Handytarife ohne Anschlussgebühr im Überblick
In Kooperation mit TARIFFUXX

// 12.10.2026 09:31 Uhr von

Handytarif ohne Anschlussgebühr: 60 GB monatlich kündbar für 10 Euro

Handytarife ohne Anschlusspreis bei heise vergleichen (KI-generiertes Symbolbild)
Auf den Punkt gebracht
  • 0 Euro Anschlusspreis heißt nicht „kostenloser Tarif“
  • Besonders attraktiv sind Tarife ohne diese Anschlussgebühr, wenn sie monatlich kündbar sind
  • Wer längerfristig plant, sollte lieber auf die Effektivkosten über 24 Monate achten
  • Ob Startpaket-Preis, Anschlusspreis, Anschlussgebühr, Aktivierungsgebühr oder Bereitstellungskosten: Alle Begriffe meinen dasselbe – und fallen der Wahrnehmung nach willkürlich aus
  • Nur wenige Anbieter verzichten auf den Anschlusspreis – ausgewählte stellen wir vor

Handytarife ohne Anschlussgebühr sparen die einmaligen Startkosten beim Tarifabschluss. Normalerweise können hier zusätzliche Kosten anfallen. Werden diese auch Bereitstellungspreis oder Anschlusspreis genannte Position eingespart, bleibt der Einstieg für Sie günstiger. Besonders relevant werden niedrige Aktivierungsgebühren, wenn es sich um monatlich kündbare Handyverträge handelt. Wir haben ausgewählte Empfehlungen für Sie.

Empfehlungen ohne Anschlusskosten

Diese monatlich kündbaren Tarife (wir berücksichtigen in den Empfehlungen keine 24-Monats-Tarife) gibt es derzeit ohne Anschlussgebühr zu besonders attraktiven Konditionen.

Vodafone-Netz (D2)

AnbieterAktion
💡SparSIM60 GB Für 9,99 €
💡SIMon mobile80 GB für 10,99 € – gilt nur bei Rufnummernmitnahme & Gutscheincode: DEAL1

Telekom-Netz (D1)

AnbieterAktion
💡fraenk30 GB für 10 € – (Gutscheincode: TARIFFUXX5) 

Telefónica-Netz (O2)

AnbieterAktion
💡Unlimited MobileUnlimited 50 Mbit/s für 19,99 €
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Tarife ohne Anschlusspreis nicht immer automatisch günstig

Ein Tarif ohne Anschlusspreis ist nicht automatisch auch ein günstiger Handytarif. Für unsere Tarifrechner sind immer die effektiven Kosten über einen Zeitraum von 24 Monaten maßgeblich. Wer jedoch nur wenige Monate einen Tarif als „Überbrückung“ sucht, sollte genauer auf diese einmaligen Zusatzkosten achten.

Handytarife ohne Anschlussgebühr richtig bewerten

Beim Start eines neuen Mobilfunktarifs berechnen Anbieter häufig eine einmalige Gebühr. Diese kann unterschiedlich heißen. Gebräuchlich sind die Bezeichnungen Anschlusspreis, Anschlussgebühr, Bereitstellungspreis oder Aktivierungsgebühr.

Gemeint ist in der Regel derselbe Kostenblock: eine einmalige Zahlung zum Vertragsstart oder bei Aktivierung der SIM-Karte (Prepaid). Bei Handytarifen ohne Anschlusspreis liegt dieser Wert tatsächlich bei 0 Euro. Dadurch entfallen diese einmaligen Anschlusskosten beim Abschluss.

Bewertung nach einmaligen und laufenden Kosten

Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen einmaligen und laufenden Kosten.

  • Der Anschlusspreis fällt nur zum Start an
  • Die monatliche Grundgebühr wird regelmäßig berechnet

Ein Tarif ohne Anschlusspreis kann deshalb attraktiv sein, muss aber immer zusammen mit den laufenden Kosten bewertet werden.

