
Lange hat die Union die Grünen in aller Schärfe kritisiert. Doch seit die schwarz-rote Koalition im Stimmungstief hängt, ändert sich die Tonlage. Das hängt auch am Kurswechsel der Ökopartei.

Felix Hackenbruch arbeitet seit 2016 beim Tagesspiegel und hat dort vom Praktikum, über ein Volontariat und Stationen im Berlin-Ressort und beim Checkpoint bis zur Stelle im Hauptstadtbüro eine Ochsentour hinter sich. Als politischer Korrespondent berichtet er seit 2021 schwerpunktmäßig über die Grünen und das Wirtschaftsministerium sowie seit der Bundestagswahl 2025 auch über die Union.

Lange hat die Union die Grünen in aller Schärfe kritisiert. Doch seit die schwarz-rote Koalition im Stimmungstief hängt, ändert sich die Tonlage. Das hängt auch am Kurswechsel der Ökopartei.

Ende Juni läuft der Tankrabatt aus. Weil ein Ende des Iran-Krieges nicht absehbar ist, rufen Politiker aus der CDU wie Berlins Regierender Bürgermeister und aus der SPD nach einer Verlängerung des Rabatts.

Deutschland kauft über den Staatskonzern SEFE bis in die 2050er Jahre Gas aus Kanada. Die Wirtschaftsministerin begrüßt den Deal, dabei muss Deutschland bis 2045 klimaneutral werden.

Trotz des großen Rückstands auf die AfD verzichtet die CDU in Sachsen-Anhalt bei ihrem Landesparteitag auf prominente Unterstützung aus Berlin. Spitzenkandidat Schulze kritisiert immer offener den Kanzler.

Er ist schon so unpopulär wie kein Kanzler vor ihm, nun wird in der CDU offenbar sogar über einen Wechsel von Friedrich Merz diskutiert. Sein Umfeld reagiert in aller Schärfe.

Die USA, China und Russland streben eine imperiale Dreiteilung der Welt an, warnt der frühere Außenminister. Im Interview spricht er über eine EU-Verteidigungsunion, einen AfD-Bundeskanzler und die Schwäche der SPD.

Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) sieht in der CDU Anhänger von Koalitionen mit der AfD. Er sieht die CDU in einem solchen Fall vor einer Spaltung.

Andrij Melnyk hält die EU für einen guten Vermittler im Krieg gegen Russland. Der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel traut er die Aufgabe aber nicht zu.

Altkanzlerin Merkel kritisiert, Europa bemühe sich zu wenig um den Frieden in der Ukraine. Grünen-Politikerin Göring-Eckardt ist empört, doch ein Politologe sieht durchaus Chancen für Vermittlung.

Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) ruft die schwarz-rote Koalition zu grundlegenden Sozialreformen auf und beklagt einen „dramatischen Niedergang“ der SPD.

Am Freitag tagte die Energiepreis-Taskforce zum Tankrabatt. Der läuft zum 1. Juli aus, ein Preissprung dürfte die Folge sein. Wie will die Bundesregierung das verhindern? Darüber herrscht Uneinigkeit.

Eine nur knapp gescheiterte Stellvertreter-Wahl im Ausschuss für Wirtschaft und Energie schlägt hohe Wellen. Die Interpretation des Vorgangs könnte kaum unterschiedlicher sein.

Nach langem Ringen will Schwarz-Rot mit einem neuen Heizungsgesetz den Einbau von Öl- und Gasheizungen auch in Zukunft erlauben. Doch in den ersten Bundesländern wächst die Kritik daran.

Er sitzt seit 13 Jahren im Bundestag, zeltet in Sitzungswochen und setzt sich für weniger Gehalt ein. Der SPD-Politiker Johannes Fechner über abgehobene Abgeordnete und Debatten in der Duschschlange.

Die Krisenstimmung hält an, in Umfragen erreicht die AfD immer neue Höchstwerte. Ein Politologe und ein Psychologe haben Ideen, um einen Durchmarsch der Rechtsradikalen zu verhindern.

Mama Berlin: Eine verkaufte Schrippen im Nachtleben, andere halten Nachbarschaften zusammen. Zehn Muttertags-Porträts zwischen Erbsenmilch, echter Fürsorge und dem großen Berlin-Gefühl.

In der Energiekrise werben die Grünen für ein temporäres Tempolimit, doch im Verkehrsausschuss wird ihr Gesetzentwurf nicht von Experten diskutiert. Deshalb gehen sie nun einen ungewöhnlichen Schritt.

Die geplante Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro scheitert am Widerstand der Länder. Für den Kanzler wird das Veto seiner Parteifreunde zur Blamage. Intern wachsen die Zweifel an Merz.

Seit einem Jahr regieren Union und SPD. Die Aufbruchstimmung ist längst Frust gewichen, die Umfragen sind mies. Dabei hat die Koalition zahlreiche Erfolge vorzuweisen.

Zu seinem ersten Amtsjubiläum kämpft Bundeskanzler Merz gegen wachsende Unzufriedenheit und einen renitenten Koalitionspartner. Den Konflikt mit US-Präsident Trump spielt er herunter.

Ein Jahr nach Amtsantritt wird Friedrich Merz von allen Seiten kritisiert. Mit seinen Ansagen an die SPD versucht er zumindest, die eigenen Reihen zu schließen. Doch dort bleibt man skeptisch.

Die Partei- und Fraktionschefs der Grünen verlassen in einer konzertierten Aktion die Plattform X. Doch selbst bei den eigenen Abgeordneten kommt das nicht gut an.

Weil der bisherige Justiziar der Unionsfraktion neuer Chef am Bundesrechnungshof werden soll, schlägt Spahn den 44-jährigen Plum vor. Der hat eine Vorgeschichte.

Den 1. Mai will Franziska Brantner erhalten, doch um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, fordert die Grünen-Chefin höhere Steuern für Reiche, Bürokratieabbau und niedrigere Strompreise.
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