Terror der Islamisten in Nigeria: Die Blutspur von Boko Haram
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So sah es im Dorf nach der brutalen Attacke aus.

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Terror der Islamisten in Nigeria: Die Blutspur von Boko Haram

Satellitenbilder aus dem Norden Nigerias zeigen enorme Verwüstungen im Dorf Baga. Die von Amnesty International veröffentlichten Aufnahmen belegen das Ausmaß der jüngsten Gräueltaten von der Terrorsekte Boko Haram. Eine Analyse unseres Afrika-Korrespondenten.

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Ignatius Kaigama versteht die Welt nicht mehr. Natürlich trauere auch er um die Toten in Paris, sagt der mutige Erzbischof von Jos, einer Stadt in Zentralnigeria, die direkt an der Schnittstelle der von Christen und Muslimen bewohnten Regionen liegt. Und natürlich verstehe er auch die enorme Symbolik, die hinter den Anschlägen islamistischer Fanatiker auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt stecke. Dennoch ist Kaigama über das Desinteresse des Westens an den in ihrer numerischen Dimension noch grausameren Taten der Islamisten in seinem eigenen Land erschüttert. „Dabei zeigen doch gerade die jüngsten Massaker von Boko Haram mehr alles andere, welch konkrete Gefahr von diesen Islamisten ausgeht“, klagt der Erzbischof.

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