
In der Band kriselt es, das neue Album „Reality Awaits“ spaltet die Fans. Beim Konzert in der Uber Arena aber zeigten The Strokes, dass sie live noch mitreißen können. Unsere Kritik.

In der Band kriselt es, das neue Album „Reality Awaits“ spaltet die Fans. Beim Konzert in der Uber Arena aber zeigten The Strokes, dass sie live noch mitreißen können. Unsere Kritik.

Indie-Rock, der nach Rotwein und Grabesschwere klingt, selbstbezogener Synth-Pop, imperiale Orgelklänge und Dominoeffekte: Das sind die Alben der Woche.

Auf ihrem siebten Album „Encore“ lassen die Kaulitz-Brüder und Co. musikalische Experimente der Vergangenheit hinter sich und liefern solide Durchhörbares. Übel nehmen kann man es ihnen nicht.

Eine dreiteilige Dokumentation zeigt die Geschichte der No Angels, von den Anfängen bei „Popstars“ bis heute. Auch die dunklen Kapitel werden nicht ausgespart.

Unendlich plus eins: Die österreichische Band Bilderbuch veröffentlicht eine der besten Platten des Jahres. Grandioser wurde man von Popmusik lange nicht überfordert.

Digital Rock, der so kaputt klingt wie der Zeitgeist, Musik aus Südkorea, die kein K‑Pop ist, und vertrauter Deutschpop mit großen Melodien: Das sind die Platten der Woche.

Bitte kein Chichi: Bryan Adams spielt bei seinem zweieinhalbstündigen Konzert in der Berliner Uber-Arena alle seine Klassiker. Was auffällt: Seine Stimme ist hervorragend gealtert.

Svetlana „Ceca“ Ražnatović gehört zu den bekanntesten Balkan-Popstars. Doch sie war lange eng verbunden mit dem kriminellen, paramilitärischen Milieu Serbiens und hat sich davon nie distanziert.

Ein beeindruckendes Panoptikum aus Österreich, Reflexionen einer Folk-Legende und pointierte Beobachtungen aus dem deutschen Alltag: Das sind die wichtigsten Platten der Woche.

Ganz großes Kino in Berlin: Allroundtalent A$AP Rocky ist dem Hip-Hop längst entwachsen. Er liefert eine Show wie ein Überfallkommando – mit einer diskreten Botschaft in Richtung Heimat.

Danger Dan veröffentlicht das Album „Keine Angst“. Ein Gespräch über sein Verhältnis zu politischer Gewalt, sein Coming-out – und darüber, wie die fortschreitende Erblindung sein Leben verändert.

Pop auf die Zwölf: Mit „The Life of a Showgirl“ brach sie alle Rekorde, jetzt bringt Taylor Swift vier Bonustracks heraus. Auch die werden ihre Hörerschaft wieder spalten.

Musik, die es mit Monstern aufnehmen muss, ein Totentanz und Lieder aus der Zeit, als es noch keine Handys gab: Das sind die wichtigsten Platten der Woche.
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