Berliner Obdachlosenhilfe: Abends Suppe, morgens Schrippe
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In der Weddinger Wiesenstraße eröffnete 1896 der Berliner Asylverein sein Wohnheim für Obdachlose.

© Kai-Uwe Heinrich

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Berliner Obdachlosenhilfe: Abends Suppe, morgens Schrippe

Vor rund 150 Jahren entstanden die ersten Berliner Obdachlosenasyle. Finanziert wurde sie von reichen Vertretern des liberalen Bürgertums.

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Rieke Busch, das Weddinger Kellerkind aus Hans Falladas Roman „Ein Mann will nach oben“, wohnte der alten Wiesenburg direkt „vis à vis“, war also bestens vertraut mit dem Ort, „wo die Penna und die Stroma schlafen, wenn se sonst keene Bleibe haben“. 1941 wurden diese Zeilen geschrieben, die Szene spielt allerdings um einiges früher, als das 1896 eröffnete Heim des „Berliner Asylvereins für Obdachlose“ in der Wiesenstraße 55 gerade erst ein paar Jahre alt war.

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