werden. Die letzten Kilometer rollen die Behälter vermutlich am Mittwoch über die Straße ins Zwischenlager. Rund 13.000 Beamte von Polizei und Bundesgrenzschutz stehen bereit, um den Transport zu sichern. Am Sonntag hatten zwölf Mitglieder der Umweltorganisation Robin Wood den Förderturm besetzt, der über dem Salzstock Gorleben steht. Er wird möglicherweise das deutsche Endlager für Atommüll. Die Polizei schritt bis zum Ende der Aktion nicht ein. Am Samstag hatten in Dannenberg mehrere tausend Atomkraftgegner friedlich gegen den Castor-Transport protestiert.

Castor-Transport rollt Richtung Gorleben
Castor-Transport rollt Richtung Gorleben

Zahlreiche ProtestaktionenCastor-Transport rollt Richtung Gorleben

Dannenberg/Cherbourg (rpo). Planmäßig ist am Sonntagabend der umstrittene Castor-Transport auf den Weg gebracht worden. Das konnten auch die zahlreichen Proteste nicht verhindern.Der Zug mit zwölf Atommüll-Behältern setzte sich am Verladebahnhof Valognes der Wiederaufarbeitungsanlage im französischen La Hague in Bewegung, berichtete die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Ziel ist das Zwischenlager in Gorleben.Insgesamt stehen in den nächsten Tagen in Deutschland rund 13 000 Beamte von Polizei und Bundesgrenzschutz bereit, um den Transport zu sichern. Am Wochenende hatten mehrere tausend Atomkraftgegner in der Region um Gorleben friedlich gegen den Castor protestiert. Der Start des Zuges verlief planmäßig. Lediglich zwölf deutsche und französische Atomkraftgegner protestierten in Valognes mit Transparenten und Fackeln. Es wird damit gerechnet, dass der Zug am (morgigen) Montag gegen 12.40 Uhr die deutsch-französische Grenze bei Lauterbourg am Rhein erreicht. Am Dienstag sollen die Castor-Behälter im wendländischen Dannenberg ankommen und auf Tieflader umgesetzt werden. Die letzten Kilometer ins Zwischenlager rollen die Behälter vermutlich am Mittwoch über die Straße ins Zwischenlager. Förderturm in Gorleben besetztZwölf Anhänger der Umweltorganisation Robin Wood besetzten am Sonntag für etwa acht Stunden den Förderturm über dem Salzstock Gorleben, der möglicherweise das deutsche Endlager für Atommüll wird. Die Polizei schritt bis zum Ende der Aktion nicht ein. Das Bundesamt für Strahlenschutz, das das Hausrecht für das Erkundungsbergwerk hat, stellte keine Strafanzeige. Es war die dritte Aktion seit Anfang September auf dem Gelände des Bergwerks, wo die Erkundungsarbeiten seit mehr als drei Jahren ruhen. Der Förderturm befindet sich unmittelbar neben dem atomaren Zwischenlager. An der ersten großen Demonstration gegen den Castor am Samstag nahmen nach Angaben der Veranstalter bis zu 6000 Menschen teil. Die Polizei ging von rund 3500 Demonstranten aus. Auf Plakaten und Spruchbändern forderten die Kernkraftgegner den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und den Stopp der Atommüll-Produktion. Die Bezirksregierung Lüneburg verbot unterdessen eine für Dienstag geplante Demonstration von Castor-Gegnern in Splietau. Ein Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) kritisierte das Verbot als nicht gerechtfertigt. Die BI habe dagegen Rechtsmittel beim Verwaltungsgericht Lüneburg eingelegt.

