Wenn Polizisten im Dienst ihr Leben lassen: Tod in Uniform - DER SPIEGEL
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Wenn Polizisten im Dienst ihr Leben lassen Tod in Uniform

Im vergangenen Jahr wurden acht Polizeibeamte im Dienst ermordet. So viele wie noch nie in einem Jahr in der Geschichte der Bundesrepublik. Allein in Dortmund wird an einem Tag, von einem wild um sich schießenden Täter aus der Neonazi-Szene, das Leben von drei Beamten ausgelöscht.
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Bedingt durch schlechte Ausrüstrung und einem unaufhaltsamen Anstieg der Bewaffnung und Gewalt innerhalb der Gesellschaft, ist der Job im Streifenwagen der mit Abstand gefährlichste bei der Polizei. Das spezielle Eigensicherungstraining der Beamten wurde nach den Morden verschärft, das Schießtraining verbessert. In Berlin werden Polizisten speziell durch SEK-Trainer für mögliche Horrorszenarien im Dienst ausgebildet. Doch trotz aller Schulung gibt es immer wieder Situationen, in denen Beamte plötzlich in die Mündung eines Revolvers blicken.

SPIEGEL TV sprach mit Trauma-Experten, Kriminalitätsforschern und den Opfern von Gewalttaten. In Berlin erschießt ein betrunkener Autofahrer einen Polzisten und verletzt zwei Beamte schwer. Die beiden Überlebenden berichten über die schrecklichsten und längsten Minuten in ihrem Leben und den qualvollen Weg zurück in die Normalität. In Mannheim wird ein Beamter von einem 16-jährigen Täter rücklings erstochen. Der Vater des Opfers, seit vierzig Jahren Polizist, redet über Schmerz und Trauer, Rachegefühle und das Versagen der Justiz.


INTERVIEW

"Tödliche Falle Routine"

Udo Scheu ist Landespolizeipräsident in Hessen und Leiter der bundesweiten Arbeitsgruppe "Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte". Mit SPIEGEL ONLINE sprach er über tödliche Angriffe auf Polizisten, die Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen und "Eigensicherungsmaßnahmen" der Beamten. mehr...






DREIFACHER POLIZISTENMORD

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