Gorleben

Der Strom der Zukunft

UmweltDer Strom der Zukunft

Heute schon an morgen denken, ohne Strom geht es nicht. Man benötigt Strom für Licht, Geräte wie Kaffeemaschinen, Computer und in der Industrie. Bisher ist der meiste Strom Atom- bzw. Kohlestrom.

Merkel stellt sich am Tag der Abrechnung
Merkel stellt sich am Tag der Abrechnung

Königsdebatte im BundestagMerkel stellt sich am Tag der Abrechnung

Die Hauptstadt erwartet am Mittwoch den Tag der Abrechnung. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss im Bundestag am zweiten Tag der Haushaltsdebatte die große Linie ihrer Politik verteidigen. Die Opposition wetzt bereits die Klingen.

Castor — nein danke

Kommentar über den Castor TransportCastor — nein danke

Vom 6. November 2010 bis zum 9. November 2010 sollte ein Zug mit elf Spezialbehältern, die mit radioaktiven Müll gefüllt waren, von La Hague (Frankreich) nach Gorleben (Deutschland) verfrachtet werden. Die 1.500 Kilometer lange Fahrt erwies sich schwerer als gedacht. Der Zug kam erst nach vier Tagen an.

Polizisten wollen nicht mehr nach Gorleben

Polizisten wollen nicht mehr nach Gorleben

Die Polizisten in Deutschland sehen sich in einer "unerträglichen" Überlastung angesichts der Castor-Transporte, Stuttgart-21-Demonstrationen und Terrorwarnungen. Bei ihrem heute beginnenden Bundeskongress will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) beschließen, dass Atommülltransporte so lange nicht mehr nach Gorleben sollen, wie dieser Standort nur ein Zwischenlager ist.

Polizisten wollen Castor nicht nach Gorleben bringen
Polizisten wollen Castor nicht nach Gorleben bringen

Überlastung durch GroßeinsätzePolizisten wollen Castor nicht nach Gorleben bringen

Die Polizisten in Deutschland sehen sich in einer "unerträglichen" Überlastung angesichts Castor-Transporten, Stuttgart-21-Demonstrationen und Terrorwarnungen.

Ertrunkener Castor-Gegner in Bach entdeckt
Ertrunkener Castor-Gegner in Bach entdeckt

Lüchow-DannenbergErtrunkener Castor-Gegner in Bach entdeckt

Zwei Wochen nach den Massenprotesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben ist im Landkreis Lüchow-Dannenberg die Leiche eines Mannes aus einem Bach geborgen worden.

Grüne wollen weg vom Bürgerschreck
Grüne wollen weg vom Bürgerschreck

Parteitag in FreiburgGrüne wollen weg vom Bürgerschreck

Die Grünen wollten auf ihrem Parteitag in Freiburg Harmonie demonstrieren. Das gelang nicht ganz: Die Parteivorsitzende Claudia Roth erhielt einen Dämpfer. Programmatisch blieben sich die politischen Höhenflieger selbst treu.

Roth wirft Bundesregierung "Atomputsch" vor
Roth wirft Bundesregierung "Atomputsch" vor

Grünen-ParteitagRoth wirft Bundesregierung "Atomputsch" vor

Grünen-Chefin Claudia Roth hat die Energiepolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Roth sagte am Freitag mit Blick auf die geplante Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken, Schwarz-Gelb habe mit ihrem "Atomputsch" einen gesellschaftlichen Großkonflikt losgetreten.

Die Grünen bringen sich auf Regierungskurs
Die Grünen bringen sich auf Regierungskurs

Bundesparteitag in FreiburgDie Grünen bringen sich auf Regierungskurs

Der Ort könnte nicht passender gewählt sein. Ausgerechnet in Baden-Württemberg kommen die Grünen zu ihrem Parteitag zusammen. Denn die Proteste gegen Stuttgart 21 sind ein Grund für ihren Höhenflug. Doch davon wollen sie sich nicht beeinflussen lassen.

Problematischer Transport

UmweltProblematischer Transport

Am 5. November 2010 startete der Castortransport aus La Hague, einer Region in Frankreich, in Richtung Gorleben, dem Zwischenziel des radioaktivem Mülls. Doch hier gab es auch schon die ersten Proteste der Atomkraftgegner.

Atommüll-Transport wird aufgehalten

UmweltAtommüll-Transport wird aufgehalten

Es werden immer weniger und weniger, dennoch haben die Castor-Gegner im Wendland die ganze Nacht hindurch die Weiterfahrt des Atommüll-Transports verhindert. Der Polizei gelang es erst gegen sieben Uhr, die Strecke freizumachen. Dabei hatte sie nach Mitternacht mit der Räumung begonnen.

Castor: Polizisten tadeln Einsatz-Organisation

Castor: Polizisten tadeln Einsatz-Organisation

Osnabrück (dapd). Polizeigewerkschafter kritisieren die Organisation des Einsatzes beim jüngsten Atommülltransport nach Gorleben. "Die beteiligten Beamten sind stinksauer über die unzumutbaren Umstände des Castor-Einsatzes", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Rainer Wendt, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Uns erreichen immer mehr Proteste, gerade von Polizistinnen", sagte er. Es habe zu wenig Toiletten sowie Essen und Getränke gegeben.

