Satellitenbilder aus dem Norden Nigerias zeigen enorme Verwüstungen im Dorf Baga. Die von Amnesty International veröffentlichten Aufnahmen belegen das Ausmaß der jüngsten Gräueltaten von der Terrorsekte Boko Haram. Eine Analyse unseres Afrika-Korrespondenten.
Im Norden von Nigeria könnte ein islamistischer Splitterstaat entstehen. Die Regierung aber verspielt die Hoffnung auf Hilfe aus Europa und den USA. Ein Kommentar.
Es wäre genug für alle da: Am Freitag startet in Berlin die Internationale Grüne Woche. Dazu treffen sich wieder rund 70 Agrarminister aus aller Welt. Ihr zentrales Thema: Ernährungssicherheit. Dieses Ziel liegt noch sehr fern.
Die Terrormiliz Boko Haram hat die Zahl ihrer Kämpfer offenbar auf 10.000 verdoppelt und kontrolliert ganze Landstriche. Nigerias Regierung ist überfordert – und überwirft sich nun auch noch mit dem Waffenlieferanten USA.
Skandale, Machtmissbrauch, Proteste: Nelson Mandelas Nachfolger haben das Erbe verspielt. Keinem gelingt es, die schamlose Selbstbereicherung im ANC zu zügeln. Ein Kommentar.
Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen zwischenzeitlich mal sinkt: Die Seuche ist in Afrika noch längst nicht besiegt. Inzwischen sind fast 5500 Menschen an Ebola gestorben.
Bob Geldof legt „Do they know it’s Christmas?“ neu auf, um Geld für Ebola-Staaten zu sammeln. In Afrika kommt das paternalistische Auftreten der Helfer häufig gar nicht gut an.
Michael Sata ist tot. Der 77-Jährige eiferte Simbabwes Staatschef Robert Mugabe nach. Auch er wollte ausländische Firmen stärker belasten. Die Zukunft des rohstoffreichen Landes ist unklar. Und das gilt auch für das Nachbarland Simbabwe.
Der südafrikanische Sportstar Oscar Pistorius ist in Pretoria zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dass es zu einem Berufungsverfahren kommen könnte, ist eher unwahrscheinlich.
Viele deutsche Unternehmen halten trotz Ebola an ihrem Afrika-Geschäft fest. Die Fluggesellschaften sind vorsichtig geworden. Wovor alle warnen: Hysterie.
In Liberia breitet sich das Ebola-Virus weiter aus. Die Krise ist noch lange nicht vorbei. Nur Nigeria ist wohl über den Berg. Helfer und UN kritisieren die langsame Reaktion des Westens. Noch immer fließt zu wenig Geld. Noch immer gibt es zu wenige Behandlungszentren.
15 Jahre oder lediglich eine Bewährungsstrafe? Im Prozess gegen Südafrikas einstiges Sportidol haben die Anhörungen über das Strafmaß begonnen. Verteidigung und Anklage beharken sich.
Die Ebola-Krise in Afrika erfasst jetzt auch die Wirtschaft – vor allem die Landwirtschaft ist betroffen. Wegen der militärischen Abriegelungen können viele Bauern nicht mehr ihre Felder bewirtschaften.
Die Richterin von Oskar Pistorius glaubte dem behinderten Sportler, dass er seine Freundin Reeva Steenkamp nicht töten wollte. Dass können viele ihrer Landsleute nicht nachvollziehen.
Das Urteil gegen Oscar Pistorius halten viele Experten für zu milde. Andere sehen die Dinge anders. Nach wie vor drohen dem Sportstar bis zu zehn Jahren Haft. Das Strafmaß wird erst später verkündet.
Oskar Pistorius reagiert hoch emotional, als er die Urteilsbegründung hört. Richterin Thokozile Masipa vertagt den Prozess jedoch überraschend. Das Urteil wird nun am Freitag verkündet.
Das Gericht in Pretoria urteilt am Donnerstag gegen den Sportstar Oscar Pistorius – und bewegt sich dabei in einer Grauzone. Denn ob die Schüsse auf seine Freundin Reeva Steenkamp Vorsatz oder Irrtum waren, bleibt weiterhin unklar.
Liberia stellt Armenviertel und Dörfer unter Quarantäne, bekommt die Lage aber nicht in den Griff. Ein Brite erkrankt in Sierra Leona an Ebola und soll nun nach Großbritannien ausgeflogen werden. Mindestens 1427 Menschen starben bereits an Ebola.
Korruption, Vetternwirtschaft und Realitätsverlust: Die Kritik an Südafrikas Präsident Jacob Zuma nimmt deutlich zu. Immer weniger glauben, dass er noch bis 2019 regieren kann.
Der Prozess gegen den südafrikanischen Sprintstar Oscar Pistorius nähert sich seinem Ende. Die Staatsanwaltschaft warf Pistorius vor, das Gericht belogen zu haben. Bisher ist überhaupt nicht abzusehen, wie das Urteil aussehen könnte.
Obwohl die Förderung von Rohstoffen den westafrikanischen Ländern Geld in die Kassen spült, haben sie nur wenig für den Aufbau funktionierender staatlichen Institutionen ausgegeben. Ein Kommentar.