Lietzenseepark: Am See, so doppelt schön
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Ein Hauch Central Park. Im Sommer versammeln sich Liebende, Sonnenanbeter, Jogger und Meditierende im Lietzenseepark, wo viele Sprachen zu hören sind.

© Thilo Rückeis

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Lietzenseepark: Am See, so doppelt schön

Wo die Sonne am längsten scheint: Der Lietzenseepark in Charlottenburg ist ein Idyll in zwei Versionen. Gestaltet hat ihn der Charlottenburger Gartendirektor Erwin Barth, der zusammen mit den Architekten Heinrich Seeling und Rudolf Walter vor und nach dem Ersten Weltkrieg das sich noch heute darbietende Gesicht des Parks bestimmt.

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Nirgendwo trauern sie so schön wie hier. Und wir freuen uns an ihnen. Ja, die üppigen Trauerweiden am Lietzenseepark sind besondere Augenweiden, mit ihrem ersten, den Frühling kündenden Grün, mit ihrer satten, tief hängenden Pracht, die den Sommergästen des Lietzenseeparks so gar nicht melancholisch erscheinen will. Am tollsten aber wirken sie, wenn ihre Äste wie rot schimmernde Fäden am Wasser in die frühen Herbstabende leuchten, während hinterm See und dem am Horizont als Wahrzeichen aufragenden Funkturm die Sonne erst spät versinkt.

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