Mit Sozialfahndern unterwegs: Jäger und Gejagte - DER SPIEGEL
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Mit Sozialfahndern unterwegs Jäger und Gejagte

Sind Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Krise, hat eine Beschäftigungsform Hochkonjunktur: die Schwarzarbeit. Menschen, die in Deutschland illegal Geld verdienen, rücken jetzt die Fahnder vom Arbeitsamt auf den Pelz. Auch wer unberechtigt Sozialhilfe kassiert, muss sich in Zukunft Kontrollen gefallen lassen
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Umsatz der illegal Arbeitenden lag im vergangenen Jahr bei geschätzten 640 Milliarden Mark. Dem Staat entgehen dadurch jährlich Steuern und Sozialabgaben in Milliardenhöhe. Deshalb werden jetzt verstärkt Fahnder der Arbeitsämter aktiv. Ihr ungebetener Besuch auf den Baustellen ist für die Unternehmer ein unerfreuliches Ereignis, für die ertappten Schwarzarbeiter eine Katastrophe.

Auch so genannte Sozialschmarotzer gehen härteren Zeiten entgegen. Der Druck auf jene Bundesbürger, die unberechtigt Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld kassieren, wird erhöht. Hausbesuche von Beamten sind keine Seltenheit mehr, Konflikte an der Tagesordnung.

SPIEGEL TV Extra mit einer Reportage über Sozialfahnder und Gerichtsvollzieher.


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