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Zinskonto

Die jeweils 5 besten Tagesgeld- und Festgeldkonten

Es gibt wieder Zinsen für Ersparnisse. Ob Tages- oder Festgeld – über 2 Prozent p. a. sind derzeit möglich. Welche Banken die meisten Zinsen im Oktober 2026 bieten, zeigen unsere Zinskonten-Vergleichsrechner.

Zinsen bekommen statt bezahlen – nachdem sich das Sparen in den letzten Jahren nicht gelohnt hat, gibt es seit 2023 immer mehr attraktive Tages- und Festgeldkonten. Über 4 Prozent waren sogar möglich. Tages- oder Festgeldkonen bieten gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten nicht die beste Rendite, aber mit Abstand das geringste Risiko.

Im Folgenden zeigen wir die besten Angebote für Festgeld- und Tagesgeldkonten laut Vergleichsrechner.

Die 5 besten Tagesgeldkonten im Vergleich

 

Die 5 besten Festgeldkonten im Vergleich

 

Was sind Tages- und Festgeldkonten?

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um ein auf Guthabenbasis geführtes Konto bei einer Bank. Anders als oftmals beim Girokonto wird das Guthaben verzinst – die Zinsen fallen aktuell wieder etwas höher aus. Der große Vorteil ist, dass man täglich auf das Geld zugreifen und es auf das eigene Girokonto überweisen kann. Es gibt keine feste Laufzeit oder Kündigungsfrist. Daher kommt der Begriff Tagesgeld, weil zu jedem Tag darauf zugegriffen werden kann.

 

Die Festgeldkonten unterscheiden sich dadurch, dass eine feste Anlagedauer vereinbart wird, zum Beispiel 6, 12 oder 24 Monate. Während dieser Zeit ist keine Verfügung über das Guthaben möglich. Dafür sind die Zinsen höher als beim Tagesgeld. Nach Ende der Laufzeit kann man erneut entscheiden, ob man das Geld frei verfügbar haben möchte oder es wieder für einen bestimmten Zeitraum anlegt.

 

Diese Arten von Tages- und Festgeldkonten gibt es

Bei den Tagesgeldkonten dominieren zwei Varianten. Entweder ist das Konto direkt an das Girokonto einer Bank gekoppelt. Oder es wird separat bei einer Direktbank als reines Tagesgeldkonto eröffnet. Die meisten Festgeldkonten werden ebenfalls bei Direktbanken angeboten, aber auch Filialbanken bieten eigene Festgeldprodukte.

Neben den klassischen Festgeldkonten gibt es Varianten wie das Flex-Festgeld. Hier ist eine vorzeitige Verfügung möglich, allerdings zu dem Preis, dass dann nur ein niedrigerer Zinssatz gezahlt wird. Beim Treppenfestgeld steigt der Zinssatz mit zunehmender Anlagedauer stufenweise an.

Welche Konditionen gibt es?

Die wichtigste Kennzahl beim Tagesgeld ist aktuell der Zinssatz. Dieser bewegt sich je nach Anbieter unterschiedlich. Zum Vergleich: Auf Guthaben auf dem Girokonto gibt es schon seit längerer Zeit so gut wie keine Zinsen mehr. Der Vorteil des Tagesgeldes liegt in der täglichen Verfügbarkeit.

Bei Festgeldkonten ist der garantierte Zinssatz für die jeweilige Laufzeit entscheidend. Je nach Angebot und Marktlage sind hier durchaus höhere Zinsen bei Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten möglich. Bei großen Anlagesummen bieten einige Banken Staffel- oder Bonuszinsen an.

Gebühren fallen bei Tages- und Festgeld in der Regel keine an. Ausnahmen gibt es manchmal bei Festgeldkonten, wenn eine vorzeitige Verfügung gewünscht ist. Hier werden teilweise Entgelte fällig.

Wichtig ist auch, dass die Einlagen über die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert sind. Meist sind dies 100.000 Euro, außerhalb der Euro-Zone gelegentlich auch etwas weniger. Bei sehr hohen Summen bietet sich eine Risikostreuung durch die Auswahl mehrerer Banken an.

Vor- und Nachteile von Tages- und Festgeld

Der Vorteil vom Tagesgeld ist, dass man jederzeit auf das Guthaben zugreifen kann. Es ist keine längere Bindung erforderlich. Allerdings sind die Zinserträge im Marktumfeld überschaubar und gleichen eher die Inflation aus.

Beim Festgeld versprechen die festen Laufzeiten und Zinssätze eine gewisse Planungssicherheit. Insbesondere bei höheren Anlagesummen wirkt sich der Zinseszinseffekt positiv aus. Dem stehen der Nachteil fehlender Flexibilität und mögliche Zinsverluste bei vorzeitiger Auflösung gegenüber.

Wann empfehlen sich Tages- oder Festgeldkonten?

Tagesgeldkonten eignen sich gut, um kurzfristige Rücklagen vorzuhalten. Hier sollte aber eine Grenze von 2 bis maximal 3 Nettomonatsgehältern nicht überschritten werden. Alles darüber hinaus lässt sich mit Termingeld, also Festgeldkonten gewinnbringender anlegen.

Festgeldkonten mit Laufzeiten ab 12 Monaten eigenen sich für längerfristige Geldanlagen, wenn man auf die Zinserträge für einen bestimmten Zeitraum verzichten kann. Wichtig ist, die Laufzeit an den eigenen Sparzielen auszurichten.

Eine Streuung des Anlagevermögens über Tagesgeld- und Festgeldkonten auch in Kombination mit anderen Anlageformen wie Aktienfonds sind empfehlenswert. Hier kommt es darauf an, die eigenen Ziele und Risikoneigung zu berücksichtigen.