Wer seine THG-Quote verkauft, konnte bis 2023 noch bis zu 350 Euro im Jahr erzielen. Seitdem schwanken diese Prämien. Wir zeigen in unserem THG-Rechner, wo man das meiste Geld bekommt.
Die THG-Prämie bietet nach wie vor eine attraktive Einkommensquelle für Elektroautobesitzer, die ihr Fahrzeug emissionsfrei betreiben. Durch den fehlenden Ausstoß von Abgasen können Besitzer von Elektroautos die THG-Quote verkaufen und so pro Jahr Geld verdienen.
Gegenwärtig ist geplant, die Prämie bis zum Jahr 2030 auszuzahlen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich der Betrag für das THG-Angebot jederzeit ändern kann.
Alle Elektrofahrzeuge, die über eine entsprechende Zulassungsbescheinigung verfügen, sind berechtigt, an der THG-Quote teilzunehmen. Dies schließt vollelektrische PKWs, Roller, Motorräder, Nutzfahrzeuge und Busse ein. Sogar Leichtelektromobile wie der Renault Twizy sowie Leichtkrafträder können für die Registrierung zur THG-Quote in Betracht gezogen werden.
Der Erlös aus dem Verkauf der THG-Quote kann keiner spezifischen Einkunftsart zugeordnet werden. Daher gelten die erhaltenen Zahlungen als "privat" und unterliegen nicht der Einkommensteuer.
Elektroauto-Besitzer können durch die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) jährlich bis zu 400 Euro einsparen. Dieser Betrag stellt einen positiven finanziellen Aspekt dar, der sich über mehrere Jahre hinweg aufsummieren kann, sowohl für private als auch gewerbliche Halter. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Höhe des Einsparpotenzials nicht fest garantiert ist. Der Wert wird durch den Handel mit THG-Quoten bestimmt, wobei Angebot und Nachfrage den Preis beeinflussen. Mehr Informationen hierzu haben wir an anderer Stelle zusammengefasst.