Umweltschützer erklimmen Förderturm in Gorleben
Umweltschützer erklimmen Förderturm in Gorleben

Protest gegen weitere Castor-BehälterUmweltschützer erklimmen Förderturm in Gorleben

Lüneburg (rpo). Zehn Aktivisten der Umweltschutzorganisation "Robin Wood" haben am Sonntagmorgen einen Förderturm des Erkundungsbergwerkes in Gorleben besetzt. Sie fordern den Stopp der Transporte und den Atomausstieg.Die Atomkraftgegner wollen nach eigenen Angaben mit der Aktion gegen den bevorstehenden Castor-Transport mit nuklearem Abfall aus dem französischen La Hague in das Zwischenlager Gorleben protestieren. Die Polizei schritt nicht ein. Nach Polizeiangaben überwanden die Umweltschützer zunächst die Umzäunung des Geländes, stiegen anschließend auf den etwa 40 Meter hohen Turm und entrollten zwei Transparente. Darauf heißt es "Castor stoppen". Für Sonntagabend wurde der Start des Zuges mit dem Atommüll aus Frankreich erwartet. Er wird voraussichtlich am Montagmittag an der deutschen Grenze bei Lauterbourg eintreffen und am Dienstag an der niedersächsischen Verladestation Dannenberg erwartet. Auf der Straße soll dann am Mittwoch die letzte Wegstrecke nach Gorleben zurückgelegt werden. Wie die Polizei mitteilte, fanden sich während der Aktion vier weitere Anhänger von "Robin Wood" am Haupteingang des Bergwerkes ein und stellten sich dem Betreiber für Gespräche zur Verfügung. Erst am 29. Oktober 2003 war einer der beiden Fördertürme von "Greenpeace" - Anhängern besetzt worden. Sowohl bei dieser Aktion als auch bei der Besetzung vom Sonntag stellte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) keinen Strafantrag. "Daher ergab sich für die Polizei damals als auch heute kein Grund zum Einschreiten", heißt es in der Mitteilung. Erst am Samstag hatten rund 5.000 Atomkraftgegner friedlich bei Dannenberg gegen die Atommülllieferung demonstriert. Auf einer Abschlusskundgebung in dem Dorf Splietau, an der auch 200 Bauern mit Traktoren teilnahmen, verlangten sie die Aufgabe des Endlagerstandorts Gorleben und den Stopp der Atommülltransporte. Im Zwischenlager Gorleben befinden sich bislang 32 Castor-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen. Der neuerliche Transport soll zwölf weitere Behälter aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich umfassen.

Demo gegen Castor-Transport

Atommüll geht nach GorlebenDemo gegen Castor-Transport

Dannenberg (rpo). Dem Atommüll aus deutschen Kernkraftwerken fehlt noch immer ein dauerhafter Lagerplatz. Mit Trommeln und Musik haben am Samstag in Dannenberg mehrere tausend Menschen friedlich gegen den bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben demonstriert. Während die Veranstalter mehr als 5000 Teilnehmer zählten, ging die Polizei von rund 3000 Demonstranten aus. Auf Plakaten und Spruchbändern forderten sie den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und den Stopp der Atommüll-Produktion. Ein Polizeisprecher sagte, es habe keine Ausschreitungen gegeben. Der Zug mit den 12 Castor-Behältern aus der Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague sollte am Sonntagabend in Frankreich starten und am Montagnachmittag die deutsche Grenze passieren. Am Dienstag werden die Behälter in Dannenberg erwartet. Die Fraktionschefin der Grünen im Niedersächsischen Landtag, Rebecca Harms, sagte der dpa in Dannenberg: "Ganz offensichtlich ist der Wille der Menschen, ihren Protest zu zeigen, ungebrochen." Besonders erfreulich sei es, dass sich ein Generationswechsel vollzogen habe und viele junge Menschen auf die Straße gingen. Am Nachmittag versammelten sich die Kernkraftgegner - unter ihnen Landwirte mit etwa hundert Traktoren - zu einer Abschlusskundgebung in Splietau nahe Dannenberg. Dort sollen die Castoren auf Tieflader umgeladen und über Landstraßen nach Gorleben gebracht werden. Die Bezirksregierung Lüneburg verbot eine für Dienstag geplante Demonstration von Castor-Gegnern in Splietau nahe der Dannenberger Verladestation. Das teilten Polizei und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) am Samstag mit. Die verbotene Kundgebung war kurz nach der voraussichtlichen Ankunft der zwölf Atommüllbehälter am Dienstag geplant.

