
Indie-Rock-Seelenforscherin Sharon Van Etten spielt jetzt in einer Band. Auf ihrem ersten gemeinsamen Album beamen sich The Attachment Theory lustvoll zurück in die Achtziger.

Indie-Rock-Seelenforscherin Sharon Van Etten spielt jetzt in einer Band. Auf ihrem ersten gemeinsamen Album beamen sich The Attachment Theory lustvoll zurück in die Achtziger.

Regisseur Robert Eggers und Darsteller Bill Skarsgård haben sich an ein Remake von Murnaus Stummfilm-Klassiker „Nosferatu” gewagt. Ein Gespräch über Kindheitsobsessionen, Vampire und weibliche Rollenbilder.

Reunion des „Forrest Gump“-Teams mit Tom Hanks und Robin Wright. Die Comicverfilmung „Here“ packt Schicksale aus mehreren Jahrhunderten in ein Wohnzimmer.

Zwei versehrte Seelen: Jessica Chastain und Peter Sarsgaard spielen im Demenz-Drama „Memory“ ein Liebespaar, das in der Vergangenheit gefangen ist.

Die eigene und die Seelen anderer retten: Nick Cave und die Bad Seeds wagen auf ihrem Album „Wild God“ den musikalischen Zirkelschluss – und klingen dabei sogar lebensbejahend.

Gen-Z-Idol Hunter Schafer veredelt Tilman Singers vogelwilden Horrorfilm „Cuckoo“ mit einer furchtlosen Performance. Der deutsche Regisseur hinterlegt seine Visitenkarte in Hollywood.

Slasher-Hommage im Neonlicht: Ti West bringt seine „X“-Trilogie zu einem fröhlich-geschmacklosen Ende, wieder mit Mia Goth als Kraftzentrum.

England versinkt unter Wassermassen, während ein neues Leben beginnt. Mahalia Belos „The End We Start From“ erzählt vom Mutterwerden inmitten der Apokalypse.

So klingt Wiederbelebung: Annie Clark alias St. Vincent gelingt mit ihrem Album „All Born Screaming“ nichts Geringeres als die Reanimation eines todgeglaubten Genres – der Rockmusik.

Der Neo-Noir-Krimi „Only the River Flows” von Shujun Wei entwirft ein atmosphärisch dichtes Porträt von China in den 1990er Jahren.

Sound ist das Motto dieser Woche. Warum man bei „The Zone of Interest“ und „Dune“ ganz genau hinhören sollte, lesen Sie hier.

Im Dokumentarfilm „Intercepted” kontrastiert Oksana Karpovych lange Tableaus von den Kriegszerstörungen in der Ukraine mit privaten Telefonaten russischer Soldaten. Eine Begegnung mit der Regisseurin.

„Get Up, Stand Up!“ Bob Marleys Leben für den Frieden wurde verfilmt und dabei nichts ausgelassen. Welche Filme Sie diese Woche aber getrost links liegen lassen können, lesen Sie hier.

Felipe Gálvez’ eindrucksvoller Debütfilm „Colonos” erzählt im Gewand des Westerns von der gewaltvollen Kolonialisierung Chiles Anfang des 20. Jahrhunderts.

Bryce Dallas Howard spielt in „Argylle“ eine Bestsellerautorin, deren Spionageromane etwas zu realistisch sind. Wer keinen gesteigerten Wert auf Logik legt, wird Spaß mit der Actionkomödie haben.

Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi hat in Hollywood inzwischen Carte blanche – und nun die Fußball-Komödie „Next Goal Wins“ gedreht. Ein Gespräch über Außenseitertum, kulturelle Stereotype und fluide Geschlechtermodelle in Polynesien.

Justine Triets preisgekröntes Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ ist bei unseren Kritikerinnen der Film des Jahres. Mit Celine Song, Alice Diop und Molly Manning Walker haben es aber auch drei Debütantinnen in die Bestenliste geschafft.

Ganz schön viel deutsches Kino an diesem Donnerstag. Ob Venedig-Ausläufer oder schon Oscar-Kandidaten, die großen Titel versprechen viel und die Erwartungslosen werden dem gerecht.

Sein Mantra: Keine Empathie. David Fincher seziert in „The Killer” den zynischen Geist eines Auftragsmörders.

Die Ausnahme-Athletin Diana Nyad will von Kuba bis nach Florida schwimmen: In „Nyad“ wird sie von Annette Bening verkörpert, mit Jodie Foster als Coacherin.

Donnerstag ist Kinotag. Neben dem groß angekündigtem Epos von Martin Scorsese begegnen einem diese Woche verzweifelte Hochzeits-Caterer oder Haie auf der Leinwand. Was davon lohnt sich?

Gareth Edwards zeichnet in dem Science-Fiction-Film „The Creator“ ein überaus gegenwärtiges Bedrohungsszenario. Und fragt nach dem Wert des künstlich geschaffenen Lebens.

Sie hatte schon einen Vertrag mit Universal Music und ging dann doch lieber eigene Wege. Porträt der Musikerin Anica Russo, die am Mittwoch in Berlin bei der Fête de la Musique spielt.

Zugängliche Keyboard-Figuren und ausfransende Instrumentalparts. The War On Drugs haben in 18 Bandjahren einen Sound entwickelt, der auch live in Berlin überzeugt.
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