
Deutschlands hat exzellente Grundlagenforschung doch viel seltener als in den USA entstehen daraus neue Therapien. Ein Expertengespräch darüber, was sich ändern muss – zum Wohle der Patienten. Abschluss der Serie „Live aus der Krebsforschung“.
Gegen Krebs gibt es inzwischen zahlreiche Therapien, doch noch immer versagen bei vielen Patienten die Standardbehandlungen. Ihnen bleibt die Hoffnung auf neue Ansätze. Doch welcher Arzt traut sich, einem todkranken Patienten ein völlig neues Medikament zum ersten Mal zu verabreichen? Wer kommt auf die entscheidenden Ideen, wer macht die Studien?
In zwölf Folgen berichtet die Serie „Live aus der Krebsforschung“ von Forschenden, Ärzten, ihren Patienten.

Deutschlands hat exzellente Grundlagenforschung doch viel seltener als in den USA entstehen daraus neue Therapien. Ein Expertengespräch darüber, was sich ändern muss – zum Wohle der Patienten. Abschluss der Serie „Live aus der Krebsforschung“.

Der Krebsärztin und Forscherin Sophy Denker ist wichtig, den Kranken auf Augenhöhe zu begegnen. Die meisten kämen schon gut informiert zu ihr: Das sei herausfordernd, aber auch einfacher, sagt sie. Warum?

Zehn Jahre dauerte es, bis die Basis für innovative Therapien an der Charité gelegt war. Warum so lang? Ein Gespräch über die Ausdauer, die die kleinen Patienten, aber auch die Forschenden im Kampf gegen Krebs benötigen.

Gegen Blutkrebsformen wirken CAR-T-Zelltherapien bereits, die Hälfte der Patienten bleibt viele Jahre krebsfrei. Aber auch bei Brust-, Prostata- und anderen soliden Krebstypen sei der Ansatz vielversprechend, meint die Charité-Onkologin Antonia Busse.

Um Tausende Krebspatienten mit sicheren und wirksamen Zelltherapien versorgen zu können, braucht es eine Fabrik – für Zellen. Der Tagesspiegel hat im Speziallabor der Charité gefilmt.

Ideen für neue Krebstherapien entstehen im Labor. Wie gelangen sie zu denen, die sie brauchen? Der Onkologie-Chef der Charité gibt Einblick in seine Arbeit mit Patienten, Therapieerfolge und bürokratische Hürden.

Es gibt fast keine Therapieoption, die bei Klaus Petrewitz nicht probiert wurde, um seine Krebserkrankung zu behandeln. Obwohl am Ende seiner Kräfte, entschied er sich für einen letzten Versuch. Eine Stammzelltransplantation. Teil 6 unserer Serie.

Was neue Krebstherapien bewirken, spüren Patienten unmittelbar. Günther Jürß hatte kaum noch Kraft, immer wieder kam der Krebs zurück. Dann gab es neue Hoffnung. Teil 5 unserer Serie „Live aus der Krebsforschung“.

Blut ist ein Stoff aus Billionen von Zellen, auch Immunzellen. Um sie herausfiltern und in moderne, lebensrettende Krebstherapien verwandeln zu können, braucht es ganz besondere Maschinen.

Eierstockkrebs und die Chemotherapien versagen. Was nun? Ob neuartige Zelltherapien helfen oder eher schaden, ist unklar. Eine mutige Patientin hat den Versuch trotzdem gewagt. Teil 3 unserer Serie zur Krebsforschung.

CAR-T-Zelltherapien basieren auf Immunzellen des Patienten und können im Kampf gegen den Krebs Leben retten. Ohne gentechnische Eingriffe ins Erbgut gäbe es sie aber nicht. Was Sie wissen müssen.

Krebs ist noch immer die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Rettende Therapien wären also nötig. Woher kommen die Ideen dafür eigentlich? Teil 1 der Serie „Live aus der Krebsforschung“.

Jeder Kranke hofft auf eine wirksame Behandlung. Aber was sind das für Menschen, die aus Forschung Therapien machen? Start einer zwölfteiligen Serie – täglich erscheint hier eine neue Folge.
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