"Mobile Demonstration" kritisiert Atom-Transporte der Bahn

"Die Bahn profitiert vom Transport mit Atommüll""Mobile Demonstration" kritisiert Atom-Transporte der Bahn

Münster (rpo). Am Samstag protestieren bundesweit mehr als 50 Gruppen von Atomkraftgegnern als "mobile Demonstration" gegen Geschäfte der Deutschen Bahn AG mit Atomtransporten. Bei der "mobilen Demonstration" unter dem Motto "Schönes Wochenende - Bahnfahren gegen die Atomwirtschaft" machten sie zeitgleich in vielen Bahnhöfen in ganz Deutschland und in Zügen auf die Atom-Aktivitäten der Bahn aufmerksam. "Die Bahn profitiert vom Transport mit Atommüll", sagte Wolfgang Hauptfleisch vom Umweltzentrum Münster. So habe das Unternehmen ein wirtschaftliches Interesse, die Fahrten immer wieder durchzusetzen. Auf Flugblättern, Transparenten und mit Kundgebungen legten die Demonstranten dar, wie die Bahn aus ihre Sicht in der Atom-Industrie verdient und auf welchen Strecken die Züge radioaktives Material befördern. Zudem sollte der Aktions-Tag die Protest-Phase gegen den in der zweiten Novemberwoche erwarteten Castor-Transport ins Brennelemente- Zwischenlager Gorleben einleiten. "Wir wollen zeigen, dass sich Menschen in ganz Deutschland für dieses Problem verantwortlich fühlen", betonte Hauptfleisch. Die Demonstranten forderten die Bahn auf, sich ganz aus dem Transport von Atommüll sowie von Uran zurückzuziehen und unter anderem ihre Beteiligung am Atomkraftwerk Neckarwestheim aufzugeben. Die Vereinigung "Allianz pro Schiene", ein Zusammenschluss von 16 Non-Profit-Organisationen und 36 Wirtschaftsunternehmen, hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Bahn sei das sicherste Verkehrsmittel. Es sei deshalb für die allgemeine Sicherheit das Beste, die Atomtransporte auf der Schiene rollen zu lassen. Verantwortlich für die Atompolitik sei die Regierung, nicht die Bahn, sagte der Geschäftsführer der Allianz, Dirk Flege.

Konflikt zwischen Regierung und Atomindustrie

Energieversorger bleiben bei Endlager GorlebenKonflikt zwischen Regierung und Atomindustrie

Berlin (rpo). Neuer Konflikt zwischen der rot-grünen Regierung und der Atomindustrie? Die Energieversorger sehen in der Suche nach einem atomaren Endlager einen Bruch des vor zwei Jahren geschlossenen Atomkonsenses. Darin sei lediglich eine Unterbrechung der Erkundungsarbeiten im niedersächsischen Gorleben festgeschrieben worden, heißt es nach "Berliner Zeitung" in einem Schreiben des E.ON-Vorstands Walter Hohlefelder an Umwelt-Staatssekretärin Simone Probst. Von einer Suche nach alternativen Standorten sei im Atomkonsens nicht die Rede gewesen, zitiert das Blatt aus dem Brief Hohlefelders an die Grünen-Politikerin. Die Unternehmen Energie Baden-Württemberg (EnBW), RWE Power und Vattenfall Europe würden sich deshalb nicht an den vom Bundesumweltministerium geplanten Verhandlungen beteiligen. In einer zwölfköpfigen Arbeitsgruppe "Nukleares Endlager" sollen Vertreter von Parteien, Ländern, Umweltverbänden, Energieversorgern und Kirchen bis 2004 Kriterien für die Endlagersuche festlegen. Vor den Energieversorgern hatte bereits CDU-Partei- und Fraktionschefin Angela Merkel in einem Brief an Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) der Verhandlungsgruppe eine Absage erteilt. Die im Februar neu gewählte CDU/FDP-Regierung Niedersachsens hat sich ebenfalls für eine grundsätzliche Neuausrichtung des atomaren Endlagerkonzepts ausgesprochen und die Aufhebung des Moratoriums gefordert, mit dem die Bundesregierung die Erkundung des Salzstocks Gorleben unterbrochen hat.

