Widerstand im Irak: Bagdads Untergrundkämpfer - DER SPIEGEL
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Widerstand im Irak Bagdads Untergrundkämpfer

Als US-Präsident George W. Bush zu Thanksgiving amerikanischen Soldaten einen geheimen Kurzbesuch in Bagdad abstattete, war auch Assan verdeckt in der irakischen Hauptstadt unterwegs. Während Bush beim Truthahn-Essen die Moral der Truppe stärkte, nahmen der Iraker und seine Kameraden sie Besatzer ins Visier.
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Mit selbst gebastelten Mörsern schießen sie am Thanksgiving-Abend Granaten auf einen US-Stützpunkt mitten in Bagdad. Augenblicke später sind die Männer, die sich selbst Widerstandskämpfer nennen, im abendlichen Verkehrschaos der Metropole untergetaucht. Assan und seine Mitstreiter zeigen sich vor der Kamera nur vermummt. "Wir haben geschworen, sie aus unserem Land zu vertreiben", prophezeit der Anführer der Untergrundkämpfer.

Die Männer sind Mitte 20, vor dem Krieg waren viele von ihnen Studenten. Mit Bin Laden hätten sie nichts am Hut, sagt Assan. Es gebe viele Gruppen wie ihre im ganzen Land. Sie würden so lange weiter gegen die Amerikaner kämpfen, bis ihr Land befreit sei: "Wir liefern ihnen ein zweites Vietnam".

SPIEGEL TV zeigt exklusiv Bilder eines französischen Kamerateams, dem es gelungen ist, die Widerstandskämpfer in Bagdad zu begleiten.







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