
Renate Krößner wurde als „Solo Sunny“ zum bekanntesten Gesicht der Defa – und war viel mehr als das. Davon zeugt der Nachlass der 2020 verstorbenen Künstlerin. Er gehört nun dem Filmmuseum.

© Andreas Klaer
Anfang 2017 katapultierte sich Potsdam mit der Eröffnung des Museums Barberini am Alten Markt schlagartig in das Blickfeld Kunstinteressierter deutschlandweit. Die Stadt hat aber auch sonst in Sachen Kunst viel zu bieten: ein umtriebiges Stadtmuseum, zahlreiche Galerien, zwei Kunsthäuser und mehrere sehr aktive Kunstverbände. Neuestes aus dieser vielseitigen Szene lesen Sie hier.

Renate Krößner wurde als „Solo Sunny“ zum bekanntesten Gesicht der Defa – und war viel mehr als das. Davon zeugt der Nachlass der 2020 verstorbenen Künstlerin. Er gehört nun dem Filmmuseum.

Zum Jubiläum holt das Barberini nicht nur Morisot und Renoir nach Potsdam. Es geht auch um Kunst aus Katalonien, eine Wiederentdeckung, internationale Provenienz – und regionale demokratische Werte.

Regisseurin Sandra Prechtel hat den Potsdamer Filmpreis „Clio“ erhalten. Damit wurde ein über seine Zeit hinaus gefährlicher Künstler geehrt: der Theatermann und Autor Einar Schleef.

Eine Ausstellung in Potsdam zeigt, wie sehr die SED in Politik, Wirtschaft und den Alltag der Menschen in der DDR eingriff.

Das VEB Kosmetik-Kombinat war die Schönheitsfabrik der DDR. Barbara Köppe porträtierte Frauen, die dort arbeiteten. Bis Dezember sind die Fotos in der Potsdamer Urania zu sehen.

Rund 250.000 Menschen wurden zwischen 1949 und 1989 in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert. Was geschah danach? Dieser Frage widmet sich eine Ausstellung in Potsdam.

Umweltzerstörung, Ausgrenzung, Patriarchat: Die Ostberliner Künstlerin Annemirl Bauer begehrte gegen all das auf. Nun erhält sie eine erste Retrospektive – mehr als 30 Jahre nach ihrem Tod.

Was bleibt von Helmut Schmidt? Eine Kunstausstellung erinnert an den früheren Kanzler und setzt sich mit Demokratie, Verantwortung und Haltung auseinander.

Wie die Friedliche Revolution, der Abzug des Militärs und der Zuzug aus Osteuropa Potsdam prägten, beleuchtet eine Reihe mit Filmen, Führungen und Zeitzeugengesprächen.

Sie war schon fast reif für die Fällung, doch dank Retrenchment Pruning erhielt die 1990 gepflanzte Freiheitslinde wieder ihr volles Laub zurück. Die Methode ist aber kein Wundermittel – und nicht billig.

Von Astrophysik über Nachhaltigkeit bis Erinnerungskultur: Eine Ausstellung neben dem Bildungsforum informiert über Forschungsprojekte aus Brandenburg.

Am 14. Dezember veranstaltet das Filmmuseum Potsdam das erste Schulfilmfestival der Stadt. Weiterführende Schulen können ab sofort Filme einreichen.

Am 19. und 20. September wird in den historischen Obstgärten der Russischen Kolonie Alexandrowka gefeiert. Kulturministerin Manja Schüle übergab dafür einen Förderbescheid.

Seit zehn Jahren engagiert sich die 73 Jahre alte Angelika Wehlte im Stadtteilladen im Kirchsteigfeld. Kursteilnehmerinnen aus der Ukraine, Russland oder Afghanistan vermittelt sie mit praxisnahen Themen Vokabeln für Alltagssituationen.

Ab Herbst zeigt das Kunsthaus Minsk eine große Retrospektive der Künstlerin und DDR-Regimekritikerin Annemirl Bauer – und gibt ihr damit lange verwehrte Sichtbarkeit.

68 Projekte wurden für den Baukulturpreis 2025 eingereicht. Sie alle sind jetzt in der Stadt- und Landesbibliothek zu sehen – darunter auch die Gewinner.

Potsdams Rathauschefin Noosha Aubel stellte sich Fragen zu queeren Themen. Die parteilose Politikerin konnte jedoch wenig zur konkreten Umsetzung von Projekten sagen.

2027 feiert das Museum Barberini zehnjähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr holt es erstmals Werke einer lange unterschätzten Künstlerin nach Deutschland.