Bundesamt erlaubt Atommüll-Transport

Zwischenlager GorlebenBundesamt erlaubt Atommüll-Transport

Salzgitter (rpo). Einen weiteren Castor-Transport hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) genehmigt. Damit werden erneut radioaktive Glaskokillen knapp sechs Monate nach der bislang letzten Atommüll-Einlagerung ins niedersächsische Gorleben gebracht.

Atomkraftgegner müssen Schadenersatz zahlen

Für Castor-BlockadeAtomkraftgegner müssen Schadenersatz zahlen

Lüneburg (rpo). Die als "Jeanne d'Arc des Atomwiderstands" bekannt gewordene Marie sowie vier weitere Atomkraftgegner sind vom Landgericht Lüneburg zu Schadenersatzzahlungen an die Deutsche Bahn verurteilt worden.

Castor-Transport in Gorleben eingetroffen

Polizei räumte Straße ins ZwischenlagerCastor-Transport in Gorleben eingetroffen

Gorleben (rpo). Der Castorzug aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich ist um 7.22 Uhr im Zwischenlager Gorleben eingetroffen. Zuvor hatte die Polizei in der Nacht eine Straßenblockade von 1000 Demonstranten geräumt.

Castorblockade löst Notbremsung eines ICE aus

Transport hat Dannenberg erreichtCastorblockade löst Notbremsung eines ICE aus

Lüneburg (rpo). Eine Gleisblockade von Atomkraftgegnern hat am späten Mittwochvormittag zwischen Hamburg und Lüneburg beinahe ein schweres Zuunglück ausgelöst. Ein ICE musste notbremsen, bis die "Räder qualmten".

Größter Castor-Transport in Mannheim blockiert

Proteste trotz DemonstrationsverbotsGrößter Castor-Transport in Mannheim blockiert

Cherbourg/Gorleben (rpo). Der mit zwölf Behältern bislang größte Castor-Transport ist durch Demonstranten in Mannheim gestoppt worden. Zuvor war die Fahrt ohne Probleme verlaufen.

Größter Castor-Transport nach Gorleben gestartet

Proteste trotz DemonstrationsverbotsGrößter Castor-Transport nach Gorleben gestartet

Cherbourg/Gorleben (rpo). Der mit zwölf Behältern bislang größte Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben ist am Montag mit leichter Verspätung in La Hague in Frankreich gestartet. Dies teilte die Betreibergesellschaft Cogéma mit.

Start des größten Castor-Transports erwartet

Zug soll am Abend in Frankreich losfahrenStart des größten Castor-Transports erwartet

Gorleben (rpo). Die bislang größte Atommüll-Transport soll am Abend in Frankreich starten. Ziel der zwölf Castor-Behälter ist Gorleben, wo Proteste erwartet werden.

Protest gegen Castor-Transport

Bauern und Anti-AKW-Ortsgruppen in AktionProtest gegen Castor-Transport

Gorleben (rpo). Die Atomkraftgegner im Wendland setzten ihre Proteste am Sonntag fort. Sie richten sich gegen den bevorstehenden Castor-Transport mit Atommüll ins Zwischenlager Gorleben.

Protest gegen Castor-Transport

4000 Menschen im niedersächsischen GorlebenProtest gegen Castor-Transport

Gorleben (rpo). Sie verlangen ein Ende der Atommülltransporte und die Stilllegung aller Anlagen. Mit einer Demonstration hatten Atomkraftgegner im niedersächsischen Gorleben ihre Proteste gegen den bevorstehenden Castor-Transport begonnen.