Polizei-Drohne beobachtete Castor-Gegner

Polizei-Drohne beobachtete Castor-Gegner

Lüneburg (dapd). Die niedersächsische Polizei hat beim Schutz des Castor-Transports nach Gorleben eine Mini-Drohne für Aufklärungsflüge eingesetzt. Der mit Kameras bestückte Drehflügler sei während des Transports viermal verwendet worden, erklärte die Polizeidirektion Lüneburg und bestätigte Angaben der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg.

Drohne beobachtete Castor-Gegner
Drohne beobachtete Castor-Gegner

Streit um PersönlichkeitsrechteDrohne beobachtete Castor-Gegner

Die niedersächsische Polizei hat beim Schutz des Castor-Transports nach Gorleben eine Mini-Drohne für Aufklärungsflüge eingesetzt. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg nennt dies "rechtlich äußerst problematisch". Persönlichkeitsrecht seien in Gefahr.

Mein Herzblatt in Gorleben
Mein Herzblatt in Gorleben

Lindbergs Weltgeschichten (6)Mein Herzblatt in Gorleben

Lindberg lebt im Jahr 2060, ist 75 Jahre alt und berühmt und entschließt sich, seine Memoiren zu schreiben. Jeden Freitag veröffentlicht er hier ein weiteres Kapitel. Diesmal fährt er nach Niedersachsen, um sich hormonell verändert auf die Schienen zu setzen.

Zweifel an Gorleben mehren sich
Zweifel an Gorleben mehren sich

McAllister fordert Suche nach AlternativenZweifel an Gorleben mehren sich

Nach den massiven Protesten gegen den Atommülltransport ins niedersächsische Gorleben wird das Zwischenlager zunehmend in Frage gestellt. Niedersachsens Ministerpräsident McAllister und Hessens Ministerpräsident Bouffier unterstützten die Idee, eine Endlager-Alternative zu suchen.

Drittliga-Spiel wegen Polizeimangels verlegt

3. LigaDrittliga-Spiel wegen Polizeimangels verlegt

Köln (sid). Wegen eines Großeinsatzes der Polizei bei einem weiteren Castor-Transport ist das für den 12. Dezember (Sonntag) angesetzte Drittliga-Spiel zwischen dem früheren Fußball-Bundesligisten Hansa Rostock und RW Erfurt auf den 22. Januar (13.30 Uhr) verlegt worden. Die Terminänderung gaben beide Klubs am Freitag mit Hinweis auf den Mangel an Einsatzkräften in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund des Atommüll-Transportes bekannt. Erst zu Wochenbeginn hatte die Deutsche Polizei-Gewerkschaft die Absage des anstehenden Bundesliga-Spieltages verlangt. Die Gewerkschaft begründete ihre Forderung mit dem Erholungsbedürfnis vieler Beamter nach der Absicherung des jüngsten Castor-Transportes ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben.

Bouffier offen für Endlager-Suche
Bouffier offen für Endlager-Suche

Alternativen zu GorlebenBouffier offen für Endlager-Suche

Hessens Ministerpräsident Bouffier hat sich als erster Regierungschef eines südlichen Bundeslandes offen für eine neue Suche nach einem Atommüllendlager gezeigt, falls sich das geplante Endlager im niedersächsischen Gorleben als untauglich erweist.

Weist wird Spielertrainer
Weist wird Spielertrainer

FußballWeist wird Spielertrainer

Der Coach des abstiegsbedrohten Fußball-A-Ligisten TuS Xanten kehrt in Schaephuysen auf den Platz zurück. Die Veener Borussia empfängt Aufsteiger Lüttingen. Die DJK Labbeck/Ued. ist in Pfalzdorf gefordert.

Castor-Aufnahme in Süddeutschland?
Castor-Aufnahme in Süddeutschland?

Atommüll-EndlagerCastor-Aufnahme in Süddeutschland?

Die Diskussion um Atommüll-Endlager geht weiter: Baden-Württemberg wäre unter Umständen bereit, künftig auch Castoren zu übernehmen. Bayern dagegen lehnt den Vorschlag strikt ab, Gorleben durch Lagerung der Atombehälter an süddeutschen AKW-Standorten zu entlasten.

Länder streiten über Alternativen für Atomlager Gorleben

Länder streiten über Alternativen für Atomlager Gorleben

Berlin (RP). Der von massiven Protesten begleitete Castor-Transport nach Gorleben hat den Streit um Atompolitik und Atommüll angefacht. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sprach sich dafür aus, eine Lagerung auch in Süddeutschland zu prüfen. Er halte es für sinnvoll, alternative Zwischenlager für hochradioaktive Atomabfälle anstelle von Gorleben zu prüfen, sagte Sander der "Frankfurter Rundschau". Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) reagierte prompt ablehnend. Auch das baden-württembergische Umweltministerium räumte dem Vorschlag "wenig Chancen" ein. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag warfen sich Koalition und Opposition gegenseitig eine falsche Atompolitik vor.

"SPD-Chef Gabriel verdreht die Tatsachen"
"SPD-Chef Gabriel verdreht die Tatsachen"

Bundestag streitet über Castor-Demos"SPD-Chef Gabriel verdreht die Tatsachen"

Der 12. Castor-Transport nach Gorleben hat am Mittwoch zu einem politischen Schlagabtausch im Bundestag geführt. Währen die Opposition den zumeist gewaltfreien Widerstand tausender Menschen im Wendland hervorhob, warf Schwarz-Gelb der Opposition vor, zu Straftaten aufgerufen und sich daran auch beteiligt zu haben.