In Potsdam startet eine Pop-up-Ausstellung zu 35 Jahren Städtebauförderung. Besucherinnen und Besucher erwarten Informationen zur Stadtentwicklung, historische Fotografien und ein interaktives Glücksrad.

Wie holt man eine Novelle von Stefan Zweig in die Gegenwart einer Bowlinghalle? Drehbuchautor Florian Plumeyer berichtet davon am 28. April im Filmmuseum Potsdam.

Der Deutsche Titanic-Verein von 1997 e.V. tagt in der Titanic-Schau in Babelsberg. Der Vorsitzende Malte Fiebing-Petersen über Kate und Leo, die Magie der Treppe und was echte Titanic-Nerds ausmacht.

Im Mittelpunkt des ersten Salons im Museum Barberini steht die Kunst von Max Liebermann. Ein weiterer Abend widmet sich den Künstlerinnen des Impressionismus.

Barrierearm und ohne Herunterladen: Mit der kostenfreien App des Filmmuseums Potsdam können Fans die Sammlung und Spuren des Films in der Stadt erkunden.

Eine Schüler-Jury hat 30 Kurzfilme gesichtet und ihre Favoriten bestimmt. Im Potsdamer Filmmuseum ist die Auswahl am Wochenende zu sehen.

Der Landtag wird zum Hotel, der Alte Markt zur Kulisse: Studio Babelsberg verwandelt Potsdam für eine internationale Krimiserie ins Berlin der späten Zwanziger.

Treibhausgase und schmelzende Gletscher: Das grüne Filmfestival sucht vom 28. bis zum 31. Mai im Filmmuseum wieder nach Antworten auf Klimaschutzfragen – mit Optimismus.

Der Justus-Bier-Preis wird seit 2009 für kuratorische Arbeit vergeben. Nun erhält ihn der Mann, der die Potsdamer Ausstellung zum Thema Plattenbau erdacht hat.

Vier Potsdamer Museen laden 2026 jeweils zum Quartalsende einen Tag lang erneut zum freien Eintritt ein. Am 27. März geht es los.

Das Kunstmagazin „Art“ zeichnet seit 2015 besondere kuratorische Leistungen aus. Michael Philipp, Chefkurator am Potsdamer Museum Barberini, ist unter den Nominierten für das Jahr 2025.

Seit zehn Jahren arbeitet Oscar Murillo auf den Spuren Monets. Wie man sich als abstrakter Künstler einen Impressionisten aneignet – und warum ein Museum allein für seine Ideen nicht ausreicht.

Potsdam holt aus zur Doppelinitiative: Im Barberini hängt jetzt zeitgenössische Kunst, im Minsk drei Gemälde von Monet. Geschafft hat das ein begnadeter Vernetzer: Oscar Murillo.

Die Macher für ein Wimmelbuch waren auf Motivsuche in Potsdam. Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Ideen einbringen. Einige Potsdamer werden auch im Buch auftauchen.

Die Impressionismus-Schau mit Bildern von Theo Brockhusen zählt zu den großen Publikumserfolgen des Potsdam Museums. Sie läuft noch bis zum 22. März.

Der französische Impressionismus ist in dem Potsdamer Museum dauerhaft zu Hause. Nach Sonderausstellungen zu Impressionismus in Russland und Holland geht es jetzt um die heimische Landschaft.

Studentische Filme bieten andere Blicke auf die DDR: Die Filmuni arbeitet an der Digitalisierung der Schätze. Durch drastisch gekürzte Förderung ist das in Gefahr.

Das Traditionsunternehmen blickt nach einer längeren Flaute wieder positiv in die Zukunft und will jetzt zum KI-Vorreiter der Branche werden. Wer gerade im Studio dreht, bleibt jedoch bis auf eine Ausnahme geheim.

Die prunkvolle Schiffstreppe, die Gegenstände, die eine Verbindung mit den Passagieren bilden, drei Parfumfläschchen: Die Titanic-Ausstellung bleibt länger in Potsdam. Gäste erzählen, wie ihnen die Schau gefallen hat.

Pläne für das Großvorhaben des Mäzens Hasso Plattner und seiner Stiftung sind jetzt in Potsdam vorgestellt worden. Die Präsentation wurde anfangs von lautstarkem Protest begleitet.

Erstmals hat das Filmmuseum Potsdam einen eigenen Raum für Vermittlungsarbeit. Dort soll gelernt und gearbeitet, aber auch geplaudert und gefaulenzt werden.

Das Landgericht Potsdam ist dank Vollbesetzung, E-Akte und Videotechnik schneller geworden. 2026 könnte es zum Prozess um den Kartoffelbrei-Anschlag im Barberini kommen.
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