Einzelkämpfer Oliver Snelinski: 10000 Euro Schulden für den Wahlkampf
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Der Marathonmann. Oliver Snelinski hat nur ein Anliegen: seinen Bezirk Lichtenberg bestmöglich zu vertreten. Vielen Wählern muss er das erst erklären.

© Vincent Schlenner

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Einzelkämpfer Oliver Snelinski: 10000 Euro Schulden für den Wahlkampf

Oliver Snelinski möchte in den Bundestag. Ohne Parteibuch. Für seinen Traum hat er 10 000 Euro Schulden gemacht. Nun stürzt sich der unabhängige Kandidat in Lichtenberg in den Wahlkampf. Ohne Parteiprogramm – und ganz allein.

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Endlich hat er es auf ein Podium geschafft. Schwarzes Hemd, dunkle lange Hose. Nur die Adidas-Sneaker verraten, dass er eigentlich kein Anzugträger ist. Oliver Snelinski sitzt auf der vordersten Kante seines Stuhls, die Beine wie zum Sprung angewinkelt. So, als wollte er gleich wieder weg. Aber er will bleiben. Am anderen Ende des Podiums sitzt Gesine Lötzsch von den Linken im Andel’s Hotel, wo der Lichtenberger Wirtschaftskreis mit den Direktkandidaten diskutiert. Auf ihren Stuhl möchte er, auf ihren Platz im Bundestag. 10 000 Euro Schulden sagen, dass er es ernst meint. So viel hat er sich von der Bank geliehen, um Wahlkampf zu machen. Allein.

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