HP-Compaq-Votum Ergebnis erst in zwei Wochen
Cupertino/Newark - Das teilte der Wirtschaftsprüfer IVS Associates am Dienstag mit, der die Stimmen der HP-Anteilseigner auszählen wird. Die Aktionäre des zweitgrößten Computerkonzerns der Welt treffen sich am Dienstag in Cupertino (Kalifornien), um über die Fusion im Wert von 20,8 Milliarden Dollar abzustimmen.
Am Mittwoch werden die Aktionäre des Übernahmekandidaten Compaq ebenfalls über die Fusion mit HP beraten und abstimmen. Während beim Votum der HP-Investoren ein knappes Ergebnis erwartet wird, gilt die Zustimmung der Compaq-Aktionäre als sicher.
Heute ist Carlys Schicksalstag
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Vom Ausgang des Votums der HP-Aktionäre hängt auch das Schicksal von Carly Fiorina ab. Sie hatte in den vergangenen sechs Monaten allein rund 100.000 Flugmeilen hinter sich gebracht, um HP-Eigner in den USA und im Ausland persönlich zu besuchen und sie vom Vorteil der Fusion zu überzeugen. Vor der entscheidenden Abstimmung hatten sich rund 22 Prozent der Aktionäre gegen die Fusion ausgesprochen, neun Prozent hatten sie befürwortet.
Als entschiedenster Gegner der Milliarden-Fusion war Walter Hewlett, Sohn des HP-Mitbegründers William Hewlett, gegen Fiorina angetreten. Die Übernahme des drittgrößten Computerkonzerns der Welt aus Houston (Texas) werde bei HP den Profit schmälern, erklärte Hewlett.
Auf der Aktionärsversammlung in Cupertino besteht die letzte Möglichkeit, über die geplante Fusion abzustimmen. Die Stimmkarten sollen dann in die Büros von IVS Associates nach Newark im Staat Delaware gebracht und dort ausgezählt werden. Nach einem ersten Auszählungsgang wird IVS ein vorläufiges Abstimmungsergebnis veröffentlichen.