
Der Theatermacher hat sein Leben lang dafür gekämpft, Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen. Aktuell hat er in ganz Berlin Litfaßsäulen beklebt, um der Opfer der Nazi-Deportationen zu gedenken.

© Imago
Berlin im Wandel der Zeit: Wir erzählen Geschichten zur Stadthistorie nicht nur an Jahrestagen und suchen nach weiteren, unentdeckten Seiten der Hauptstadt.

Der Theatermacher hat sein Leben lang dafür gekämpft, Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen. Aktuell hat er in ganz Berlin Litfaßsäulen beklebt, um der Opfer der Nazi-Deportationen zu gedenken.

Als 14-Jährige soll Eva Mamlok schon im Widerstand gewesen sein. Nun erinnert ein Platz mit ihrem Namen an die jüdische Kreuzbergerin.

Von Spandau zur großen Kirche im Herzen der Landeshauptstadt: Potsdam kann sich auf einen interessanten Menschen freuen, der nicht nur Kirche im Kopf hat. Ein Besuch zum Abschied in Berlin-Kladow.

Vor der ersten Berlin-Wahl nach dem Krieg benennt Tagesspiegel-Gründer Erik Reger die „Kriterien des Faschismus“. Er warnt vor einer heraufziehenden neuen Diktatur und beschwört die Stärken der Demokratie.

Eva Mamlok war als Jüdin im Widerstand gegen die Nazis aktiv. Nach ihrer Ermordung geriet sie in Vergessenheit. Doch dann kam über Twitter eine Recherche zustande – und jetzt wird Mamlok Ruhm zuteil.

Nachdem 1901 ein Bild von ihm abgelehnt wurde, siedelte der Maler in die Reichshauptstadt über, die ihn mit offenen Armen empfing. Aber auch hier herrschte nicht überall die große Freiheit.

Kurze gesamtstädtische Euphorie der Demokratie: Unsere historische Kolumne erinnert in dieser Folge daran, dass 1946 auch schon wieder die für lange Zeit letzte Wahl für ganz Berlin stattfand.

Das Freibad im Berliner Westen wird ab Herbst 2026 endlich modernisiert. Wir zeigen Fotos von der Baustelle und faszinierende Entdeckungen aus der Vergangenheit.

Kurz vor Wolf Biermanns 90. Geburtstag erscheinen Auszüge aus seinen Tagebüchern. Er schreibt furios, schlagfertig und gehässig. Nur einmal, am Wendepunkt seines Lebens, ist er fassungslos.

Berliner Architektur stand einst für Gegen-den-Strich-Denken und besonderen Esprit, wurde weltweit debattiert. Heute ist davon nicht mehr viel zu spüren.

Am Berliner Kaiserdamm überdauert ein Kiezladen alle Krisen. Jetzt feiert Eisen-Döring 120. Betriebsjubiläum. Vater und Sohn erzählen eine Geschichte, die staunen lässt.

Der Berliner Senat befürwortet den Abriss eines historischen Bunkers für den Bau von Wohnungen und Büros. Ein Verein stellt sich dagegen. Und enthüllt erstmals, was sich im Erdboden verbirgt.

Seit 50 Jahren ist das Fontane-Haus ein kultureller Dreh- und Angelpunkt im Märkischen Viertel. Doch fast wäre alles anders gekommen. Ein Blick in die bewegte Geschichte der Institution.

Berlins Lichterglanz lässt sich erlaufen. Diese Route über das Festival of Lights bietet Spreeblicke, eine tanzende Ballerina und echtes Kiezgefühl.

In Berlin war bei vielen nach der Wahl der Jubel groß. Mit der Linken habe eine antifaschistische Partei die Wahl gewonnen, hieß es. Dieser besonderen Verantwortung muss sie jetzt gerecht werden.

Bei Ausgrabungen am Checkpoint Charlie sind historische Spuren der DDR-Grenzanlage freigelegt worden. Die Funde könnten künftig helfen, die Geschichte des Ortes anschaulicher zu vermitteln.

Vor seinem viel zu frühen Tod hat Christoph Schlingensief sämtliche Bühnen und Genres bespielt und verändert, das Chaos hat er kommen sehen. Höchste Zeit, noch mal an seine Kraft zu erinnern.

Zwei Tafeln zu Gertrud Kolmar wurden im brandenburgischen Finkenkrug beschädigt – ein politischer Hintergrund wird geprüft. Der Verein gibt nicht auf.

25 Jahre hat Lovis Corinth die Berliner Moderne geprägt. Am Freitag eröffnet eine neue Schau in der Berlinischen Galerie. Stefanie Heckmann und Janina Nentwig erklären, was den Maler so einzigartig macht.

