Kam der Erbauer der Kultanlage aus den Alpen? Aufruhr in Stonehenge
Selbstverständlich ging man bisher davon aus, dass es ein Einheimischer war, der vor über 4000 Jahren die tonnenschweren Steine kreisförmig aufstellen ließ. Eine Theorie, die nach jüngsten Entdeckungen ins Wanken gerät. Denn im vergangenen Mai hatten britische Archäologen ganz in der Nähe von Stonehenge das Grab eines reich ausgestatteten Mannes entdeckt, der offenbar eine lange Reise unternommen hatte, bevor er hier zur ewigen Ruhe gebettet wurde.
Untersuchungen ergaben, dass der Verstorbene - mittlerweile bekannt als "Archbury Archer" - just in der Zeit gelebt hatte, als Stonehenge erbaut wurde. Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass der Mann im Alter von etwa 40 Jahren starb, ein steifes Knie hatte und sein Zahnschmelz Rückschlüsse darauf zuließ, dass er keineswegs in Großbritannien, sondern irgendwo am Rande der Alpen aufgewachsen war.
Es stellt sich daher die berechtigte Frage, ob die Erbauer von Stonehenge vielleicht gar keine Ur-Briten, sondern möglicherweise Immigranten aus dem Gebiet des heutigen Österreich, der Schweiz oder gar Deutschland waren. SPIEGEL TV- Mitarbeiter Dirk Schulze hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht.
STONEHENGE
Amboss im Grab
Wurde Stonehenge von Gastarbeitern errichtet? Forscher entdeckten nahe dem berühmten Steinkreis das Skelett eines Alpenbewohners. mehr...
SCHOCK FÜR DIE BRITEN
Ist Stonehenge ein "Steinhenge"?
Der Erbauer des berühmten Steinkreises Stonehenge könnte, wie neue archäologische Erkenntnisse zeigen, aus der Alpenregion stammen. Die britische Presse ist schockiert. mehr...
Weitere Artikel zum Thema:
- Druiden im Regen: Sonnenwende in Stonehenge
- Stonehenge: Kutten und Krawalle
- Rätselhaftes Monument: "Seahenge" wurde vor mehr als 4000 Jahren erbaut
- Astrokult in der Bronzezeit: Archäologen entdecken eine verschollene Hochkultur in Deutschland
- Archäologie: Der Sternenkult der Ur-Germanen
- Frühgeschichte: Steinzeittempel in Dresden
- Archäologie: Sonnenkult-Bauwerke in Ostdeutschland
Sehen sie außerdem im SPIEGEL TV Magazin:
Aufmarsch in der Wüste
-
Besuch bei den deutschen Soldaten in Kuweit
Verraten und verkauft
-
die missglückte Rettung der Kindersklaven von Abidjan
Jeder dritte ohne Job
-
Überleben in der Stadt mit der höchsten Arbeitslosenquote Deutschlands
Zurück zur Übersicht