Auswahlkriterien: 0 Euro Startpreis und flexibel bleiben

Für diesen Ratgeber steht nicht ein vollständiger Marktvergleich im Vordergrund. Denn eine Filtermöglichkeit nach „0 Euro Anschlusspreis“ gibt es in unseren Tarifrechnern nicht – eben weil die Effektivkosten über 24 Monate die echte „Währung“ zur langfristigen Bewertung eines Mobilfunktarifs ist.

Stattdessen möchten wir Ihnen an dieser Stelle Beispiele vorstellen, bei denen der Anschlusspreis entfällt und somit nur die regulären Kosten bezahlt werden müssen. Dafür berücksichtigen wir nur Anbieter beziehungsweise Tarife, die schon seit Längerem auf einen Startpreis verzichten – und nicht kurzfristige, schnell wechselnde Aktionstarife, bei denen Sie sich jetzt beeilen sollten.

Ein sinnvoller Zusatzvorteil ist dabei monatlich kündbar. Das macht Tarife flexibler und reduziert das Risiko einer langen Bindung.

Ein Tarif „ohne Anschlussgebühr“ ist nicht „kostenlos“

Ein Handyvertrag ohne Anschlusspreis verursacht beim Abschluss keine einmaligen Anschlusskosten. Der Tarifstart wird also nicht durch eine zusätzliche Aktivierungsgebühr verteuert.

Das bedeutet aber nicht, dass der Tarif kostenlos ist. Die monatliche Grundgebühr fällt hier (weiterhin) an. Auch andere einmalige Kosten können möglich sein, etwa Versandkosten oder Kosten für eine SIM-Karte. Deshalb sollte man immer den Gesamtpreis prüfen und nicht nur auf den entfallenden Anschlusspreis achten. Tarife ohne Grundgebühr sind eher selten – 

Tarife ohne Anschlusspreis im Telekom-Netz

Während congstar Prepaid-Tarife des Öfteren für 1 Euro Startpreis angeboten werden, ist das Prinzip „0 Euro Anschlusspreis“ bei der congstar-Marke fraenk fest verankert. Die monatlich kündbare fraenk FLAT kostet Sie 10 Euro pro Monat – andere Tarife im Telekom-Netz sind hier nicht so konsequent.

Tarife ohne Anschlusspreis im Vodafone-Netz

Im Vodafone-Netz begegnet uns diese Annehmlichkeit häufiger: Erwähnenswert ist hier zum einen das Angebot von SIMon mobile ab 8,99 Euro, zum anderen die Prepaid Allnet-Flat vom Netzbetreiber: CallYa.

Tarife ohne Anschlusspreis im Telefónica-Netz

Im Telefónica-Netz sieht das Marktgeschehen seit der Abschaffung der o2-Freikarte nicht mehr so attraktiv aus. Bei Anbieter Blau punkten die Flex-Tarife immer wieder einmal ohne Anschlusspreis. Fest verbrieft ist das aber nicht.

Darum reicht „kein Anschlusspreis“ allein nicht aus

Ein Tarif ohne Anschlussgebühr spart Geld beim Start. Für die Gesamtbewertung reicht dieser Vorteil aber nicht aus. Ein höherer Monatspreis kann die Ersparnis schnell aufheben, besonders bei längerer Laufzeit.

Effektivpreis als echte Messgröße

Wichtiger als der einzelne Kostenpunkt ist der Effektivpreis. Er zeigt, wie teuer der Tarif über den relevanten Zeitraum tatsächlich ist. Dabei fließen Grundgebühr, einmalige Kosten, Rabatte und mögliche Preisänderungen nach einer Aktion ein. Die heise Tarifrechner verwenden diesen Wert als Sortierungsreihenfolge.

Echte 0 Euro – oder nur Erstattung?

Bei „echten“ 0 Euro Anschlusspreis wird diese Einmal-Gebühr gar nicht erst berechnet, es kommt hier nicht zur Zahlung. Das ist die transparenteste und zugleich auch komfortabelste Variante. Der Tarif startet ohne zusätzliche Anschlusskosten, sofern keine anderen einmaligen Kosten anfallen.