Sieben Pflichtspiele, sieben Siege: Hertha BSC ist perfekt in die neue Saison gestartet und hat damit viele Skeptiker widerlegt. Wie konnte das passieren?

Mit Pinsel, Pfeil und Bogen: Die Berlinische Galerie entdeckt Lovis Corinth als Theatermensch und Lehrer. Ein Vierteljahrhundert prägte er die Kunst der Hauptstadt.

Lange wurde geplant, jetzt rücken die Bauarbeiter an. Das Bezirksamt von Spandau errichtet ein neues Bauwerk für Fußgänger und Radfahrer über einen Graben, der eng mit der Geschichte Spandaus verbunden ist.

Von Rosskastanien am Breitenbachplatz bis zu den Eiben im Thielpark: Diese Runde zeigt, wie grün und gleichzeitig bunt Berlin im Herbst sein kann.

Der Sohn des Pulitzerpreisträgers James Agee verbrachte in der Anfangszeit der DDR einige Kindheitsjahre in Groß Glienicke. Am 10. Oktober wird dort ein Dokumentarfilm über ihn gezeigt.

Der Neubau des legendären Knaack-Klubs erleidet einen Rückschlag. Investoren und Baustadtrat schildern unterschiedliche Sichtweisen. Ein Kernproblem: mögliche Lärmbeschwerden von Nachbarn.

Unser Leser kritisiert teure Sanierungen bei gleichzeitigen Rekordschulden Berlins. Er nennt Philharmonie und Paracelsus-Bad als Beispiele. Und wie sehen Sie’s?

Damiano Benzoni schrieb das Buch „Die derbylose Stadt“. Im Interview erklärt er den irritierenden Titel, die besondere Vereinslandschaft in Berlin und aufsehenerregendes Flutlicht.

Erstmals werden die unterirdischen Katakomben unter dem Tresor für Besucher geöffnet. Die Ausstellung „Tanzflächen der Wiedervereinigung“ erzählt die Clubgeschichte jenseits des bekannten Mythos der wilden 90er.

36 Jahre nach der Einheit erscheint der Traum vom gesellschaftlichen Zusammenhalt mehr denn je wie eine gewagte Utopie. Was kann Gemeinschaft in Vielfalt stiften?

Noch immer gibt es starke Unterschiede zwischen Ost und West. Doch der größere Bruch verläuft zwischen Stadt und Land. Gerade für die aktuellen Umbrüche braucht es mehr ostdeutsche Perspektiven.

Am 3. Oktober wird auf der Rennbahn Hoppegarten die Wiedervereinigung gefeiert. Doch die Herausforderungen für die Trainer und Rennbahnen in Ostdeutschland sind groß.

Einst trennte die Mauer West-Berlin vom Ostteil der Stadt und dem Umland ab. Der alte Grenzstreifen ist längst erblüht. Michael Cramer gibt zum 3. Oktober Tipps für Radtouren auf der 160 Kilometer langen Strecke.

Zur deutschen Einheit versprach der Bund, das Berliner Eisenbahnnetz wieder auf den Stand von 1961 zu bringen. Sieben Strecken fehlen bis heute. Das ist Stand 36 Jahre später.

Unser Leser blickt in die Geschichte der Berliner Kulturinstitution und wünscht sich mit Bezug auf frühere Spielstätten weniger Aufwand als derzeit geplant. Und wie sehen Sie’s?

Unser Leser wünscht sich einen Treffpunkt für den Austausch zum Beispiel nach Vorstellungen in der Staatsoper. Derzeit sei dort kaum etwas zu finden. Und wie sehen Sie’s?

Mit 18 Jahren saß er im DDR-Zuchthaus, später ging er nach West-Berlin. Und begann eine erstaunliche Karriere als Fluchthelfer.

Das Thema für seine erste große Ausstellung fand Berlins jüngstes Museum gleich vor der Tür. „Von hier aus“ erzählt vom Schicksal der einstigen jüdischen Nachbarn.

Wohn- und Bürogebäude statt Erinnerungsstätte: Der Senat sieht weiterhin keinen Bedarf an einem Gedenkort auf dem Gelände der Neuen Reichskanzlei. Der Verein Berliner Unterwelten widerspricht.

Weniger im öffentlichen Bewusstsein als die Spree, doch zu Unrecht: Die Brandenburger Autorin Roswitha Schieb entfaltet ein Havel-Panorama zwischen Baukunst, Landschaft und Gedenken.

Er wurde zu einem der bekanntesten Berliner Bezirksbürgermeister und knüpfte über die DDR-Mauer hinweg Kontakte: Werner Salomon. Zu seinem 100. Geburtstag wird an ihn erinnert.
öffnet in neuem Tab oder Fenster