Wasser-Volksentscheid: Alle haben verstanden – jeder auf seine Weise
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Zuspruch für den Regierenden. Klaus Wowereit (SPD) hielt sich bei der Debatte über den Volksentscheid zurück und überließ Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) das Rednerpult – und unterhielt sich mit Parlamentspräsident Walter Momper (SPD).

© Guenter Peters

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Wasser-Volksentscheid: Alle haben verstanden – jeder auf seine Weise

Dass Wasser billiger werden sollte, haben alle Parteien verstanden. Doch was die Bürger mit ihrem Votum für den Volksentscheid zu den Wasserverträgen außerdem sagen wollten, war im Parlament umstritten.

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Leicht tat sich kein Redner in der Aktuellen Stunde des Abgeordnetenhauses mit dem Volksentscheid zu den Wasserverträgen. Warum? Das wussten die Grünen-Abgeordnete Heidi Kosche und Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke). Kosche, eine der Organisatorinnen des Wassertischs und des Volksbegehrens, rechnete vor: 660 000 Bürger hätten mit ihrem Ja beim Volksentscheid dem Senat und seiner Wasser-Politik das Misstrauen erklärt – und das seien mehr Stimmen, als SPD und Linke bei der Wahl 2006 bekommen hätten. Womit sie Recht hat: 2006 gewann Rot-Rot mit rund 610 000 Stimmen die Wahl.

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