Anders sieht es bei Erstattungsaktionen aus. Hier kann die Anschlussgebühr zunächst berechnet und später gutgeschrieben werden. Das kann automatisch passieren. Manchmal ist aber eine aktive Handlung nötig, etwa eine SMS, ein Aktionscode, eine Registrierung in einer App oder die Einhaltung einer Frist.

Vor dem Abschluss sollte deshalb klar sein, welche Variante gilt. Eine Erstattung ist nur dann zuverlässig ein Vorteil, wenn die Bedingungen verständlich sind und rechtzeitig erfüllt werden können.

heise Vergleichsrechner zeigt 0 Euro Anschlusspreis

In unseren Vergleichsrechnern erkennen Sie echte 0 Euro an der Kostenposition „einmalig“. Wird tatsächlich keine Gebühr erhoben, rechnen wir diesen mit 0 Euro ein. Wird er zunächst fällig, lässt er sich aber nachträglich gutschreiben, erfassen wir diesen komplett und legen im Gegenzug eine Erstattung in identischer Höhe an – so, wie Zahlungen auch tatsächlich von Ihrem ab- oder zufließen.

Hinweis
Dieser Vergleichsrechner bildet nicht den aktuellen Gesamtmarkt ab, sondern bietet lediglich eine Auswahl der Anbieter, die schon seit längerer Zeit keine Anschlussgebühr mehr erheben. Einzelne Aktionstarife können fehlen.
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„Nur“ den Anschlusspreis gespart: Lohnt sich das denn überhaupt?

Ein Handytarif ohne Anschlusspreis spart Startkosten und macht den Tarifabschluss günstiger. Ein guter Deal ist er aber nur, wenn auch die laufenden Kosten und Tarifbedingungen stimmen. Besonders praktisch ist ein Tarif ohne Anschlusspreis, wenn er zusätzlich monatlich kündbar ist. Dann bleibt man flexibel und kann den Tarif wechseln, falls Datenvolumen, Netz oder Preis nicht passen.

Bei langen Laufzeiten fällt eine einmalige Anschlussgebühr rechnerisch weniger stark ins Gewicht. Die vorgestellten Tarife zeigen exemplarisch Angebote mit 0 Euro Anschlusspreis, nachvollziehbaren Kosten und möglichst flexibler Nutzung.

Ein Angebot ist vor allem dann überzeugend, wenn mehrere Punkte zusammenpassen: Kein Anschlusspreis, faire Grundgebühr, ausreichendes Datenvolumen, passendes Netz und klare Kosten nach der Aktion. Unser Zusatz-Tipp: Wenn es dann auch noch einen hohen Wechselbonus für die Mitnahme der Rufnummer gibt, lohnt es sich besonders.

Kurzfristig ja, langfristig nein

Vor dem Abschluss sollten Sie aber immer prüfen, ob der Tarif an sich – gemeint sind insbesondere Grundgebühr, Datenvolumen und Netz – überhaupt zum eigenen Bedarf passen. Zum kurzfristigen „Überbrücken“ – das sogenannte „Zwischenparken“ einer bestehenden Handynummer  – sind Handytarife bis maximal 10 Euro Grundgebühr ideal. Wer langfristig sucht, sollte allerdings nicht auf die Einmalkosten, sondern auf den Effektivpreis über die komplette Laufzeit (von 24 Monaten) achten.

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Daniel

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Daniel

Mobilfunkexperte und im Business Development für die Entwicklung praxisnaher Vergleiche zuständig. Schreibt über Tarife, Smartphones und Verbraucherthemen – kritisch, fundiert, fair und aus Nutzerperspektive. Hat seine Rufnummer bisher bei jedem Anbieterwechsel mitgenommen. Nutzt ein iPhone.

Bildquellen: KI-generiertes Symbolbild