Passierschein für Terroristen: Dubiose Visa-Bestimmungen und die Folgen - DER SPIEGEL
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Passierschein für Terroristen Dubiose Visa-Bestimmungen und die Folgen

Der russische Inlandsgeheimdienst warnte vor zwei Tschetschenen, die in die Planung eines Terroranschlags involviert sein sollen. Dennoch konnten sie ungehindert reisen - auch nach Deutschland. Diese Freiheit haben sie dem "Reiseschutzpass" zu verdanken, das Visa-Formalitäten für GUS-Bürger vereinfacht.
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Der russische Inlandsgeheimdienst FSB warnte vor Arbi und Ruslan Daudov. Die Tschetschenen seien in die Planung eines Terroranschlags in Moskau involviert, kabelten die Geheimdienstler nach Deutschland. Dennoch hatten die Brüder aus Grosny kein Problem, im Jahr 2002 gleich mehrfach nach Deutschland zu kommen. Wenig später starben bei der Erstürmung eines von Tschetschenen besetzten Moskauer Musical-Theater 170 Menschen. Arbi und Ruslan D. sollen zu den Hintermännern der Geiselnahme zählen. Dass sie ohne weiteres nach Deutschland kommen konnten, verdankten sie dem "Reiseschutzpass". Das ominöse Papier sollte laut Bundesinnenministerium und Auswärtigem Amt die Visa-Formalitäten für Touristen aus den GUS-Staaten vereinfachen. Das tat es, und zwar so sehr, dass mit Hilfe der Pässe Kriminelle, Prostituierte und Schwarzarbeiter zu Tausenden eingeschleust werden konnten. SPIEGEL TV über dubiose Visa-Bestimmungen und ihre Folgen.


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Kalter Putsch


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