Falsches Thunfischtatar
Falsches Thunfischtatar
Andrea Thode / Effilee
So falsch ist es gar nicht, unser Tatar, nur eben ohne Thunfisch – die rein pflanzliche Nachahmung eines Thunfischtatar entspringt dem Geist des japanischen Mimen-Spiels modoki (»ähnlich, aber anders«) - und schmeckt vor allem: richtig gut!
- Zubereitungszeit
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20 Min
- Pro Portion
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150 kcal
Zubereitung
Die Haut der Tomaten an ihrer Unterseite kreuzförmig leicht einritzen, den Strunk kegelförmig herausschneiden. Tomaten in reichlich kochendes Salzwasser tauchen und wenige Sekunden brühen, dann in kaltem Wasser rasch abkühlen. Die Haut abziehen, die Tomaten vierteln, entkernen und würfeln.
Die Schalotte halbieren, pellen und fein würfeln. Schalotten- und Tomatenwürfel mit Sojasauce verrühren und mit Salz abschmecken. Das Olivenöl unterrühren. Mayonnaise mit Wasabi verrühren, mit einem Spritzer Essig und Salz abschmecken.
Die Mayonnaise auf Teller streichen. Den Tomaten-Tatar mit einem Servierring auf den Tellern anrichten. Tatar optional mit Mizuna-Salat, Kräckern und Crispy Seaweed garniert servieren.
Tipp: Wasabi gibt es bei uns als grüne Paste aus der Tube oder als grünes Pulver, das man mit Wasser anrührt. Beide enthalten leider nur Spuren der echten Wasabi-Wurzel. Beim Kauf lohnt ein Blick auf die Zutatenliste: Mit einem Anteil von 4,5 % echtem Wasabi gehört der Tuben-Wasabi von S&B zu den Spitzenreitern. Glücklich, wer eine Tube Hon'Wasabi im Asia-Laden bekommt: Der Anteil echter Wasabi-Wurzel beträgt hier 37,95 Prozent.