Wie sicher sind Endlager?
Wie sicher sind Endlager?

Radioaktive AbfälleWie sicher sind Endlager?

Der Salzstock Gorleben ist bislang die erste Wahl als Endlager für radioaktive Abfälle. Allerdings muss diese Möglichkeit noch untersucht werden. Generell aber eignen sich Salzstöcke für diese Aufgabe.

Das Castor-Problem der Grünen
Das Castor-Problem der Grünen

Partei verliert in aktueller UmfrageDas Castor-Problem der Grünen

Sie wollten ein Zeichen setzen gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung. Und so beteiligten sich die Grünen aktiv an den Protesten gegen den Castor-Transport. Doch das scheint nun einige potenzielle Neuwähler verschreckt zu haben.

In Ahaus drohen Proteste

In Ahaus drohen Proteste

Die Grünen im Düsseldorfer Landtag rechnen mit Massenprotesten von Atomkraftgegnern — aber diesmal nicht in Gorleben, sondern am Zwischenlager im münsterländischen Ahaus. Die Bundesregierung plant, 951 dort eingelagerte Brennelemente aus dem einstigen DDR-Forschungsreaktor im sächsischen Rossendorf ins russische Lager Majak zu transportieren. Der Staatsvertrag zwischen Deutschland und Russland ist jedoch noch nicht unterschrieben.

Wie sicher sind Endlager?

Wie sicher sind Endlager?

Der Salzstock Gorleben ist bislang die erste Wahl als Endlager für radioaktive Abfälle. Allerdings muss diese Möglichkeit noch untersucht werden. Generell aber eignen sich Salzstöcke für diese Aufgabe.

"Rheinischer Präses bleibt mein erster Job"
"Rheinischer Präses bleibt mein erster Job"

Interview mit dem neuen EKD-Vorsitzenden Schneider"Rheinischer Präses bleibt mein erster Job"

Nikolaus Schneider repräsentiert künftig die Protestanten in Deutschland. Am Dienstag wählten ihn die Synode und die Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum neuen EKD-Ratsvorsitzenden. Nach der Wahl sprach er mit unserer Redaktion.

Nach dem Castor ist vor dem Castor
Nach dem Castor ist vor dem Castor

Nächster Transport schon in PlanungNach dem Castor ist vor dem Castor

Es ist geschafft: Nach vier Tagen ist der Castor-Transport mit hochradioaktivem Müll im Zwischenlager Gorleben angekommen. Ein Ende der Proteste ist aber noch lange nicht in Sicht. Denn die nächsten Transporte stehen schon an.

NRW-Kabinett beschließt Atomklage

Kraft greift Röttgen anNRW-Kabinett beschließt Atomklage

Das rot-grüne Landeskabinett von NRW hat eine Normenkontrollklage gegen die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke beschlossen. NRW und weitere Bundesländer wollen gegen die Umgehung des Bundesrates beim Bundesverfassungsgericht Klage einreichen.

Castoren erreichen Zwischenlager Gorleben
Castoren erreichen Zwischenlager Gorleben

Live-Ticker zum Castor-ProtestCastoren erreichen Zwischenlager Gorleben

Alle elf Castoren sind im Zwischenlager Gorleben eingetroffen. Damit ist der diesjährige Protest der längste in der Geschichte des Anti-Atom-Bewegung. Wir haben den Tag über die Geschehnisse vor Ort begleitet und von den aktuellen Entwicklungen berichtet.

Castor-Transport 2.0
Castor-Transport 2.0

Der Protest im InternetCastor-Transport 2.0

Es war eine der größten Protestaktionen gegen den Castortransport und eine der modernsten. Nie zuvor wurden moderne Kommunikationsmittel so sehr genutzt wie diesmal. Dank Twitter und Facebook konnte der Protest so gut wie selten informieren.

Castor - die Kritik erreicht ungewohnte Dimensionen
Castor - die Kritik erreicht ungewohnte Dimensionen

Polizisten fühlen sich von Politik im Stich gelassenCastor - die Kritik erreicht ungewohnte Dimensionen

Der Castortransport bricht nicht nur alle Rekorde, sondern führt auch zu Unmut aus ungewöhnlicher Ecke. Erst kritisiert Niedersachsens Ministerpräsident die Regierung. Dann begehrt die Polizei auf. Die Beamten fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.

Castor-Transport bricht alle Rekorde
Castor-Transport bricht alle Rekorde

Atomkraft-Gegner so aktiv wie nieCastor-Transport bricht alle Rekorde

Der diesjährige Castor-Atommülltransport nach Gorleben bricht alle Rekorde. Um acht Uhr am Dienstagmorgen dauert der Transport bereits dreieinhalb Tage oder 90 Stunden. Damit ist der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2008 bereits deutlich übertroffen.

Polizei beginnt Räumung der letzten Blockaden
Polizei beginnt Räumung der letzten Blockaden

Atomkraftgegner behindern Castor-KonvoiPolizei beginnt Räumung der letzten Blockaden

Blockadeaktionen von Atomkraftgegnern haben in der Nacht zum Dienstag weiterhin die Fahrt des Castor-Konvois von Dannenberg ins Zwischenlager Gorleben verhindert. Vor dem Verladebahnhof in Dannenberg behinderten Aktivisten die Abfahrt der Tieflader.

