Operation "Puschkin": Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer - DER SPIEGEL
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Operation "Puschkin" Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer

Bis heute graben Schatzsucher in der ganzen Welt nach dem Sagen umwobenen Bernsteinzimmer. Der Mythos des "achten Weltwunders" treibt Schatz-Expeditionen in die verwinkeltsten Ecken der Republik.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bizarre Theorien, abenteuerliche Fantasiegeschichten und fragwürdige Dokumente werden unter Eingeweihten gehandelt wie Wertpapiere. Doch wo liegen die Eichen-Paneelen mit den aufgeklebten Bernsteinstückchen wirklich, wo endete die Odyssee des "bedeutendsten Kunstraubes der Nazi-Zeit"? Etwa in einem der über 1000 Stollen in Thüringen oder einem der zugemauerten Keller zahlloser Burgen in Sachsen? Vielleicht ist es doch in den Verliesen des Königsberger Schlosses geblieben, womöglich dort verbrannt?

Über 20 Jahre lang hat sich auch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR an der Suche nach dem Bernsteinzimmer beteiligt. Mit der Wende war auch die "Operation Puschkin" beendet. Geblieben sind ein Teil der Akten und ein letzter Hinweis auf eine der größten, nie untersuchten, unterirdischen Geheimanlagen der Nazi-Zeit.

SPIEGEL TV-Autor Thomas Schaefer hat diese Spur in jahrelanger Recherchearbeit verfolgt. Sie führt in einen geheimen Stollen, in dem noch bis Kriegsende mehr als 3000 Menschen an einer Raffinerie für Flugzeugbenzin arbeiteten. Liegt hier das Bernsteinzimmer begraben?








FOTOSTRECKE BERNSTEINZIMMER

Rekonstruktion des "achten Weltwunders"

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SCHATZSUCHE


Zwei Haubitzen auf dem Dach

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ST. PETERSBURG

Zu Besuch im Bernsteinzimmer


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