Günstiges Abnehmrezept: Rauchig-süße Ofenkarotten mit Feta-Frischkäse-Dip für zwei Euro - DER SPIEGEL
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Karotten aus dem Airfryer: Leicht und leicht gemacht

Karotten aus dem Airfryer: Leicht und leicht gemacht

Foto:

Sebastian Maas / Der Spiegel

Kochen ohne Kohle Rauchig-süße Ofenkarotten auf Feta-Frischkäse-Bett für nur zwei Euro pro Portion

Geld, Arbeit und Kalorien sparen kann man mit diesem leichten Rezept, das auf den Heißluftofen oder Airfryer setzt, um einfache Karotten in einen röstigen Leckerbissen zu verwandeln.
Eine Kolumne von Sebastian Maas

Körniger Frischkäse und ich standen lange auf Kriegsfuß. Nach den phänomenal gescheiterten Hüttenkäsechips  oder dem unterwältigenden Hüttenkäse-Wrap  hatte ich eigentlich geplant, das trockene Zeug nicht mehr anzurühren. Zum Glück habe ich es doch getan. Denn als Dressing und Soßengrundlage kann man ihn wirklich gut gebrauchen. Gerade, wenn man auf die schlanke Linie achten will.

Das Rezept heute fällt daher auch in die Fitness- und Diätkategorie. Nach dem Eintragen aller Zutaten zeigte mir meine Kalorienapp nur 360 pro Portion an, was für »Ich esse mich komplett satt« fast schon unerhört wenig ist. Dazu muss man sagen: Ich habe von Hirten- und Hüttenkäse die jeweils fettärmste im Supermarkt verfügbare Variante genommen. Mit Vollfett wird es sicher etwas weniger kaloriensparsam, dafür aber vielleicht sogar noch leckerer.

Karotten werden im Ofen oder Airfryer ohne schwierige Handarbeit geröstet, also zunächst ohne Öl hoher Hitze ausgesetzt. Um die 200 Grad sollten es sein, bei höherer Temperatur wird das Innere möglicherweise nicht gar, bevor das Äußere bereits zu dunkel wird. Ideal ist es, wenn die Karotten angebräunte Blasen werfen, im Inneren aber noch einen leichten Biss haben. Dann landen sie noch heiß auf einem kühlen Bett aus cremig püriertem Hüttenkäse (also körnigem Frischkäse), der mit Senf und Honig aufgepimpt wurde. Etwas Hirtenkäse (oder Feta) wird zuletzt darüber gebröselt – fertig ist ein leichtes und leicht gemachtes Mittagessen.

Alternativ kann man die Karotten auf diesem Wege auch als tolle Beilage für eine größere Tafel oder ein Buffet machen. Allein schon, weil sie fertig angerichtet alle Blicke auf sich ziehen. Wer größere Mengen zubereiten möchte, sollte allerdings den Ofen anstelle des Airfryers nehmen, damit sich in dem meist eher kleinen Gerät nicht kiloweise Karotten stapeln.

Das benötigt man für zwei Portionen

Einkaufsliste: Anstelle von Petersilie passt auch Karottengrün

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Foto: Sebastian Maas / Der Spiegel
  • 1 kg Karotten

  • 200 g körniger Frischkäse

  • 100 g Feta- oder Hirtenkäse

  • 1 Handvoll Petersilie oder frisches Karottengrün

  • 1–2 TL Senf, scharf

  • 1–2 TL Senf, grob

  • 1 EL Honig

  • Wasser, Öl, Salz

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Gar es ohne Bares!

Sebastian Maas
Ein SPIEGEL-Buch: Das kreative Kochbuch für alle mit kleinem Geldbeutel und wenig Zeit
Verlag: Penguin
Seitenzahl: 240
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Was kostet das? Etwa vier Euro für alle verbrauchten Zutaten zusammen – das macht zwei Euro pro Portion als Hauptgericht.
Wie lange dauert das? Etwa 40 Minuten

Zubereitung

So einfach macht man Ofenkarotten auf Frischkäsebett
1.
Die Karotten waschen, putzen und schälen. Bei unterschiedlichen Größen die dickeren Karotten halbieren. 2.
Karotten im vorgeheizten Ofen (Heißluft, 200 Grad) oder im Airfryer (200 Grad) für etwa 30 Minuten backen. Nach den ersten 20 Minuten etwas Öl hinzugeben und alles einmal wenden. 3.
Derweil den körnigen Frischkäse mit dem Senf, der Hälfte des Honigs, einer Prise Salz und ein paar Esslöffeln Wasser cremig pürieren. Eventuell mit mehr Salz oder Honig abschmecken. 4.
Die Kräuter waschen und grob hacken. 5.
Den Gargrad der Karotten überprüfen und bei der gewünschten Bräune und Weichheit herausholen, ansonsten nach Bedarf weiter backen. 6.
Den Frischkäse-Dip auf einem Teller verteilen, die Karotten darauf drapieren. Mit Feta und gehackten Kräutern garnieren, dann den Rest des Honigs darüber verteilen. Noch warm genießen.

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