Guter Castor — böser Castor?

Guter Castor — böser Castor?

"Heuchlerisch" nennt der CDU-Generalsekretär die lautstarke Beteiligung der Grünen an Demonstrationen und Blockaden gegen den Atommülltransport — dieser beruhe auf vertraglichen Verpflichtungen, die die Grünen in ihrer Regierungszeit selbst eingegangen seien.

Greenpeace-Laster blockiert die Straße
Greenpeace-Laster blockiert die Straße

Castor-TransporteGreenpeace-Laster blockiert die Straße

DDemonstranten und Polizisten im Wendland richten sich auf eine lange Nacht ein. Rund 2400 Aktivisten blockieren die Zufahrtsstraße zum Zwischenlager Gorleben. Greenpeace hat den weg mit einem Lastwagen blockiert - der offenbar mit Betonklötzen fixiert wurde.

Polizei: 7000 Demonstranten vor Ort
Polizei: 7000 Demonstranten vor Ort

+++ Ticker zum Castor-Transport +++Polizei: 7000 Demonstranten vor Ort

Der Castor-Transport mit Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague auf dem Weg ins niedersächsiche Gorleben ist in der Nacht wieder zum Stehen gekommen. Die Atomkraftgegner hatten den Zug bei Harlingen durch Schienenblockaden gestoppt. Um 09.26 Uhr erreichte der Zug Dannenberg. Wir berichten laufend aktuell.

Guter Castor — böser Castor?
Guter Castor — böser Castor?

Blockaden gegen AtommülltransportGuter Castor — böser Castor?

„Heuchlerisch“ nennt der CDU-Generalsekretär die lautstarke Beteiligung der Grünen an Demonstrationen und Blockaden gegen den Atommülltransport — dieser beruhe auf vertraglichen Verpflichtungen, die die Grünen in ihrer Regierungszeit selbst eingegangen seien.

Polizei macht Politik schwere Vorwürfe
Polizei macht Politik schwere Vorwürfe

Castor-TransportePolizei macht Politik schwere Vorwürfe

Harlingen (RPO). Die rund 16.000 Einsatzkräfte der Polizei stoßen bei ihren Castor-Einsätzen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ein Teil der Beamten musste zwei Nachtschichten hintereinander schieben. Die Gewerkschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik. Schon wieder werde ein gesellschaftlicher Konflikt auf ihrem Rücken ausgetragen. Regierungssprecher Seibert beschwichtigt.

Die wichtigsten Fragen zum Castor-Transport
Die wichtigsten Fragen zum Castor-Transport

Gorleben und der AtommüllDie wichtigsten Fragen zum Castor-Transport

Düsseldorf (RPO). Seit dem Wochenende laufen die Proteste gegen den Castortransport wieder. Seit Jahren protestieren die Anwohner dagegen, dass der Atommüll im niedersächsischen Gorleben zwischengelagert wird. Warum? Wir klären die wichtigsten Begriffe und Fragen.

"Wir bleiben hier"
"Wir bleiben hier"

Atommüll-Transport nach Gorleben"Wir bleiben hier"

Stundenlang stand der Castor-Transport bei Dahlenburg. Durch Gleisblockaden haben Castor-Gegner im Wendland die ganze Nacht hindurch die Weiterfahrt des Transports mit hochradioaktivem Atommüll verhindert. „Wir bleiben hier“, hallte es durch den Wald rund um die Bahnstrecke. Trotz einer kurz nach Mitternacht begonnenen Räumung der Bahngleise gelang es der Polizei bis zum Morgen nicht, die Strecke freizumachen.

Atomkraftgegner stürmen Gleise

Atomkraftgegner stürmen Gleise

Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke gegen Demonstranten, im Gegenzug Feuerwerkskörper und Äste auf Polizisten: Am Bahnhof Leitstade im Kreis Lüchow-Dannenberg eskalierten die Proteste gegen den Castor-Transport. Erste Vorbereitungstreffen der Demonstranten gab es bereits im Januar.

"Wir sitzen auch morgen noch hier"
"Wir sitzen auch morgen noch hier"

Sitzblockade gegen Castor-Transport"Wir sitzen auch morgen noch hier"

Die Sitzblockade auf der Straße zum Zwischenlager Gorleben präsentiert sich als ein buntes Durcheinander: Zwischen rötlichen Strohsäcken, Wärmedecken in Gelb und Isomatten lagern an die 1500 Erwachsene. Es überwiegt die Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen.

Ein Tag mit Gewalt, Verzögerungen und Verletzten
Ein Tag mit Gewalt, Verzögerungen und Verletzten

Proteste gegen Castor-TransportEin Tag mit Gewalt, Verzögerungen und Verletzten

Deutschland schaut ins Wendland: Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll hat Niedersachsen erreicht und befindet sich auf dem Weg zum Zwischenlager Gorleben. Auch am Sonntag wurde der Zug durch Proteste aufgehalten. Dabei gab es auch Verletzte.

Strahlend gefährlich!

Kommentar UmweltStrahlend gefährlich!

Zurzeit demonstrieren Tausende von Leuten gegen den Atommülltransport. Und jetzt noch kommt noch die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke hinzu... Wie gefährlich ist das alles wirklich?