Atomstreit: Karlsruhe schmettert auch Bayern ab

Klage gegen Trittin erfolglosAtomstreit: Karlsruhe schmettert auch Bayern ab

Karlsruhe (rpo). Das muss Bundesumweltminister Jürgen Trittin freuen: Gestern verlor Hessen, heute Bayern. Das Bundesverfassungsgericht hat auch die Klage der Alpenrepublik gegen Trittin abgewiesen. Begründung: Die Länder hätten kein Mitspracherecht bei der Endlagerung von Atommüll.

Bundesrat billigt Ausstieg aus der Atomkraft

Eineinhalb Jahre nach Konsens mit den BetreibernBundesrat billigt Ausstieg aus der Atomkraft

Berlin (rpo). Am Freitag hat der Bundesrat das Gesetz für den Ausstieg aus der Atomkraft verabschiedet. Alle 19 Kernkraftwerke werden schrittweise vom Netz genommen. Das Jahr 2021 wäre das Enddatum für das jüngste Kraftwerk.

Atomtransport rollt störungsfrei nach Frankreich

Fahrtroute war geheimAtomtransport rollt störungsfrei nach Frankreich

Saarbrücken (rpo). Ohne Störungen ist der erste deutsche Atommülltransport dieses Jahres auf geheimgehaltener Route durch Deutschland gerollt und passierte am Mittwoch Abend die französische Grenze. Das teilte die Polizei Saarbrücken mit.

Schill soll Greenpeace Gemeinnützigkeit entziehen

Steuerfahndung bei UmweltorganisationSchill soll Greenpeace Gemeinnützigkeit entziehen

Hamburg (rpo). Steuerfahndung bei Greenpeace: Das Finanzamt Hamburg prüft derzeit die Bücher der Umweltschutzorganisation. Roland Schill soll die Prüfung angeordnet haben.

Bundestag beschließt Atomausstieg

Union will Projekt rückgängig machenBundestag beschließt Atomausstieg

Berlin (rpo). Der Bundestag hat am Freitag die Abschaltung aller Atomkraftwerke beschlossen. SPD und Grüne stimmten für die Novelle des Atomgesetzes, die den mit der Stromwirtschaft ausgehandelten Atomkonsens umsetzt. Union, FDP und PDS votierten dagegen.

Castor am Ziel - Kosten immens hoch

Protestler ziehen positive BilanzCastor am Ziel - Kosten immens hoch

Lüneburg (rpo). Der Castor ist am Ziel in Gorleben angekommen. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg hat eine positive Bilanz der Proteste gegen den Transport gezogen. Auch das niedersächsische Minsterium hat Bilanz gezogen - was die Kosten betrifft.

Castor-Transportstrecke nach Gorleben blockiert

Friedliche Kundgebung in DannenbergCastor-Transportstrecke nach Gorleben blockiert

Dannenberg (rpo). Kurz vor Beginn der letzten Etappe des Castor-Transportes haben Demonstranten die Strecke von Dannenberg ins Zwischenlager Gorleben blockiert.

Polizei nimmt 30 Castor-Gegner fest

Keine größeren ProblemePolizei nimmt 30 Castor-Gegner fest

Gorleben/Paris (rpo). Der zweite Castor-Atommülltransport dieses Jahres rollt Richtung Gorleben. Am Montagnachmittag traf er in Deutschland ein. Gegen 14.10 Uhr überquerte der mit sechs Atommüllcontainern beladene Zug die französisch-deutsche Grenze bei Lauterburg. Die Polizei nahm bei Wörth 30 Castor-Gegner fest.

La Hague: Castor-Transport ist gestartet

Demonstrationen bei GorlebenLa Hague: Castor-Transport ist gestartet

La Hague (rpo). Der Castor-Transport ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben ist gestartet. Gegen 19.30 Uhr verließ der Zug mit Atommüll den Verladebahnhof der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague. Dies berichtete ein Aktivist der Umweltschutzorganisation Greenpeace, der sich vor Ort befindet.

