
Robin Ticciati und das Philharmonia Orchestra aus London erinnern in der Berliner Philharmonie an den legendären Maestro Sinopoli. Zum 25. Todestag spielen sie Wagner, Dvořák – und ein Werk des Dirigenten.

Robin Ticciati und das Philharmonia Orchestra aus London erinnern in der Berliner Philharmonie an den legendären Maestro Sinopoli. Zum 25. Todestag spielen sie Wagner, Dvořák – und ein Werk des Dirigenten.

Von Einsamkeit und Oberflächlichkeit in der digitalen Welt erzählt das Regieduo Walshe/ Venables. Etwas mehr Tiefgang hätte dem Stück nicht geschadet. So war die Premiere.

Das Ensemble Quatuor Ébène setzt in der Berliner Philharmonie seinen Beethoven-Zyklus fort – und brilliert.

Klangfantasie und emotionale Wucht: Das Deutsche Symphonie-Orchester sorgte mit seinem ehemaligen Chef für überwältigende Momente.

In einem halb entkernten Kaufhaus kamen für ein Wochenende Stimmen zusammen, die sonst über Berlin verstreut sind. Und stellten eindrücklich die Frage, wie sich Musik neu denken lässt.

Maja Göpel macht die Polykrise zum Thema des Abends, Kazuki Yamada zeigt, wie wandelbar er als Dirigent ist und Alice Sara Ott brilliert mit raumerweiternden Klängen.

Die „Artist in Residence“ des Konzerthauses singt dort Arien von Berg und Beethoven, Dvořák und Chin. Dirigent Oscar Jockel trägt sie auf Händen.

Zwei deutsche Komponisten mit sehr unterschiedlichem Charakter stehen auf dem Programm der Berliner Philharmoniker. Kirill Petrenko lockt das Beste aus dem Orchester heraus.

Julius Drake und Gäste servierten eine Auswahl von „Wunderhorn“-Liedern. Und wenn mit einem Mal der ganze Saal summt, hat der Kurator etwas richtig gemacht.

Unser Leser blickt in die Geschichte der Berliner Kulturinstitution und wünscht sich mit Bezug auf frühere Spielstätten weniger Aufwand als derzeit geplant. Und wie sehen Sie’s?

Eine neue Machbarkeitsstudie gibt Aufschluss über die möglichen Dimensionen einer Sanierung. Die Bauzeit könnte sich bis in die 2040er-Jahre hinziehen.

Nach 14 Jahren Sanierungsdebakel eröffnet das Kölner Opernhaus mit Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“. Das neue alte Haus beeindruckt, aber die Regie ist ein Rohrkrepierer.

Als hielten sich die Trauernden aneinander fest: Der Rias Kammerchor und das DSO mit Requiems von Alfred Schnittke und Maurice Duruflé in der Philharmonie.

Stockhausens „Mittwoch aus Licht“ gilt als unaufführbar. Dirigent Maxime Pascal wagt es trotzdem. Es wird ein großes Spektakel mit Bühnen-Ethnokitsch.

Volle Kraft voraus: Wie ein Wirbelwind fegt die Musik von Manuel de Falla und Leoš Janáček unter Rattles Dirigat durch den Scharounbau. Für Trance-Momente sorgt eine Uraufführung von Cathy Milliken.

In Aribert Reimanns bekanntester Oper verdrängen die Kinder die Väter. Barrie Kosky hat das Stück jetzt schonungslos im Hangar 4 des Flughafens Tempelhof inszeniert.

Da schaut man auch aus Berlin ganz genau hin: Nach 14 pannenreichen Sanierungsjahren öffnet das Kölner Opernhaus am Wochenende wieder seine Pforten. Ein Blick vorab hinter die Kulissen.

Standing Ovations in allen Rängen: Das Londoner Chineke! Orchestra und die Vokalisten der Cape Town Opera beeindrucken mit George Gershwins Oper.

Das Hamburger Streichorchester und Komponist Enno Poppe huldigten Anna Prohaska mit einer wilden Expedition um die Welt, vom Barock bis in die Gegenwart.

Tugan Sokhiev bewegt das Berliner Publikum mit Dvořák und Prokofjew, Hilary Hahn verleiht der Musik Kontur. So war das Konzert in der Philharmonie Berlin.

Kein Abendprogramm nach Schema F: Titus Engel zeigt beim konzertanten Auftakt mit dem Orchester der Deutschen Oper eindrucksvoll, was das Betreten neuer Pfade möglich macht.
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