Demonstranten zünden Polizeifahrzeug an
Demonstranten zünden Polizeifahrzeug an

Gewalt gegen Castor-TransportDemonstranten zünden Polizeifahrzeug an

Demonstranten haben bei den Protesten gegen den Castor-Transport im Wendland versucht, einen Räumpanzer der Polizei anzuzünden. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, hat in diesem Zusammenhang von einer "neuen Stufe der Gewalt" gesprochen.

Castor-Zug erreicht Niedersachsen
Castor-Zug erreicht Niedersachsen

Blockaden in der NachtCastor-Zug erreicht Niedersachsen

Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommülll hat am Sonntag nach Angaben der Polizei um 07.15 Uhr die Landesgrenze von Hessen nach Niedersachsen überquert und um kurz vor 9 Uhr Hannover erreicht. Auf seiner Fahrt von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben zum dortigen Atommülllager musste er mehrmals wegen Blockaden anhalten.

Erste Scharmützel auf der Landstraße
Erste Scharmützel auf der Landstraße

Massenproteste gegen Castor-TransportErste Scharmützel auf der Landstraße

Der Castor-Transport hat Deutschland erreicht. Zehntausende Demonstranten zeigen sich entschlossen, Widerstand zu leisten. Kanzlerin Angela Merkel warnte vor Auswüchsen bei den Protesten. Das Unterhöhlen von Gleisen sei ein Straftatbestand. Am Rande der Proteste ging die Polizei mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen ein Gruppe von Demonstranten vor.

Castor-Zug erreicht Deutschland
Castor-Zug erreicht Deutschland

50.000 Demonstranten nahe GorlebenCastor-Zug erreicht Deutschland

Der Castor-Transport mit Atommüll hat Deutschland erreicht: Kurz vor 14.00 Uhr überquerte der Sonderzug bei Kehl die französisch-deutsche Grenze. Im Kehler Bahnhof stoppte der Zug zunächst.

Castor-Zug erreicht Deutschland
Castor-Zug erreicht Deutschland

Atommüll-Transport passiert GrenzeCastor-Zug erreicht Deutschland

Der Castor-Transport hat am Samstagnachmittag Deutschland erreicht. Der Zug mit dem radioaktiven Atommüll überquerte gegen 13.50 Uhr die Rheinbrücke zwischen dem französischen Straßburg und dem deutschen Grenzort Kehl in Baden-Württemberg.

NRW-CDU wird Druck machen auf Rot-Grün
NRW-CDU wird Druck machen auf Rot-Grün

Ankündigung von Angela MerkelNRW-CDU wird Druck machen auf Rot-Grün

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen eine harte Opposition unter der Führung des neuen CDU-Landesvorstands angekündigt. Mit Norbert Röttgen an der CDU-Spitze werde Rot-Grün "unter Druck" gesetzt, sagte Merkel auf einem Landesparteitag der NRW-CDU am Samstag in Bonn.

Castor-Transport setzt Fahrt nach Deutschland vor

AtommüllCastor-Transport setzt Fahrt nach Deutschland vor

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll in der Nacht zum Samstag seine Fahrt in Richtung deutscher Grenze fortgesetzt. Nach einer dreistündigen Blockade durch Atomkraftgegner bei Caen im Norden Frankreichs änderte der Konvoi mit elf Atommüll-Behältern seine Route ab, wie das französische Netzwerk für Atomausstieg "Sortir du Nucléaire" mitteilte.

Schneider soll Ratschef werden

Schneider soll Ratschef werden

Vier Tage lang, von morgen bis Mittwoch, tagt die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit dürfte der Dienstag stehen — dann soll der rheinische Präses Nikolaus Schneider (63) zum Nachfolger von Margot Käßmann gewählt werden. Seit Käßmanns Rücktritt im Februar hatte er das Amt kommissarisch inne. Gegenkandidaten oder auch nur ernsthafte Konkurrenten sind bisher nicht auszumachen.

Fakten zum Castor-Transport

Fakten zum Castor-Transport

Abgebrannte Brennstäbe aus deutschen Kraftwerken werden großenteils in die Wiederaufarbeitungsanlage im französischen La Hague gebracht. Verwertbares wir dort zu atomaren Brennstoff recycelt, der nicht verwendbare Rest kehrt vertragsgemäß ins Ursprungsland zurück.

Ein Castor wird zum Symbol der Unzufriedenheit
Ein Castor wird zum Symbol der Unzufriedenheit

Proteste gegen Atommülltransport nach GorlebenEin Castor wird zum Symbol der Unzufriedenheit

Eigentlich ist es "nur" ein Castor-Transport, der heute Nachmittag startet. Doch diesmal scheint alles anders. Denn der Castor-Transport ist ein Symbol für die Unzufriedenheit der Bürger mit der Politik.

Polizei erwartet 30.000 Atomkraftgegner
Polizei erwartet 30.000 Atomkraftgegner

WendlandPolizei erwartet 30.000 Atomkraftgegner

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) rechnet anlässlich des Castortransports ins Zwischenlager Gorleben am Wochenende mit 30.000 Demonstranten im Wendland. "Die Bürgerbewegung hat durch Stuttgart 21 einen Impuls bekommen."