Wenige Atomkraftgegner bei Demonstrationen

Laut Polizei 5.000 Teilnehmer in NiedersachsenWenige Atomkraftgegner bei Demonstrationen

Lüneburg/Karlsruhe (rpo). Zu den Auftaktdemonstrationen gegen den Castor-Transport in der kommenden Woche sind am Samstag deutlich weniger Atomkraftgegner gekommen als erwartet.

Verzicht auf Castor-Transport: Greenpeace scheitert vor Gericht

Bedenken von Umweltschützern wegen TerrorgefahrVerzicht auf Castor-Transport: Greenpeace scheitert vor Gericht

Hannover/Berlin (rpo). Greenpeace ist am Donnerstag vor dem Braunschweiger Verwaltungsgericht mit einem Eilantrag gegen die Transportgenehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gescheitert. Das Gericht sieht auch unter Berücksichtigung der Anschläge in den USA kein besonderes Bedrohungspotenzial (Az:1 B 294/01). Wegen möglicher Terrorgefahren hatten Umweltschützer einen Verzicht auf den bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben gefordert.

Atomgegner: Massenblockade geplant

Proteste im Raum GorlebenAtomgegner: Massenblockade geplant

Hannover (rpo). Mit gewaltfreien Massenblockaden wollen Atomkraftgegner den für nächste Woche erwarteten Atommüll-Transport zum Zwischenlager Gorleben behindern. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, die Anti-Atom-Aktion "x-tausendmal quer" und die wendländische "Bäuerliche Notgemeinschaft" kündigten am Mittwoch in Hannover Demonstrationen und Sitzblockaden auf der Straße an.

Massiver Widerstand gegen Castor-Transport angekündigt

Voraussichtlich tausende DemonstrantenMassiver Widerstand gegen Castor-Transport angekündigt

Hannover (rpo). Mit massivem Widerstand wollen Atomkraftgegner den für kommende Woche geplanten Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben behindern.

Kaum Störungen bei Castor-Transport

Greenpeace-Proteste im VorfeldKaum Störungen bei Castor-Transport

Wörth (rpo). Ein Castor-Transport mit Atommüll aus dem Atomkraftwerk Unterweser bei Bremen hat am Dienstag Rheinland-Pfalz erreicht. Zu größeren Störungen kam es nicht. Der Zug ist auf dem Weg in die britische Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield.

Verbot für Demonstrationen gegen Castortransport erlassen

Geplanter Atommülltransport in LüneburgVerbot für Demonstrationen gegen Castortransport erlassen

Lüneburg (rpo). Umfangreiche Demonstrationsverbote hat die Bezirksregierung im niedersächsischen Lüneburg für den geplanten Atommülltransport ins Zwischenlager Gorleben erlassen. Vom 5. bis 20. November sind Protestaktionen entlang der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg und der Straße von Dannenberg nach Gorleben verboten.

Greenpeace und BI beantragen Castor-Stopp für Gorleben

Genehmigung des Lagers soll widerrufen werdenGreenpeace und BI beantragen Castor-Stopp für Gorleben

Lüchow/Hannover (rpo). Die Umweltorganisation Greenpeace und die Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg haben einen Stopp des für November geplanten Castor-Transports ins Zwischenlager Gorleben verlangt. Zugleich beantragten sie beim Bundesamt für Strahlenschutz, die Genehmigung des Lagers zu widerrufen.

Castor-Stopp für Gorleben beantragt

Greenpeace und BICastor-Stopp für Gorleben beantragt

Lüchow/Hannover (rpo). Die Umweltorganisation Greenpeace und die Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg haben einen Stopp des für November geplanten Castor-Transports ins Zwischenlager Gorleben verlangt.

Atomkraftgegner kündigen Dauerproteste an

Vor Castor-TransportAtomkraftgegner kündigen Dauerproteste an

Lüneburg (rpo). Knapp drei Wochen vor dem nächsten Castor- Transport nach Gorleben gehen auch die Planungen der Atomkraftgegner in die heiße Phase. Sollte es beim 12. November als "Tag X" bleiben, werde es unmittelbar vorher zahlreiche Demonstrationen geben, kündigte die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg am Donnerstag in Lüneburg an.