Der Terrorangriff auf New York Protokoll eines Infernos
4600 Menschen starben bei der Attacke. Die Hoffnung, unter den Trümmern der Zwillingstürme Überlebende zu finden, schwand schnell. Die meisten der Opfer sind zu Asche verbrannt. Wie lange es dauern wird, bis 200.000 Tonnen Stahl und 322.000 Kubikmeter Beton beseitigt sind, weiß niemand.
Polizei und Militär haben einen Sicherheitskreis um das Gebiet im Südwesten Manhattans gezogen. Doch vor den Trümmern scheint alles stillzustehen. Die meisten Helfer warten. Wenige nur können sich auf den Hügeln bewegen. In Zwölf-Stunden-Schichten rutschen sie über den Schutt, graben mit den Händen in den Resten, weil niemand wagt, mit schwerer Technik in eine Masse zu stoßen, deren Zusammensetzung kein Mensch begreifen kann.
SPIEGEL-TV-Autor Ralph Quinke hat die ersten 48 Stunden nach der Katastrophe protokolliert - mit bislang unveröffentlichtem Material direkt vom Ort des Infernos, der jetzt Ground Zero heißt.
DAS PROTOKOLL DES IRRSINNS
Der Tag des Terrors
Die zweite Folge der SPIEGEL-Serie über den 11. September beschreibt, wie sich die Terroristen in den USA auf ihren Anschlag vorbereiten, wie sie die Flugzeuge in das World Trade Center lenken - und wie ihre Opfer versuchen, den Türmen zu entkommen. mehr...
REKONSTRUKTION EINES MASSENMORDS
Wettlauf mit dem Tod
Der dritte Teil der SPIEGEL-Serie über den 11. September beschreibt den Einschlag der zweiten Maschine ins World Trade CENTER, die dramatische Flucht der Überlebenden aus den brennenden Türmen - und den heroischen Versuch der Passagiere an Bord der entführten United Airlines 93, einen weiteren Anschlag zu verhindern. mehr...
- Fotostrecke 1: New York in Angst und Schrecken
- Fotostrecke 2: Das Ende eines Wahrzeichens
- Fotostrecke 3: Trümmer in Manhattan
- Fotostrecke 4: Panik und Entsetzen
- Fotostrecke 5: Manhattan unter Schutt und Asche
WORLD TRADE CENTER
Flucht aus dem Aufzug im 50. Stock
Am Morgen des 11. September kämpften fünf Männer im 50. Stock des World Trade Centers ums Überleben. Sie steckten im Aufzug fest, nachdem das erste Flugzeug in den Nordturm gerast war. Ein Augenzeugenbericht aus der "New York Times". mehr...
- Ein deutscher Retter am WTC: "Plötzlich war es Nacht in Manhattan"
- Abschied per Handy: "Ich liebe dich, ich springe jetzt"
- Gespräch mit einem Überlebenden: "Oh mein Gott, haste Schwein gehabt"
- Überlebende: "Dieses Flugzeug kam genau auf mich zu"
- Augenzeugen berichten: "Dann hörte ich die Flugzeugmotoren"
- Anrufe aus der Hölle: "Ich liebe dich, ich liebe dich sehr"
- Augenzeuge: "Es regnete Körper"
- Augenzeugenbericht aus New York: Apokalypse am frühen Morgen
NEW YORK IM AUSNAHMEZUSTAND
Der unsichtbare Feind
Die Metropole schien nach den Terroranschlägen in ihrem Überlebenswillen ungebrochen zu sein. Das Auftauchen der Anthrax-Briefe löst jetzt eine zweite Schreckenswelle aus. Die Stadt ist in ihrem Selbstbewusstsein tief verletzt. mehr...
COMPUTERGRAFIK
Das Ausmaß des WTC-Desasters
Experten haben die Schäden in Süd-Manhattan inzwischen genau untersucht und aufgelistet. Eindrucksvoller als alle Statistiken dokumentieren jedoch computergenerierte, dreidimensionale Karten das Ausmaß der Zerstörung. mehr...
REAL-VIDEO
Terror-Anschlag auf Amerika
Am 11. September krachten im Abstand von 18 Minuten zwei Flugzeuge in das World Trade Center, das wenig später in sich zusammenstürtzte. Rund 4600 Menschen starben bei der Attacke. Sehen Sie die Bilder vom Terror-Anschlag auf die USA.