Konzerne sollen Millionen für Castor-Transport zahlen
Konzerne sollen Millionen für Castor-Transport zahlen

Polizeigewerkschaft und Steuerzahlerbund einigKonzerne sollen Millionen für Castor-Transport zahlen

Vor dem Start des Castor-Transports fordern Polizeigewerkschaft und Steuerzahlerbund eine Beteiligung der Atomkonzerne an den Kosten für den Transport nach Gorleben. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Atomindustrie Milliardengewinne einstreiche, die Kosten für die Sicherheit beim Transport von Atommüll beim Steuerzahler ablade.

"Stuttgart 21 ist ein dummes Projekt"
"Stuttgart 21 ist ein dummes Projekt"

Jürgen Trittin im Interview"Stuttgart 21 ist ein dummes Projekt"

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hält es für möglich, dass Baden-Württemberg von einem Parteifreund regiert wird. Für das umstrittene Projekt Stuttgart 21 empfiehlt er einen Volksentscheid. Zudem erwartet er schon vor 2013 einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

1000 NRW-Grüne nehmen an Castor-Protesten teil

1000 NRW-Grüne nehmen an Castor-Protesten teil

Düsseldorf (dapd). Am Protest gegen den Castor-Transport aus Frankreich nach Gorleben wollen sich am Wochenende in Niedersachsen 1000 Grüne aus NRW beteiligen. Die Verlängerung der Atomlaufzeiten durch die Bundesregierung grenze "an Wahnsinn" und verursache Tausende Tonnen mehr Atommüll, erklärten die Chefs der NRW-Grünen, Monika Düker und Sven Lehmann.

"Stuttgart 21 ist ein dummes Projekt"

"Stuttgart 21 ist ein dummes Projekt"

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hält es für möglich, dass Baden-Württemberg von einem Parteifreund regiert wird. Für das umstrittene Projekt Stuttgart 21 empfiehlt er einen Volksentscheid. Zudem erwartet er schon vor 2013 einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

Rumpf-LTV fürs Spitzenspiel

BasketballRumpf-LTV fürs Spitzenspiel

Björn Jakob klingt fast entschuldigend. Er wisse noch nicht, ob sein Team wirklich zu einem Spitzenspiel beitragen könne, sagte der Trainer der Oberliga-Basketballer des Leichlinger TV. Als Tabellenführer gastieren die Blütenstädter am Samstag (16 Uhr) beim nur um einen Korb schlechteren Tabellenzweiten SOBA Rhöndorf II. Der Grund für Jakobs Zweifel: Personalsorgen in bis dato nicht gekanntem Ausmaß.

Countdown zum Castor-Transport
Countdown zum Castor-Transport

Atommüllzug startet wahrscheinlich am FreitagCountdown zum Castor-Transport

Countdown zum Castor-Transport: Zehntausende Atomkraftgegner rüsten sich für ein heißes Protestwochenende. Der Zug mit hoch radioaktivem Atommüll startet aller Wahrscheinlichkeit am Freitagnachmittag (5. November) in Nordfrankreich.

EU verlangt Pläne zur Entsorgung von Atommüll
EU verlangt Pläne zur Entsorgung von Atommüll

Konzepte zum Aufbau von Endlagern bis 2015EU verlangt Pläne zur Entsorgung von Atommüll

Die EU-Kommission will den Bau von Endlagern für hochradioaktiven Atommüll vorantreiben. Die Regierungen sollen bis 2015 nationale Pläne zum Aufbau von Lagerstätten für nuklearen Abfall von Atomkraftwerken, Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern vorlegen.

Bürgerinitiative rechnen mit 30.000 Menschen
Bürgerinitiative rechnen mit 30.000 Menschen

Castor-Transport am WochenendeBürgerinitiative rechnen mit 30.000 Menschen

Beim bevorstehenden Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atomabfällen in das Zwischenlager Gorleben rechnen Bürgerinitiativen und Polizei mit einer Rekordbeteiligung an den Protestaktionen.

Deutsche sehen Castor-Transporte kritisch

Deutsche sehen Castor-Transporte kritisch

Hamburg (afp). Eine große Mehrheit der Deutschen hat einer Umfrage zufolge Verständnis für die Proteste gegen den Castor-Transport von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Gorleben. Gefragt, ob sie "Verständnis für Proteste der ansässigen Bevölkerung sowie von Atomkraftgegnern gegen diesen Transport" hätten, antworteten 80 Prozent mit Ja, wie das Institut TNS Emnid für Greenpeace ermittelte. Auch 65 Prozent der Anhänger von CDU/CSU zeigten demnach in der Umfrage Verständnis für die Proteste.

Atomkraft-Gegner protestieren an 120 Orten

Atomkraft-Gegner protestieren an 120 Orten

Hamburg (dapd). Kernkraftgegner haben am Wochenende bundesweit protestiert. Mit einem "Castor-Strecken-Aktionstag" demonstrierten sie am Samstag gegen bevorstehende Atommülltransporte. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich mehr als 16 000 Menschen an 120 Orten entlang der möglichen Strecken der Transporte. Gestern verluden rund 400 Atomkraftgegner am Zwischenlager Gorleben zudem eine Castorbehälter-Attrappe mit Dutzenden schwarz-gelben "Atommüllfässern" für den Transport nach Berlin.

Atomgegner demonstrieren an 107 Orten
Atomgegner demonstrieren an 107 Orten

"Castor-Strecken-Aktionstag"Atomgegner demonstrieren an 107 Orten

Mit einem "Castor-Strecken-Aktionstag" haben Kernkraftgegner am Samstag bundesweit gegen den bevorstehenden Atommülltransport Anfang November ins niedersächsische Gorleben demonstriert. An 107 Orten fanden Protestaktionen statt.

