Wie der genetische Fingerabdruck den Täter doch noch überführte: Mordfall nach 26 Jahren aufgeklärt - DER SPIEGEL
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Wie der genetische Fingerabdruck den Täter doch noch überführte Mordfall nach 26 Jahren aufgeklärt

Als Jürgen W. vor über einem Vierteljahrhundert die 15-jährige Schülerin Petra Hübner in der Nähe von Kassel ermordete, hinterließ er am Tatort und an der Leiche eindeutige genetische Spuren.
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Trotzdem gelang es damals nicht, den mutmaßlichen Mörder zu ermitteln. Jürgen W. tauchte unter und lebte ein vermeintlich normales Leben. Er heiratete, wurde arbeitslos, ließ sich scheiden und ahnte offenbar nicht, dass ihn sein Verbrechen irgendwann doch noch einholen würde.

Erst jetzt haben neue wissenschaftliche Untersuchungsmethoden zu seiner Festnahme geführt - über 26 jahre nach der grauenvollen Tat.


KRIMINALTECHNISCHE DNS-ANALYSE


Jede Spur zählt


Um einen Bezug zwischen Verdächtigen und Tatorten herzustellen, konnten sich die polizeilichen Ermittler lange Zeit nur auf Fingerabdrücke und Haarproben verlassen. Mit der DNS-Analyse hat die forensische Medizin Wege gefunden, Spuren eindeutig identifizieren zu können. mehr...


ERMITTLER

Die Grenzen der Freiheit

"Gentechnik und computergestützte Bildauswertung lassen das perfekte Verbrechen immer mehr zur Illusion werden. Neue Kriminaltechniken können auch helfen, Terroristen zu fassen. mehr... 


INTERVIEW MIT LKA-EXPERTE FÜR MOLEKULARGENETIK


"Jeder hat ein Recht auf seine eigene DNS"


Lothar Kaup, 57, ist promovierter Biologe und Leiter der Abteilung für forensische Molekulargenetik beim LKA Niedersachsen. In der "Fachgruppe 501" koordiniert der Wissenschaftler die DNS-Analyse von Tatortspuren. Mit SPIEGEL ONLINE sprach er über den Mordfall "Nelly", die Gendatenbank im Bundeskriminalamt und Täter, die sich per Speichelprobe selbst überführen. mehr...


GENETISCHER FINGERABDRUCK

Ausgefallene Haare sollen Täter überführen

Wissenschaftler des Bundeskriminalamtes haben ein neues Analyseverfahren entwickelt, mit dem ein so genannter genetischer Fingerabdruck aus ausgefallenen Haaren gewonnen werden kann. Sie werden bei vielen Verbrechen am Tatort gefunden und konnten bisher nicht genutzt werden, um den Täter per DNS-Test zu überführen. mehr...







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