Merkel: Atomstrom ist unverzichtbar
Merkel: Atomstrom ist unverzichtbar

CDU-RegionalkonferenzMerkel: Atomstrom ist unverzichtbar

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Verlängerung der Atomlaufzeiten auch vor dem bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben erneut verteidigt. Mit längeren Laufzeiten werde es leichter das Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu erreichen, sagte Merkel am Freitagabend auf der Regionalkonferenz der CDU in Bad Fallingbostel.

Klagen stoppen Erkundungsarbeiten
Klagen stoppen Erkundungsarbeiten

Mögliches Atom-Endlager GorlebenKlagen stoppen Erkundungsarbeiten

Die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben können wegen der Klagen von der Kirche und Atomkraftgegnern vorerst nicht beginnen. Die Klagen hätten aufschiebende Wirkung, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums am Freitag in Hannover.

Polizei erwartet Proteste bei Castor-Transport
Polizei erwartet Proteste bei Castor-Transport

Keine eskalierende GewaltPolizei erwartet Proteste bei Castor-Transport

Die Polizei rechnet für den bevorstehenden Castor-Transport Anfang November eher mit friedlichem Protest als mit eskalierender Gewalt. "Dass wir hier Gewalt ohne Ende erwarten, ist übertrieben. Gewalttäter machen nicht den großen Protest aus", sagte ein Sprecher.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NRW-Linke

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NRW-Linke

Düsseldorf (gmv). Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt unter anderem gegen drei Landtagsabgeordnete der NRW-Linken wegen eines Protestaufrufs gegen den Castor-Transport nach Gorleben. Die Initiatoren des Aufrufs planen, das Gleisbett entlang der Castor-Route auszuhöhlen. Der Protestaufruf fordere zur Gewalt auf, erklärte die Staatsanwaltschaft. Dies sei strafbar. Ralf Michalowsky, Linken-Abgeordneter aus NRW, wies den Vorhalt zurück. Er bekenne sich zu der "Aktionsform", habe aber niemanden zur Gewalt aufgerufen.

Greenpeace blockiert Umweltministerium
Greenpeace blockiert Umweltministerium

Protest gegen AtompolitikGreenpeace blockiert Umweltministerium

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben in Berlin mit einer Aktion gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung demonstriert. Die rund 40 Umweltschützer blockierten am Montag den Eingang zum Bundesumweltministerium.

Rentner bleibt nach Wasserwerfereinsatz blind
Rentner bleibt nach Wasserwerfereinsatz blind

Bleibende Schäden nach "Stuttgart 21"-DemoRentner bleibt nach Wasserwerfereinsatz blind

Der mit seinen blutüberströmten Augen zum Symbol der Eskalation der Proteste gegen "Stuttgart 21" gewordene Rentner Dietrich Wagner wird lebenslang auf einem Auge blind bleiben.

Die Politik lässt die Polizei allein
Die Politik lässt die Polizei allein

Freiberg: "Innere Sicherheit steht vor dem Kollaps"Die Politik lässt die Polizei allein

Vor einer Eskalation der Gewalt im öffentlichen Raum hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gewarnt. "Die innere Sicherheit steht vor dem Kollaps", sagte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg am Montag in Berlin vor Journalisten. Außerdem sei der geplante Abbau von weiteren 9000 Stellen bei der Polizei nicht hinnehmbar.

Wasserkraft im Stromnetz

HückeswagenWasserkraft im Stromnetz

Die BEW bietet einen neuen Ökostrom-Tarif an. Der Energieversorger kauft dafür Strom aus norwegischer Wasserkraft. Umwelt- und Verbraucherschützer sehen das kritisch: Der Effekt auf die Umwelt sei gering.

Fortschritt? Nein danke!
Fortschritt? Nein danke!

DüsseldorfFortschritt? Nein danke!

Das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21, die CO-Pipeline am Niederrhein oder der Streit um Kohlekraftwerke: Immer öfter blockieren Bürger mit Hilfe von Gerichten und Politik industrielle Großprojekte. Mal ist Technikfeindlichkeit der Grund, mal das Sankt-Florians-Prinzip. Das bringt den Standort Deutschland in Gefahr.

Bürger protestieren gegen Castor-Transporte

Route durch DüsseldorfBürger protestieren gegen Castor-Transporte

In Grafenberg und den umliegenden Stadtteilen wächst der Widerstand gegen einen Atommüll-Transport. Eine mögliche Route führt zwischen dem 5. und 8. November über Düsseldorfer Stadtgebiet und passiert dabei den Staufenplatztunnel.

Grüne verurteilen Attacke auf Trittin
Grüne verurteilen Attacke auf Trittin

Fraktionschef mit Joghurt angegriffenGrüne verurteilen Attacke auf Trittin

Die Grünen haben am Donnerstag die Wurf-Attacke auf Bundestags-Fraktionschef Jürgen Trittin scharf kritisiert. Ein Fraktionssprecher rügte nach dem Vorfall bei einer Podiumsdiskussion am Vorabend insbesondere die "wirren" Rechtfertigungsversuche von Trittins Gesprächspartnerin auf der Bühne, der Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig.

Schwarz-gelbe Atom-Beruhigungspille
Schwarz-gelbe Atom-Beruhigungspille

Regierung: Genug Platz für AbfälleSchwarz-gelbe Atom-Beruhigungspille

Platzprobleme bei der Unterbringung von Atommüll? Die gibt es laut Regierung nicht. Zumindest nicht im Hinblick auf die Zwischenlager. Das mag zunächst beruhigen, löst aber nicht die Hauptfrage - das eines Endlagers. Und das ist nicht das einzige Problem.

Atom-Endlager werden nicht privatisiert

Hoheitsrechte bleiben beim BundAtom-Endlager werden nicht privatisiert

Die Bundesregierung trifft keine Vorbereitungen für eine Privatisierung der Atommüllendlager. Regierungssprecher Steffen Seibert stellte am Mittwoch in Berlin klar: "Es gibt keine konkreten Pläne, das zu tun. Es bleibt alles beim Alten."

Bund plant offenbar Privatisierung

Atommüll-EndlagerBund plant offenbar Privatisierung

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge Atommüll-Endlager privatisieren. In neuen Entwürfen für das Atomgesetz solle das Bundesumweltministerium demnächst nach einem Zeitungsbericht Aufgaben ganz oder teilweise auf Dritte übertragen können.

Umweltministerium erlaubt Erkundung
Umweltministerium erlaubt Erkundung

Potenzielles Atommülllager GorlebenUmweltministerium erlaubt Erkundung

Das niedersächsische Umweltministerium hat grünes Licht für die weitere Erkundung des potenziellen Atommülllagers Gorleben gegeben. Das teilte der zuständige Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) am Dienstag nach Angaben seines Ministeriums mit.

Untersuchungsausschuss besucht Gorleben
Untersuchungsausschuss besucht Gorleben

Kritik aus der Opposition an ErkundungsplänenUntersuchungsausschuss besucht Gorleben

Der Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestages besucht heute das Wendland. Seine 15 Mitglieder wollen am Vormittag in das Gorlebener Erkundungsbergwerk einfahren und sich unter Tage über den Stand und die weitere Planung der Untersuchung des Salzstocks informieren.

Erkundungsbergwerk in Gorleben wird ausgebaut

Erkundungsbergwerk in Gorleben wird ausgebaut

Hannover (dapd). In dem wegen seiner Eignung zum Endlager umstrittenen Salzstock Gorleben laufen die Vorbereitungen für neue Erkundungsarbeiten auf Hochtouren. Dem niedersächsischen Umweltministerium liege die Genehmigung für weitere Stollen bereits vor. Es sind die ersten Arbeiten in Gorleben nach einem im Jahr 2000 verhängten Ausbaustopp. DIe Erkundung soll laut Landesumweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) in "fünf bis sieben Jahren" abgeschlossen sein.

Wirbel um Atom-Zweifler Röttgen
Wirbel um Atom-Zweifler Röttgen

Minister rechnet nur mit fünf JahrenWirbel um Atom-Zweifler Röttgen

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat einem Medienbericht zufolge parteiintern massive Zweifel daran geäußert, dass die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ohne Zustimmung des Bundesrats verfassungskonform ist. Am Nachmittag folgte ein interpretationsfähiges Dementi aus dem Bundesumweltministerium.

Atommüll - ein niedersächsisches Dilemma
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Die Endlagerfrage beschränkt sich auf GorlebenAtommüll - ein niedersächsisches Dilemma

In Niedersachsen rumort es. Die Verlängerung der Akw-Laufzeiten bedeutet auch mehr Atommüll. Und Gorleben soll wieder als Standort für ein Endlager erkundet werden. Dabei gebe es auch im Süden Deutschlands mögliche Standorte, erklärt manch einer.

Zehntausende kündigen Proteste gegen Atomkraft an
Zehntausende kündigen Proteste gegen Atomkraft an

Groß-Demo am 18. SeptemberZehntausende kündigen Proteste gegen Atomkraft an

In nur zwei Tagen haben sich nach Angaben des atomkritischen Netzwerks "Campact" mehr als 50.000 Menschen einen Appell gegen die Atompolitik der Bundesregierung angeschlossen.

Die unbeachtete Atommüll-Frage
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Diskussion um Akw-LaufzeitenDie unbeachtete Atommüll-Frage

In der Diskussion um das neue Energiekonzept der Regierung ist noch nichts entschieden. Doch sicher scheint, dass es längere Laufzeiten für Atomkraftwerke geben wird. Ausgeklammert wird bei der gesamten Debatte allerdings ein wichtiges Thema - die Endlagerung.

Kritik an Berufung von ehemaligem Atommanager

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Berlin (afp). Der Ex-Chef der Atomsparte des Stromkonzerns Vattenfall, Bruno Thomauske, soll an einer Sicherheitsstudie zum geplanten Atommüllendlager Gorleben mitarbeiten. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin kritisierte diese Entscheidung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im "Tagesspiegel" als instinktlos.

AKW-Streit neu entfacht
AKW-Streit neu entfacht

Vorstoß Seehofers löst Empörungswelle ausAKW-Streit neu entfacht

Äußerungen von CSU-Chef Horst Seehofer über längere Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke haben den Streit um die deutschen Meiler neu entfacht. SPD und Grüne reagierten empört, auch aus der FDP kam Kritik am Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten. Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) äußerte ebenfalls Bedenken. Er will mehr auf Kohlekraftwerke setzen.